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Auf den Hund gekommen , von Rosmarie Bernasconi Auf den Hund gekommen

Neulich durfte ich eine Freundin von mir zu einem speziellen Training begleiten. Schwimmtraining für Wasserarbeitshunde - ich konnte mir gar nichts vorstellen, was das sein sollte und so nahm ich denn einfach mal meine Kamera mit und liess mich überraschen.

Eine grosse Halle in Köniz, hell und gross, erwartete mich. Ein Indoorpool für Hunde - das konnte ich mir auch nicht vorstellen. Jedenfalls fand ich es spannend, wie die Hunde in diesem Indoorpool ihre Fitness auf "Vorderpfote" bringen konnten.

Hat der Hund Probleme mit seinem Bewegungsapparat, steht ihm eine Operation bevor oder erholt er sich gerade von einem Eingriff? Möchten Sie Ihrem Hund eine gesundheitsfördernde, alternative körperliche Auslastung bieten. Dann sind sie mit Ihrem treuen 4-beinigen Begleiter bei Hunde-Wohl genau richtig! Die Hunde-freundlichen Räumlichkeiten von Hunde-Wohl bieten einen grossen und abwechslungsreichen Trainingsraum, einen tollen und erholsamen Wellnessbereich sowie einen geheizten Indoorpool für die Wasser-Therapie. Für die gute Lebensqualität ist die Schmerzfreiheit enorm wichtig, aus diesem Grund hat die Schmerzlinderung bei Hunde-Wohl oberste Priorität. Nach der Abklärung und schulmedizinischen Behandlung bei einem Tierarzt kann ihr Hund bei uns für die weiteren Verbesserungen sowie dem Aufbau seines Allgemeinen Wohlbefinden in die Behandlung kommen. Für den Muskelaufbau, den Erhalt und das Wiedererlangen der Gelenkbeweglichkeit sowie das Bewußt machen von Bewegungen, für all das verfügt Hunde-Wohl über die geeignete Lösung.

Sandra Brunner ist eine engagierte und kompetente Hundepyhysiotherapeutin und ihr Engegement für das Wohl der Hunde ist gross. Sie ist besonders stolz, dass sie als Einzige in der Schweiz einen Indoorpool anbieten kann.

www.hunde-wohl.ch

Innsbruck, Stadt der Alpen , von Michel Gygax Innsbruck, Stadt der Alpen

Gerne empfehle ich einen Kurztrip in die kleine, schöne und charmante Alpenstadt Innsbruck. Sie bietet die Nähe zu den Bergen, abwechslungsreiche Gastronomie, ein reiches Kulturangebot, eine schöne Altstadt und viele freundliche und humorvolle Menschen.

Wir übernachteten im äusserst geschmackvoll umgebauten Hotel Nala, assen ein veganes Menü im mit 8 Plätzen kleinsten Restaurant von Österreich, tafelten fürstlich im wahrscheinlich besten vegetarischen Gourmetrestaurant östlich der Aare und verspeisten bei der Wilderin Tiere, welche die Wirtin sogar persönlich kannte. Einen Schlummertrunk genehmigten wir uns in der grandiosen Craft-Bier-Bar Tribaun.

Wir übten uns im nahegelegenen Seefeld im Langlaufen, schauten uns die städtische Bergisel-Sprungschanze an und schlenderten gemütlich durch die Gassen. Wunderbar und unbedingt wieder. (wdh)


Kaffee, juhee! , von Maja Boss Kaffee, juhee!

Frisch gerösteten fairtrade Kaffee aus mehrheitlich biologischem Anbau, das gibt’s nicht nur in der Grossstadt, nein auch in der Provinz! In Thun röstet Kira Heer selber in kleinen Mengen handgelesene Kaffeebohnen in schonendem Verfahren und berät ihre Kundschaft kompetent und mit viel Herzblut, so dass der Kaffeekonsum zu Hause definitiv zum Genuss wird!

Wer lieber auswärts Kaffee trinkt, kann das natürlich gleich vor Ort tun oder gar das Kaffeemobil –ein Oldtimer-VW-Bus- fürs nächste Fest mieten! Im stilvoll eingerichteten Lokal gibt’s zum Kaffee zudem auch selbstgemachten Kuchen oder „vorne weg“ kleine Mittagsgerichte.  

www.roestereiheer.ch

Pico Bollo-Unikate und Sürprisen , von Sabine Guggisberg Pico Bollo-Unikate und Sürprisen

Das Pico Bollo am Bollwerk in Bern ist einerseits ein ganz "normaler" Laden, andererseits bietet das Pico Bollo in Zusammenarbeit mit dem Drahtesel berufliche Integrationsprogramme für Stellensuchende an und unterstützt sie dadurch, im Arbeitsmarkt wieder Fuss zu fassen. 

Im Pico Bollo werden Unikate und Sürprisen für Gross und Klein feilgeboten. Das vielfältige Sortiment zeichnet sich durch ökologisch sinnvolle Produkte aus. Der Laden wird dreimal jährlich thematisch gestaltet und präsentiert sich zurzeit in sommerlicher Frische.

Die Stiftung für soziale Innovation ist die Trägerin des Pico Bollos. Zu ihr gehören auch der Drahtesel, die "Wege Weierbühl" und das Kommunikationsbüro "gump! - Die Zeitung für Mutanfälle".

Pico Bollo, Bollwerk 35, 3011 Bern, www.picobollo.ch / Drahtesel, Waldeggstrasse 27, 3097 Liebefeld, www.drahtesel.ch,  / Wege Weierbühl, Weierbühlweg 4, 3098 Köniz, www.wege-weierbuehl.ch / Stiftung für soziale Innovation, Kommunikationsbüro, Waldeggstrasse 47 Süd, 3097 Liebefeld, www.kommbuero.ch. (wdh)

Auszeit in der futuristischsten Chalet-Kolonie der Schweiz , von Patrik Zeller Auszeit in der futuristischsten Chalet-Kolonie der Schweiz

Man kann nur darüber rätseln, wie Sofia de Meyer und Patrick Delarive auf die Idee gekommen sind. Die futuristisch anmutenden Iglus auf einer Alp in Les Giettes oberhalb von Monthey geben ein seltsames wie einzigartiges Bild ab. Das war auch der Wunsch der Walliser, ebenso, dabei Luxus mit Ökologie zu koppeln. Luxus, weil sich einem im Pod ein komplettes, liebevoll eingerichtetes Heim im Chaletstil auftut (inkl. Holzofen). Ökologisch, weil der Bezug zu lokalen Ressourcen gross geschrieben wird, weil durch die Bau- und Funktionsweise Energie und Wasser sparsam gehalten und Abfälle recycelt werden. Direkter Zugang mit dem Auto: Fehlanzeige.

Mitten in der kleinen Whitepod-Kolonie befindet sich das multifunktionale Pod-House. An der Bar oben deckt man sich selber ein und macht es sich mit Buch oder Zeitschrift bequem, im mittleren Stockwerk wird das reichhaltige Frühstück serviert. Eine kleine Treppe führt schlussendlich ins Reich der entspannenden Massagen (empfehlenswert!).

Wer Dinnieren möchte, bestellt sich das Essen in den Pod oder begibt sich auf einen kleinen Fussmarsch zum Restaurant Les Cernier, wo eher auf rustikale Speisen zu setzen ist.

Die Preise, die sind stolz. Das Erlebnis jedoch ist fabelhaft. Und wie sagte Mani Matter so schön: "Und we me weiss wo me ds Glück cha ga finge, de fragt me doch nid nach em Pris."

Weblink: www.whitepod.com, Foto: Whitepod Hotel

Langeweile kennt die Lange Weile nicht! , von Pascal Sennhauser Langeweile kennt die Lange Weile nicht!

Vielfältiges ist in den letzten Jahren auf dem ehemaligen, riesigen Industrieareal der Sulzer AG in Winterthur entstanden. So auch das (sic!) Lange Weile, ein Projekt, das dem Bedürfnis nach freiem Raum Rechnung tragen will und mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, die „Ressource ‚Raum‘ Menschen und Anliegen zugänglich zu machen, die in gewinnorientierten Raumkonzepten keinen Platz finden.“  

Der Kulturraum ist offen, sprich allen zugänglich, und versteht sich als erweiterte Wohnstube für jene, die ihn nutzen. Sein Programm ist das Ergebnis vieler engagierter Menschen, deren Ideen und Anregungen kaum Grenzen gesetzt sind. Ob Lesungen, Theatervorführungen, Kleinkonzerte, Kleinstausstellungen, Filmabende, Spielsonntage, Diskussionsrunden, Sprachkurse, Kleiderbörsen, Geburtstagsfeiern oder Familienfeste – es gibt fast nichts, was in den alten Räumlichkeiten nicht durchgeführt werden könnte.  

Folgerichtig ist der Ort auch offen, wenn keine speziellen Anlässe stattfinden. Er eignet sich dann hervorragend als Lese- und/oder Schreibzimmer, als Lern- oder/und Kaffeestube oder einfach, um sich der Langewei…äh…dem Müssiggang hinzugeben.  

Das Lange Weile ist Teil des Machwerks Winterthur, das neben dem eben beschriebenen Kulturraum eine Siebdruck-, eine Holzbearbeitungs- und eine Keramikwerkstatt, ein FabLab (digitales Labor) und ein Büro mit Gemeinschaftsarbeitsplätzen (co-work) unterhält. (wdh) 

www.lange-weile.ch / www.machwerk-winterthur.ch

Vietnamese Street Food , von Karin Müller Vietnamese Street Food

In Bern gibt es viele Möglichkeiten kulinarisch auf Weltreise zu gehen. Ein vietnamesisches Restaurant fehlte aber bisher. Diese Lücke wird am 4. Februar endlich geschlossen, wenn Markus Arnold und Tom Weingart am Bollwerk das Pop-up Restaurant Brother Frank eröffnen.

Brother Frank klingt nach Burgerschuppen, ist aber in Tat und Wahrheit der Name des vietnamesischen Guides, der Arnold und Weingart auf ihrer kulinarischen Entdeckungsreise in Hanoi zur Seite stand.

Vom 4. Februar an können Berner und Bernerinnen kosten und geniessen, was dabei herauskommt, wenn ein Sternekoch und sein Geschäftspartner sich ein paar Wochen durch Vietnams Küche essen, um sich Inspirationen für ihre eigenen Kreationen zu holen.

Interessierte müssen sich beeilen. Pop-up sagt es schon: Brother Frank is not here to stay! Am 26. März schliessen die Pforten und etliche Abende sind schon ausgebucht.

www.brotherfrank.ch

Bern singt! , von Léa Urben Bern singt!

300 singbegeisterte Menschen, professionelle Musikerinnen und Laiensänger aus unterschiedlichen Chören, Quartieren und Gemeinden führen am Samstag, 20. Februar 2016 das STABAT MATER von Antonin Dvoràk auf. Sie alle haben das Werk eigenständig einstudiert und sind vor dem Konzert lediglich für eine einzige gemeinsame Klavierprobe zusammengekommen.

Das Werk entstand 1875, als Dvoràks Töchterchen kurz nach der Geburt verstarb. Noch während der Kompositionsphase verstarben im Jahr 1877 zwei weitere Kinder im Säuglings- bzw. Kleinkindalter - man kann also die im Musikstück erklingende Verzweiflung als eine Form der persönlichen Trauerarbeit des Komponisten bezeichnen.

Den endgültigen internationalen Durchbruch erlebte das Stabat Mater im Jahre 1884, als Dvoràk dieses im Rahmen einer Englandreise in der  Londoner Royal Albert Hall vor 8000 Zuhörenden mit einem aus über 800 (!) Sängerinnen und Sängern bestehenden Chor und einem dazu passenden Riesenorchester aufführen konnte.
Die Aufführung von "Bern singt" wird zwar weniger pompös sein, trotzdem werden die 300 Sängerinnen und Sänger alles geben, um auch das 3. Berner Mitsingkonzert zu einem für Publikum und Mitwirkende aussergewöhnlichen Erlebnis zu machen.

Weitere Informationen und Tickets unter www.bern-singt.ch

ABAUFWÄRTS - Erinnerungen, Geschichten, Alltägliches , von Rosmarie Bernasconi ABAUFWÄRTS - Erinnerungen, Geschichten, Alltägliches

Werner Brechbühl war bis zu seiner Pensionierung Lehrer und man kennt ihn auch als Liedermacher und Trauerredner. "ABAUFWÄRTS" beinhaltet 20 bunte, ernsthafte und humorvolle Kurzgeschichten, die teilweise in der Matte handeln. Er beschreibt aber auch, was er erlebt bei einem Versuch, auf der Post seine Adressänderung anzubringen. Seine Geschichten berühren.

Der Autor versteht es, in seiner lebendigen Sprache die Leserschaft in seinen Bann zu ziehen. Lassen Sie sich überraschen. Das Buch ist im Dezember 2015 erscheinen.

CHF 28.- und 176 Seiten, in vielen Buchhandlungen erhältlich.

Photobastei , von Reto Hügli Photobastei

«Zurich's Biggest Photography Art Walk» lautet die Eigenwerbung der Photobastei. Was steckt dahinter? «Ein Bollwerk der Fotografie, immer aufs Neue erobert von Fotografen, Künstlern, Agenturen, Galeristen, Redaktoren, Kuratoren, Käufern, Verkäufern, Fotoliebhabern und dem Publikum».

Zwei Stockwerke, mehr als 1'000 Quadratmeter Fläche: Am Sihlquai 125 hat es Platz für bis zu 30 gleichzeitig stattfindenden Ausstellungen. Wöchentlich wechseln in der Photobastei Ausstellungen von Fotografen, die sich in Eigenregie präsentieren, mit kuratierten Grossausstellungen bekannter Fotografen, Gruppenausstellungen von Hochschulen oder Agenturen und Kunstprojekten. Auch Artist Talks, Workshops, Portfolio- und Exhibition Reviews, Vernissagen und andere Kunstveranstaltungen von Tanz, über Theater zu Performances und Musik gehören zum Programm.

Ein Trägerverein kümmert sich um den Betrieb des Hauses. Die Photobastei ist aber auf Spenden und GönnerInnen angewiesen, damit das Projekt sicher über die Runden kommt. Nach Ablauf der Zwischennutzung im Jahr 2018 werden die Räumlichkeiten wieder an den Kanton Zürich gehen. Bis dahin bleibt die Photobastei ein Pilgerort für alle Fotografiebegeisterten!

Photobastei, Sihlquai 125, 8005 Zürich,  www.photobastei.ch