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Dekoration für grosse Momente , von Sophie Frei Dekoration für grosse Momente

Wer ein Geburtstags- oder Hochzeitsfest plant und bereits mit Organisatorischem beschäftigt ist, dennoch nicht auf eine liebevolle und kreative Dekoration verzichten möchte, dem helfen Fabienne und Laura von Out of a Box.

Zwei Kunsthistorikerinnen, die schöne Dinge lieben und gerne vieles selber machen, entwickeln Ideen und konzipieren individualisierte Hochzeits- und Festdekorationen. Ob Raum- und Tischdekorationen, Namensschilder, Photobooth, thematische Vintage-Elemente, die richtige Beleuchtung oder ein passender Blumenschmuck. Lassen Sie sich von den Ideen der beiden auf ihrer dekorativ gestalteten Website outofabox.ch inspirieren.

Dekoration für die grossen Momente im Leben: www.outofabox.ch

Abholen lassen und retour , von Reto Hügli Abholen lassen und retour

Es ist wissenschaftlich bewiesen: Noch immer landen zu viele Wertstoffe im Hauskehricht statt in der Sammelstelle. Oft fehlt uns fürs gewissenhafte Entsorgen die Zeit, oder wir sind einfach zu bequem. Für Behinderte und Betagte ist der Weg zur Sammelstelle oft beschwerlich.

Genau hier setzt die Dienstleistung von &retour an: Was sich wiederverwerten lässt, kann in einen speziellen, giftgrünen Abfallsack gesteckt werden. Dieser wird einmal pro Woche vor der Haustür abgeholt – gegen eine Gebühr von CHF 5.–. Die Mitarbeitenden trennen Glas, Kork, CDs, Kaffeekapseln, Aluminium und vieles mehr fachmännisch für die Wiederverwertung. 

&retour ist ein Projekt der gad-Stiftung. Beschäftigt werden ausgesteuerte Sozialhilfeempfänger, die so eine sinnvolle, marktnahe Arbeit erhalten.

Alle Informationen zur Dienstleistung: &retour

John Baker , von Sophie Frei John Baker

Eine Bäckerei wie man sie sich wünscht: Beim Reinkommen duftet es nach frisch gebackenem Brot, das Wasser läuft einem im Mund zusammen, die Brotlaibe werden gerade heiss aus dem Ofen geholt und die Entscheidung zwischen klassischem Weissbrot, traditionellem Ruchbrot, einem echten Sauerteigbrot oder dem feinen Biodinkelzopf fällt schwer.

Aufgewachsen in einer bekannten Zürcher Bäckersfamilie hat Jens Jung alias John Baker in Zürich seinen eigenen Traum verwirklicht. Sein Rezept heisst Authentizität, Qualität und Leidenschaft. Vor Ort kann man den ganzen Prozess vom Mehl bis zum Brötchen beobachten, die Milch kommt von Kühen mit Hörnern aus biodynamischer Freilandhaltung und die Hefe zieht er selber. Oder wie es Michèle Rothen treffend formulierte: «(…) die Hefe ist natürlich kein speedgezüchtetes Gen-Monster wie bei den anderen, nein, unser Bäcker hat Marvin Gaye aufgelegt und eine Duftkerze angezündet und ist dann diskret verschwunden, damit die Pilze ganz in Ruhe süsse, süsse Vermehrung betreiben konnten.»

Hingehen und probieren: Direkt beim Bahnhof Stadelhofen, Stadelhoferstrasse 28, Zürich 1, www.johnbaker.ch

A ta santé! , von Reto Hügli A ta santé!

In den letzten Jahren sind Bierliebhaberinnen und Bierliebhaber auf den Geschmack feiner Produkte aus kleinen Brauereien gekommen. Das zeigt sich auch an der Anzahl registrierter Schweizer Brauereien: Es sind derzeit über 400 und die Tendenz ist weiter steigend.

Eine speziell sympathische Brasserie stellt ihre Gerstensäfte an schönster Lage in der Fribourger Altstadt her: Fri-Mousse. Und das bereits seit 1993! Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Biere tragen wohlklingende Namen wie «La Dzodzet», «Barberousse» und «Barbeblanche». Nebst den ganzjährig erhältlichen Sorten gibts auch Saisonbiere.

Tipp: Am Schönsten trinkt sich das Fri-Mousse auf der Terrasse des Café de Belvédère, unweit der Brauerei...

Fri-Mousse, Brasserie Artisanale de Fribourg, 1707 Fribourg, www.fri-mousse.ch 

Barbière im Breitsch , von Michael Klesse Barbière im Breitsch

Aus einer Bieridee und der alten Jura-Apotheke wurde die Bierbar Barbière am Breitenrainplatz in Bern. Was lange angekündigt wurde (auch schon auf herz-haft.ch), durch zähe Baubewilligungsverfahren und Einsprachen aufgehalten, ist nun seit diesem März der wahr gewordene Traum der sechs Gründerväter. Mit ihren selbst zusammengeschraubten Maschinen kreieren die beiden Braumeister Matthias Kernen und Christoph Häni Biere und Ales in Eigenkreation.

Sie brauen, was ihnen schmeckt oder was sie neu ausprobieren wollen. Stout, Porter oder India Pale Ale sind ihre Favoriten. Alte englische und belgische Sorten werden neu interpretiert, das Weizenbier kann durchaus mit Koriandersamen und Orangenschalen versetzt sein oder ein Sud landet im Barrique, wo er ein Jahr lang reift. Ihrer Experimentierfreudigkeit setzen sie keine Grenzen. Bei der Herstellung werden Produkte aus der Region bevorzugt und das Malz kommt vom zertifizierten Biobauern.

Die Biere stehen im Vordergrund von Barbière, das kein Pub sondern auch ein neuer Quartiertreff sein will, wo gute Getränke und feines Essen in einem schönen Ambiente serviert werden. Mittlerweile wurde dort der erste Geburtstag gefeiert und kulturelle Perlen erweitern die Angebotspalette. (WDH) 

Bierbar Barbière, Breitenrain 40, 3014 Bern, www.barbiere-bern.ch

Brägu mit Peekli - Peter Lerch , von Rosmarie Bernasconi Brägu mit Peekli - Peter Lerch

Anekdoten aus dem Emmental: Peter Lerch versteht es ausgezeichnet, die Leserschaft in eine Zeit mitzunehmen, die einige von uns noch kennen. Er beschreibt viele Anekdoten aus seiner Kinderzeit, in Heimiswil im Emmental, in einer blumigen und humorvollen  Sprache und manchmal bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Dann, wenn Peter Lerch eine Forelle töten sollte und dies fast nicht übers Herz bringt oder er mit Freunden die ersten Rauchversuche startet.

Man könnte diese Geschichte aber auch ins Glarnerland, ins Luzerner Hinterland oder wo auch immer ansiedeln. Beim Lesen findet sich der eine oder die andere in seiner eigenen Geschichte, in seiner Vergangenheit wieder. Ein Buch, das man in einem Zuge lesen aber auch in kleinen Portionen geniessen kann.

www.peter-lerch.ch

Brot in Reinkultur , von Michel Gygax Brot in Reinkultur

Patrik Hersberger übernahm vor mehr als 25 Jahren als gelernter Psychiatriepfleger und backtechnischer Anfänger die Reformbäckerei Vechigen. Noch heute arbeitet er und sein mittlerweile siebenköpfiges Team mit einem altmodischen Holzofen ohne elektronische Temperaturkontrolle.

Viel menschliches Gespür und gute Grundprodukte sind die Basis grossartiger und äusserst schmackhafter Bio-Holzofenbrote, die schmecken wie Brot zu Grosmutter's Zeit geschmeckt hat. Erhältlich in vielen Bioläden in und um Bern. Oder direkt ab Backstube. (WDH)  

www.reformbaeckerei.ch

Nimm dir Zeit! , von Stefan Hugi Nimm dir Zeit!

Februar in Bern. Es ist oft grau und kalt. Man eilt durch die Strassen. Und doch entdeckt man sie im Vorbeigehen an etlichen Pfosten und Elektrokästen - die etwas anderen Kleininserate. Sie kommen daher wie unzählige andere Annoncen am schwarzen Brett: Nachmieter gesucht, Katze entlaufen, Polstergruppe zu verkaufen. Wer sich angesprochen fühlt, reisst einen Streifen mit den Kontaktangaben ab.

Diese ganz speziellen Zettel bieten keine Waren feil, doch sie erfreuen die Passanten mit kleinen Denkanstössen. Sie fragen nach «Grauer Alltag?» und offerieren bunte Papierschnitzel. Oder fordern «Nimm dir Zeit…» und warten auf mit «Zeit zum Aufräumen», «Zeit zum Nachdenken» und vieles mehr zum Abreissen und Mitnehmen. Danke den unbekannten Initianten für diese schöne Idee!


Patinamöbel , von Sophie Frei Patinamöbel

Wer sich in der Mitte des Quartiers mit der längsten Strasse Berns rumtreibt, gerade keine Lust hat, in der Schlange vor der Gelateria di Berna anzustehen, auf der harten Mauer beim Sattler zu sitzen oder sich vom süssen Backwerk im Kringel Tingel verführen zu lassen, dem empfehle ich patinamöbel. Ein bunter Laden ausgestattet mit stylischen Vintagemöbeln, wunderbaren Klassikern, feinem nordischen Design aus den 60er Jahren und Wohnaccessoires. Es erwartet einen viel fürs Auge, aber auch ein erstklassiger, sympathischer Service! (WDH)

www.patinamoebel.ch

Das Glarner Geheimnis , von Maja Boss Das Glarner Geheimnis

Wer Magenträs mit einem Hausmittelchen gegen Magenbrennen assoziiert, hat weit gefehlt. "Zucker, Sandelholz, Zimt, Vanillezucker, Muskat, Nelken, Ingwer“ liest man auf der Magenträs-Verpackung. Die Gewürzmischung ist ein Liebhaberprodukt und wird seit über 100 Jahren im Glarnerland, genauer in Näfels, hergestellt. 

Auf dem Cappucino, zu Milchreis oder Fruchtsalat, zum Apfelmus oder auf "Öpfelstüggli", zum Backen oder einfach für aufs „Ankeschnitteli“... Magenträs gibt allem das gewisse Etwas.

www.trietolt.chwww.kulinarischeserbe.ch