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Klingende Sammlung , von Sarah Galatioto Klingende Sammlung

Die «Klingende Sammlung» ist ein Zentrum für historische Musikinstrumente. Die Besucher können dort Musik und Instrumente von früher ansehen und anhören und einige Instrumente gar selber ausprobieren.

Aktuell findet eine Sonderausstellung zum Alphorn statt - zusätzlich zur bestehenden Dauerausstellung der klingenden Sammlung. Die Ausstellung ist jeweils von Mittwoch bis Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 12. August und 16. September von 11.00 bis 12.00 Uhr finden öffentliche Führungen statt.

Zudem findet gemeinsam mit der Volkshochschule Bern ab 10. Juli eine kleine Vortragsreihe für Daheimgebliebene in den Sommerferien statt: 1. Führung durch die Ausstellung und Überblick über die Blasinstrumente, 2. Musik für Bläser und Blasmusik im 19. und frühen 20. Jahrhundert, 3. Die Bläsermusik des 17. und 18. Jahrhunderts und ihre Instrument.

Klingende Sammlung, Kramgasse 66, 3011 Bern, www.klingende-sammlung.ch

Parkonia - Kultur ohne Kommerz , von Michel Gygax Parkonia - Kultur ohne Kommerz

Die Geschichte von Parkonia begann im Mai 2017 mit einer verrückten Vision eines kommerzfreien Kulturfestivals. Die Idee, mit nur einem Monat Vorbereitungszeit ein dreieinhalbwöchiges Openair-Festival in die Stadt Bern zu zaubern, ist auf Anhieb und Dank unbürokratischer Unterstützung der Berner Behörden gelungen. Ein Festival für alle Daheimgebliebenen, die aus finanziellen, zeitlichen oder körperlichen Gründen nicht verreisen können. Ein Festival mit freiem Eintritt und ohne Konsumationspflicht. Und das mitten im vergessenen grünen Zentrum der Stadt Bern - im Kocherpark.

Mit viel Fronarbeit, Herzblut, Leidenschaft und über 8000 Besuchern ist dies erfolgreich gelungen. Deshalb entschied das Parkonia-Team das Festival auch im 2018 vom 7. bis am 27. Juli durchzuführen. Trägerverein ist «Ohne Bourdieu». Ein Zusammenschluss junger Berner Kulturschaffender. Das Programm wird wieder breit gefächert sein und umfasst beispielsweise Theatervorstellungen, Graffiti-Kurse, Lesungen, Tanzkurse, Kinderdiscos, Cocktaildegustationen, Lachyoga, Holzschnitzen, eine grosse Tauschbörse und diverse Konzerte. Wir sind begeistert und freuen uns auf den Sommer im Kocherpark!   

www.parkonia.ch

Aarebar Bern , von Sophie Frei Aarebar Bern

So ein erfrischendes Bad in der Berner Aare ist doch einfach phantastisch! Wer lieber an Land bleibt und trotzdem das Fliessen des Flusses und das Treiben an und in der Aare beobachten möchte, der kann das jetzt in der neuen AAREBAR BERN! Ein auffälliger, roter Container zwischen Schönausteg und Marzili lockt mit tollem Ausblick und einem erfrischenden Angebot an Getränken aus der Region. Ob in der Morgensonne bei einem feinen Cappuccino, am Nachmittag mit hausgemachtem Eistee oder bei einem Feierabendbierchen mit Apéroplättli – endlich kann man direkt am Aareufer verweilen und geniessen! Ein Traum, der für die drei jungen Kollegen Alex, David und Lukas in Erfüllung ging und ein Gewinn für den Berner Sommer!

Geöffnet bei schönem Wetter von 10-22h bis 9. September 2018: www.aarebar.ch

30 Jahre «Restaurant Café Postgasse» , von Nina Hübner 30 Jahre «Restaurant Café Postgasse»

Lauschig gelegen in der Berner Altstadt befindet sich das Restaurant Café Postgasse. Regula Hofmann wirtet hier seit 1988. Ihr Mann Stephan schwingt seit 1996 die Kochlöffel und dies mit Passion. Seine Moules (serviert nur in den Monaten mit «R») und die Bouillabaisse (erhältlich von Mai bis August) sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und begeistern Stammgäste wie «Poschtgässli»-Novizen gleichermassen. Stephan setzt die Moules mit vielen frischen Kräuter unvergleichlich in Szene. Eine schmackhafte Rouille reicht er zur üppig bestückten Bouillabaisse – Feriengefühle kommen auf. Regula kümmert sich derweil um das Wohl der Gäste.

Längst sind Stammgäste zu Freunden geworden. Mit gleich viel Herz haben die beiden ihr «Poschtgässli» eingerichtet. Stephans Trouvaillen schmücken das Restaurant und verleihen dem Lokal Charme und Gemütlichkeit. Am 30. Juni 2018 feiert das Restaurant Café Postgasse sein 30-jähriges Bestehen und lädt abends alte wie neue Gäste zum unkomplizierten Zusammensein ein.

Die helfende Hand , von Stefan Hugi Die helfende Hand

Das Insich-Projekt in Ins ist ein Sozialprojekt und Kriseninterventionszentrum für vorwiegend junge Erwachsene. Ziel ist es, sich selbst und andere, in einer lebendigen Gemeinschaft mit einem professionellen, therapeutischen, pädagogischen und arbeitsagogischen Angebot, zu erleben. Sich zu reflektieren und dadurch innere Stärkung, Kraft und Motivation aufzubauen, um wieder bereit zu sein für die Herausforderungen des Lebens.

Die Menschen hinter dem Projekt glauben an die Wichtigkeit da zu sein, ein alternatives Angebot, eine Anschlusslösung zur herkömmlichen Psychiatrie und anderen Wohnheimen zu stellen, um «in sich» ankommen zu dürfen, bevor man gestärkt wieder nach aussen tritt. Das Team ist mit unerschütterlicher Energie, mit Herz und Seele dabei. Insich in Ins ist noch in der Aufbauphase und sucht aktuell auf der Crowfunding-Plattform Wemakeit nach der letzten finanziellen Stütze, um selbsttragend zu werden. Das ist ein Aufruf, das Insich-Projekt in Ins zum Blühen zu bringen für mehr Menschlichkeit und Würde.

Insich auf Wemakeit unterstützen.

Soziale Fussballweltmeisterschaft , von Michel Gygax Soziale Fussballweltmeisterschaft

Schon an der EM 2016 galt das Provisorium46 an der Muesmattstrasse gleich neben der Uni Tobler als einer der sympathischsten Orte für Fussball-Publicviewing in der Stadt Bern. Die Gäste und das vielfältige Team feierten jeweils friedlich bis in die frühen Morgenstunden. Auch für die diesjährige WM Vom 14. Juni bis 15 Juli 2018 baut das Team des Provisorium46 eine atmosphärische Aussenbar mit liebevollen Details, mehreren Grossbildschirmen und gemütlichen Sitzmöglichkeiten auf der grosszügigen Sonnenterrasse auf. Und dank des Regendachs wird garantiert niemand nass. Für sonnen- und kältescheue Personen stehen ausserdem genügend Plätze im Innenbereich zur Verfügung. Gastronomisch werden die Gäste mit Grilladen und anderen frisch zubereiteten Speisen verwöhnt.  

Das Provisorium46 ist ein Arbeitsintegrationsprojekt von Blindspot, wo junge Menschen mit und ohne Behinderung zusammen arbeiten. Es werden frische, regionale Produkte, bevorzugt in Bio-Qualität, serviert. Hier werden wir Fussball schauen!

www.provisorium46.ch

Ein Hoch auf den Märit , von Maja Boss Ein Hoch auf den Märit

Wer es sich zur Gewohnheit gemacht hat, die Wocheneinkäufe auf dem Märit zu erledigen, direkt beim Produzenten, mag es nicht mehr missen: Frische regionale Produkte ,die viel intensiver schmecken, ein Schwätzchen mit den Marktdamen und –herren und zu wissen, dass das Geld nicht in einen Supermarktgrosskonzern fliesst sind für mich Gründe genug. Dazu muss man oft gar nicht weit, z.B. auf den Wochenmarkt in Belp. Jeden Samstagmorgen locken frisches Gemüse, z.B. vom Bio Gemüseanbauer Walter Baumann aus Kirchdorf, Milchprodukten aus der Grundbachkäserei bei Wattenwil, Brot- und Backwaren aus dem Dorf und wunderbare Blumenwiesensträusse Kunden an, vielleicht auch dich?

Jubiläum mit Schwung , von Stefan Hugi Jubiläum mit Schwung

Seit mittlerweile 25 Jahren erfreut das Zürcher Estrich-Theater das Publikum mit seinen Theaterproduktionen - darunter viele Klassiker wie «Die Dreigroschenoper», «Die Mausefalle», «My Fair Lady» oder «Die 12 Geschworenen». Dieses Jahr spielen sie das Stück «Bei mir bist du schejn». Es ist die Geschichte der swingenden Andrew Sisters aus den 1930er-Jahren.

Das Estrich-Theater hat sich einen Namen gemacht mit anspruchsvollen Amateurproduktionen, oft mit Gesang und Live-Musik. Die Darstellerinnen und Darsteller stammen jeweils aus verschiedenen Kantonen und nehmen für Proben und Aufführungen zum Teil weite Wege auf sich und wirken erst noch unentgeltlich mit. Das ist Leidenschaft fürs Theater!

Estrich-Theater spielt «Bei mir bist du schejn - Die Geschichte der Andrew Sisters» noch am 6., 7., 8. und 9. Juni um 19.30 Uhr sowie am 10. Juni um 17 Uhr im Bernhard Theater in Zürich.

Ohne Liebe ist es nicht zu schaffen , von Rosmarie Bernasconi Ohne Liebe ist es nicht zu schaffen

Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes ahnte Melanie Della Rossa, dass in der Entwicklung ihrer Tochter Julia etwas nicht stimmte. Doch erst fast vier lange Jahre später erhielt das Anderssein endlich einen Namen: „Angelman-Syndrom“. Diese niederschmetternde Diagnose stellte das Leben der jungen Familie auf den Kopf. Der seltene Gendefekt, der nur gerade eine von 20000 Personen betrifft, war das Eintrittsticket in ein komplett anderes Leben. Der lyrische Schreibstil von Mutter und Autorin Melanie Della Rossa lässt einen schonungslos an den Höhen und Tiefen des Alltags mit einem Kind mit einer schweren geistigen Behinderung teilhaben.

Die Autorin schreibt tabulos, was andere nicht mal zu denken wagen. Dieses Buch erzählt von der Kraft der Liebe und dass der Zusammenhalt einer Familie in der Tat Berge versetzen kann. Ein Buch, das auch Menschen ohne ein solches Schicksal beflügelt und beeindruckt. Ein aufwühlendes Buch einer Frau, die das Bestmöglilchste für ihr Kind macht.

www.juliadellarossa.ch

Bar CAMPO , von Sophie Frei Bar CAMPO

Lust auf einen Hauch mediterranes Lebensgefühl nicht weit vom Berner Stadtzentrum? Dann werdet ihr im Liebefeld Park bei Köniz in der Bar Campo fündig. Man blickt zwar nicht auf das Meer, aber immerhin auf einen Weiher, dazu laden Liegestühle zum Entspannen, tre ragazzi simpatici, regionale und saisonale Köstlichkeiten mit frischsten Kräutern vom Dach, selbstgemachte Pasta, feiner Cappuccino und kühle Drinks zum Geniessen ein. Dazu werden ab und zu werden kulturelle Leckerbissen inszeniert.

Zwei Brüder, aufgewachsen in Italien haben sich mit ihrem italienischen Freund zusammen ihren Traum erfüllt und bringen viel südländische Gastfreundschaft und Herzlichkeit nach Bern. Geöffnet hat die Bar Campo an regenfreien Tagen jeweils von 11-22 Uhr. (WDH)

www.barcampo.ch