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Bern? Kenn ich! , von Stefan Hugi Bern? Kenn ich!

Wer in Bern lebt, kennt seine Stadt. Man kennt die Gassen, die Sehenswürdigkeiten, die Läden und die Beizen. Und vielleicht die Geschichte. Jedenfalls ein bitzeli. Doch da ist mehr.

Es gibt Orte zu entdecken, wo Unterwäsche zum gemeinsamen Mittagessen verpflichtet. Wo Pferde vor Dampfrossen scheuen. Oder wo Spione von der eigenen Köchin reingelegt werden. Man kann Berner Persönlichkeiten von früher und jetzt treffen, die viele Anekdoten zu erzählen haben. Wie das?

Man besucht einen Stadtrundgang von StattLand! Der Verein bietet seit mittlerweile 25 Jahren Spaziergänge in Bern der etwas anderen Art an: Bern kulinarisch, Bern top secret, Bern büglet, Bern glaubt, Bern laferet und, und, und...

Zum Jubiläum führt StattLand ein Stadtrundgangfestival durch. An fünf Tagen Ende August werden rund 20 verschiedene und zum Teil einmalige Rundgänge gezeigt. Also nichts wie los auf Entdeckungstour.

StattLand, www.stattland.ch; Stadtrundgangfestival am 26. bis 30. August, www.stadtrundgangfestival.ch

liniaa – Erinnerungen auf einen Blick , von Sophie Frei liniaa – Erinnerungen auf einen Blick

Zurück aus den Ferien speichert man meistens seine zahlreichen, photographisch festgehaltenen Erinnerungen auf dem Computer. Häufig verweilen sie dort in diversen elektronischen Ordnern. Die klassischen Fotoalben wie man sie von seinen Grosseltern und Eltern kennt, sind praktisch ausgestorben.

Wer keine Lust mehr hat in den verschiedenen Ordnern auf dem Computer nach Fotos von Reisen, Familienereignissen, einem Geburtstagsfest oder einem Arbeitsausflug zu suchen, der kann mit Hilfe von liniaa seine ganze Lebensgeschichte festhalten und hat so alle Erinnerungen auf einen Blick.

Hinter liniaa stehen vier engagierte Personen aus der Schweiz, die in dreijähriger, intensiver Zusammenarbeit und mit viel Freude ein Produkt geschaffen haben, auf das sie stolz sein können und das sie laufend weiterentwickeln. Wer neugierig geworden ist was das Programm alles bietet, der geht am besten auf: liniaa.com

Lustige Tiere im kleinsten Hotel von Bern , von Michel Gygax Lustige Tiere im kleinsten Hotel von Bern

Ein Tiger zwischen Teufen und Trogen, eine Geiss vor Italien: Lustige Tiere und sonderbare Wesen sind unterwegs auf Bildern, auf  Landkarten und Leuchtkästen. In einer Welt, die das Künstlerpaar Judith Zaugg und Rolo Bolo aus Bern speziell für diese Ausstellung geschaffen hat. Die casita ist Berns kleinstes Hotel, welches dreimal pro Jahr zur Galerie wird.

Vernissage: Freitag, 21. August 2015, 18-20 Uhr, anschliessend casita-Bar Musik / Ausstellung bis 27.8.15: Sa&So 14-20h, Mo-Do 16-20h

www.judithzaugg.ch  / www.casita-bern.ch

Jeudredi! , von Reto Hügli Jeudredi!

Nein, es handelt sich nicht um einen Verschreiber. Sondern um die feine, kleine Konzertreihe im Generationenhaus im Burgerspittel. Noch bis am 17. Dezember 2015 lädt die «Stadtoase» (O-Ton) jeweils am Donnerstagabend zu Konzerten und Kultur im Innenhof ein.

Kulinarisch verwöhnen lassen kann man sich mit Drinks von der Bar und Essen aus dem Foodtruck. Die Bar ist ab 17.00 Uhr offen, das Kulturprogramm startet um 18.00 Uhr. Ideal, um sich nach getaner Arbeit verwöhnen zu lassen... 

Berner Generationenhaus, Bahnhofplatz 2, 3011 Bern
Programm und weitere Infos

Nördliches Rhônetal , von Michel Gygax Nördliches Rhônetal

Der erste nicht elitäre Weinklub der Schweiz ging wieder mal auf eine kurze und intensive Weinreise. Wir besuchten während drei Tagen das nördliche Rhônetal südlich von Vienne und Lyon und lernten acht verschiedene Winzerpersönlichkeiten kennen.

Wir degustierten vorwiegend grosse Weine zu grossen Preisen (Côte Rôtie, Cornas, Hermitage), ab und zu auch tolle und weniger bekannte Trouvaillen aus weniger prestigeträchtigen Appelationen (St. Joseph, Vin de Pays des collines rhodaniennes).

Wir wurden überall freundlich, aber selten herzlich empfangen. Die Nachfrage nach Weinen der nördlichen Rhône ist relativ gross, deshalb sind die Winzer oft - insbesondere bei den Spitzenprodukten - ausverkauft. Viele Winzer müssen sich auf dem Markt kaum präsentieren und haben vermutlich aus diesen Gründen keine Homepage. 

www.domainespierregaillard.com / www.domaine-des-amphores.com / www.corpsdeloup.com / www.domainerostaing.com

Gaston le Gourmet , von Maja Boss Gaston le Gourmet

Magdalena liebt es, zu backen und zu kochen, Gott sei Dank, denn ihre Kreationen sind eine wahre (Gaumen-) Freude! Sie versteht ihr Handwerk und die Kunst den Esser und Betrachter für kurze Zeit ins Märchenland zu versetzten. Auf ihrem Blog "Gaston Le Gourmet" findet man wunderbare Fotos ihrer Schöpfungen und eine umfangreiche Rezeptsammlung. Übrigens: Magdalena bäckt auch gerne individuell für dich, bringt alles in deine Stube und holt es wieder ab. 

http://gastonlegourmet.blogspot.ch

Vom Vortag – und trotzdem noch ässbar , von Reto Hügli Vom Vortag – und trotzdem noch ässbar

Ja, wir wissen es. Aber tun wir auch etwas dagegen? Food waste nennt man das Phänomen auf englisch – Verschwendung von Lebensmitteln, weil sie im Abfall landen. Schätzungsweise ein Drittel unserer Nahrung wird weggeworfen.

Die Damen und Herren von der ÄssBar tun etwas dagegen: In Zusammenarbeit mit Bäckereien im Grossraum Zürich und Bern bieten verschiedene Verkaufsstellen Backwaren und Patisserie vom Vortag zu günstigen Preisen an. Tu etwas gegen die Verschwendung und schone obendrein dein Portemonnaie! (wdh)

ÄssBar, Marktgasse 19, 3011 Bern, www.aess-bar.ch

Mikroproduktion im UNESCO-Weltkulturerbe , von Michel Gygax Mikroproduktion im UNESCO-Weltkulturerbe

Hugo Guimaraes produziert mit seinem Team rund 12'000 Flaschen beste Douro-Weine. Naturnah und nach alter Tradition. So werden alle Weine mit den nackten (aber gewaschenen) Füssen der Erntehelfer sehr sanft während Stunden gepresst.

Weinerlei hat von Hugo den wunderbaren "Força" als Eigenkreation ins Angebot aufgenommen. Ein wertvoller und kraftvoller Wein aus einer der schönsten Fluss- und Kulturlandschaften der Welt. Hergestellt in einer Mikroproduktion von 180 Flaschen. Lagerfähig mindestens noch 10-15 Jahre.

www.pinalta.com

Retter alter Rebsorten , von Michel Gygax Retter alter Rebsorten

Ich empfehle von ganzem Herzen einen Besuch im Visper Weingut der Familie Chanton.  Josef-Maria genannt Chosy Chanton oder der Rebsortenprofessor hat verschiedenste uralte Walliser Rebsorten vor dem Aussterben bewahrt.

Gwäss, Resi, Himbertscha, Lafnetscha oder Eyholzer Roter gäbe es ohne das Familienweingut wahrscheinlich nicht mehr. Daneben kultivieren die Chantons unter der Leitung von Sohn Mario weitere etwas bekanntere Sorten wie Heida, Petite Arvine, Ermitage, Humagne rouge, Cornalin, Humagne blanche, Syrah und Pinot Noir. Und zwar auf höchstem Schweizer Weinniveau. Grossartig!

Weiter hat der Rebsortenprofessor ein grossartiges Projekt ins Leben gerufen. Der Verein VinEsch setzt sich mit viel schweisstreibender Arbeit ihrer Mitglieder dafür ein, dass ein historisch wertvoller Steillagen-Rebberg mit vielen Trockenmauern im Oberwallis erhalten bleibt. Hut ab!

www.chanton.ch / www.vinesch.ch

Schmuck aus Recyclingmaterialien , von Regula Keller Schmuck aus Recyclingmaterialien

Kauf dir ein reines Gewissen und sieh dabei gut aus! Franziska Glauser fertigt aus gebrauchten Kronkorken Ringe, Ohrringe und Halsketten an. Ihre Motivation, aus Müll Schmuck zu kreieren, ist ihr persönlicher Überdruss über unsere Wegwerfmentalität. Sie verwendet dabei so wenig neue Materialien wie möglich. Ein Grossteil der Rohstoffe (Altmetall & Altpapier) findet sie in Wegwerfgegenständen. Die restlichen Trouvaillen findet sie in Brockis.

Bei schönem Wetter kannst du die Unikate jeweils am ersten Samstag im Monat am Berner Handwerkermärit auf der Münsterplattform kaufen. Am 13. September während dem autofreien Sonntag in der Länggasse in Bern und im September und Oktober im Yamatuti in Bern.

www.franthecat.jimdo.com