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Zentralmarkt rund um die Dampfzentrale , von Michael Klesse Zentralmarkt rund um die Dampfzentrale

Nach der Idee, einen kleinen, aber feinen Markt, der schön und gesetzt ist und welcher interessante, ästhetische und gepflegte Gebrauchtwaren in einer einzigartigen Ambiance anbietet, haben die ehemaligen Organisatoren des Reithallenflohmarkts bereits im Jahr 2006 einen Neuanfang gewagt.

Familiäre Stimmung wird hier ausgestrahlt. HändlerInnen müssen sich registrieren, denn Elektroschrott, Handys und vor allem Hehlerei hat hier nichts verloren! Der Zentralmarkt hat sich zwischen Flohmarkt (Estrichräumung) und Brocante (Antiquitätenschau) positioniert.

Hier findet der klassische Austausch von Ware und Bargeld statt, befreit von preistreibenden Faktoren wie Werbung, Marketing und Ladenmieten. Diese archaische Handelssituation ist als Kontrastpunkt zum technisierten, durchgestylten Konsum in Shopping Malls sehr erfrischend. Ebenfalls wird hier für die Nachhaltigkeit und gegen die Wegwerfmentalität gewirkt. 

Immer am letzten Sonntag im Monat versammeln sich die HändlerInnen rund um die Berner Dampfzentrale zum fröhlichen Tauschen.

Verein Zentralmarkt rund um die Dampfzentrale, www.zentralmarkt.be, www.dampfzentrale.ch

Bär-Chi , von Michel Gygax Bär-Chi

Judith Bärtschi ist eine humorvolle und eigenständige Künstlerin. Sie lebt in Bern und reist oft nach Indien.

Grandiose Selbstbeschreibungen wie beispielsweise "Bär-Chi erarbeitete sich den Meisterintitel im Nichtstun und lebt seither als DAsignerin in Bern. Dass sie immer leichter von der Hand ins Maul leben kann, ist Zeichen ungemeiner Pro Fressionalität" finden sich immer wieder in ihrem Schaffen. Sowohl auf ihren Bildern, ihren kleinen illustrierten Geschichten und auch auf ihrer lesenswerten Homepage.

Judith Bärtschis Hauptthemen sind Frauen- und Frauengeschichten, Emanzipation und soziale Ungerechtigkeiten. Nie moralisch und immer sehr witzig.

www.judith-baertschi.ch

Heitere Fahne - Die Idealistenkiste , von Michael Klesse Heitere Fahne - Die Idealistenkiste

In der ehemaligen Gurtenbrauereiwirtschaft in Wabern bei Bern hat das Kollektiv "Frei_Raum inklusive Kultur" als "Die Heitere Fahne" ihre Flagge gehisst. Fröhliche Idealisten haben vor einem Jahr mit Begeisterung und Enthusiasmus innert kürzester Zeit in lauter Eigenarbeit ein neues Zentrum für Kultur, Soziales und Gastronomie gezaubert.

Die Idee steht dahinter, dass es im Raum Bern einen Ort geben soll, wo es im Zusammensein mit den verschiedensten Menschen darum geht, Kunst-, Arbeits-, Genuss- und Lebensräume zu schaffen, in denen sich Menschen frei und ungezwungen begegnen, austauschen und einbringen können. Der Gedanke der Inklusion aller Menschen (mit und ohne Behinderung, nämlich mit Besonderheiten) soll sich durch das gesamte Projekt ziehen und in allen Bereichen zum Tragen kommen.

Kultur und Kunst soll allen zugänglich sein, sowohl das Schaffen als auch der Konsum. Dorfbewohner, sowie Aussenstehende sollen einen Ort erhalten um gemütlich zusammen sitzen zu können, wo eine marktgerechte, saisonale, frische und faire Küche liebevoll zubereitete Speisen serviert. Das Kulturprogramm ist riesig, abwechslungsreich und grenzenlos. Mit viel freiwilligem und unermütlichem Einsatz ist dies möglich. So sieht der Aufbruch zu einer sozial faireren und kulturell reicheren Welt aus. Bravo, Hut ab!

Die Heitere Fahne - Die Individualistenkiste, Dorfstrasse 22/24, 3084 Wabern, www.dieheiterefahne.ch

Bring vorbei statt Take away , von Adrian Garbely Bring vorbei statt Take away

Büro-Job? Hunger, aber zuviel Arbeit für eine richtige Mittagspause? Wie wärs dann mal mit einem Sandwich von Lunchbag?

Die beiden Berner Oli und Brünu bereiten hausgemachte Sandwiches, hergestellt aus regionalen Produkten, knusprigem Brot und viel Liebe.

Zur Wahl stehen 8 verschiedene Sandwiches, die Bestellung erfolgt online. Jeden Werktag wird jeweils eines von fünf Liefergebieten in der Region Bern beliefert.

Wer Salatgurken auch ein ganz, ganz übles Lebensmittel findet, kann dies bei der Bestellung angeben.

http://lunchbag.ch/

Vom Opium zum Kaffee , von Sophie Frei Vom Opium zum Kaffee

Eine Kurzgeschichte aus der laotischen Bergwelt und warum es sich lohnt, fair gehandelten Kaffee zu kaufen.

Da der Norden von Laos sehr bergig ist, konnten die Bauern nicht so einfach wie im Flachland Reis anpflanzen. So bauten die laotischen Bergstämme an den dicht bewaldeten Hängen und auf den Hochebenen Schlafmohn an. Als dies von der Regierung verboten wurde, hatten Stämme wie die Hmong oder die Khmu keine andere Wahl, als zur Existenzsicherung Berghänge zu roden und somit Anbaufläche zu gewinnen. Doch die Erträge von Mais und Reis mit dieser althergebrachten Methode sind mager und reichen gerade mal zur Ernährung einer Familie.

Mit der Möglichkeit, Hochland Arabica Kaffee im Schatten des Waldes auf 800 Metern über Meer anzubauen, wird der laotischen Bergbevölkerung eine alternative Einkommensquelle ermöglicht. Saffron Coffee hat mit den Einheimischen vor Ort eine Kaffeebaumschule gegründet und garantiert die komplette Abnahme der Ernte. So ist die Arabicabohne die erste nachhaltige Nutzpflanze seit dem Anbau von Schlafmohn und kann im nahe gelegenen Luang Prabang von Einheimischen und Touristen genossen werden.

Saffron Coffee: www.saffroncoffee.com

Mit scharf und gesund: Frau Ingwer , von Reto Hügli Mit scharf und gesund: Frau Ingwer

Amarilis Bilbeny, die Gründerin von «Frau Ingwer» kommt ursprünglich aus der Romandie und ist klassische Sängerin. Sie stellt in ihrer Werkstatt im Süden Hamburgs feinste Bio-Ingwer-Spezialitäten her.

Die Zutaten werden von ihr sorgfältig ausgewählt. In Handarbeit entstehen so ihre Ingwersäfte nach Rezepten, die die zitrusähnliche Frische der Knolle mit seiner aromatischen Schärfe in Einklang bringen – ein einmaliges Geschmackserlebnis. Die Ingwerwurzel wirkt entzündungshemmend und wohltuend für Atem- und Stimmwege und den Magen.

Den Ingweressig und den Ingwersaft – Tipp: verdünnt mit Apfelsaft geniessen! – verkauft Bilbeny auf den Biomärkten in Hamburg, Altona und Eppendorf.

Frau Ingwer, Zur Seehafenbrücke 20, D-21073 Hamburg, www.frauingwer.de

Dringend zur Nachahmung empfohlen , von Adrian Garbely Dringend zur Nachahmung empfohlen

Jeweils freitags von März bis Oktober verwandelt sich der Pogačarjev trg (Platz) in Ljubliana in eine grosse Open-air-Küche.

Am „odprta kuhna“ genannten kulinarischen Happening messen sich Köche aus ganz Slowenien im friedlichen Wettstreit um die Gunst der Gaumen des zahlreichen Publikums. Die Szenerie ist ein Augenschmaus: Spezialitäten aus dem ganzen Land werden feilgeboten oder frisch zubereitet. Es wird dabei kein Menügang ausgelassen - auch nicht bei den Getränken. Sie finden an der odprta kuhna von den Apérohäppchen mit den passenden Getränken zu den Hauptgerichten aus allen Landesgegenden (und darüber hinaus) bis zu klebrig-süssem zum Dessert alles, was Ihr Gaumen begehrt. Rund um die odprta kuhna stehen Tische und Bänke, wo man sich Gang für Gang gemütlich niederlassen kann. Aber auch die Bars und Restaurants in der Umgebung sind tolerant und lassen Sie ihre Speisen geniessen (sofern sie die Getränke nicht auch noch selber mitbringen).

Als Abschluss des Besuchs der odprta kuhna bietet sich die „Snopc o‘ tecca“ an. Hier ist Degustieren ausdrücklich erwünscht und einen Digestif werden sie nach dem Besuch der odprta kuhna garantiert nötig haben. Dober tek! (Mahlzeit)

Odprta kuhna im Internetz: http://odprtakuhna.si/en/

Diesen Beitrag verdanken wir unserem Leser Tinu Grantig. Vielen Dank!

Kiwis , von Sophie Frei Kiwis

Wenn man in der Schweiz das Wort „Kiwi“ hört, denkt man als erstes an die braune, pelzige Frucht mit dem grünen, saftig-süsssauren und Vitamin-C-reichen Fruchtfleisch. Auch als Chinesische Stachelbeere bezeichnet, wird die exotische Frucht sofort mit Neuseeland in Verbindung gebracht, obwohl sie ursprünglich aus China stammt und sogar in der Schweiz angebaut wird.

Die Neuseeländer selbst nennen sich sogar „Kiwis“. Nicht jedoch - wie man fälschlicherweise annehmen könnte - wegen der Frucht, die in Neuseeland übrigens immer mit „Kiwi fruit“ benannt wird, sondern wegen des braunen, struppigen Vogels mit dem langen Schnabel. Kiwis, auch Schnepfenstrausse genannt, sind nachtaktive, flugunfähige und fast blinde Vögel, beheimatet in den Wäldern Neuseelands. Der braune, struppige Vogel ist ein Nationalsymbol Neuseelands und steht unter Naturschutz.

Mehr über den Kiwivogel: http://www.doc.govt.nz/conservation/native-animals/birds/birds-a-z/kiwi/

Xenia Fachstelle Xxxarbeit , von Michael Klesse Xenia Fachstelle Xxxarbeit

Die engagierten, kreativen und humorvollen Frauen des Vereins Xenia, der Fach- und Beratungsstelle für Xxxarbeit in der Berner Altstadt, setzen sich seit nunmehr 30 Jahren mit grosser Motivation und Herzblut für eine Enttabuisierung der Xxxarbeit, für faire und würdevolle Arbeitsbedingungen und die Schaffung von Rechten und Schutzmassnahmen der Frauen und gegen Menschenhandel, Ausbeutung, Abschaffung und Verbot beim "ältesten Gewerbe der Menschheit" ein.

Xxxarbeit ist nach wie vor das politisch und öffentlich diskutierte Thema in Europa und der Schweiz. Aktuell geht es in den medialen Debatten um die Xxxboxen in Zürich, die Personenfreizügigkeit und die Einführung des Schwedenmodells.

Die Fachstelle kämpft sich mit wenig bestehenden Mitteln durch hohe Berge an Arbeit, da die Nachfrage von Xxxarbeiterinnen, PolitikerInnen, Medienleuten, Privatpersonen und Studierenden stetig steigt. Die Cafeteria "Nr. One" bietet den Xxxarbeiterinnen und auch Frauen aus anderen Berufen einen Treffpunkt und eine Essensgelegenheit für einen kleinen Unkostenbeitrag an. Zum Jubiläum gibt es eine grosse Benefizfeier mit namhaften Musikbands am 1. November in der Aula des Progr.

Verein Xenia, Langmauerweg 1, 3011 Bern. www.verein-xenia.ch

Festival urbaner Gastrotrends , von Michel Gygax Festival urbaner Gastrotrends

Mobile Restaurants erobern die städtischen Landschaften und erheben die Zunft des Gassen-Gourmets und dessen Ausprägungen zu einer globalen Bewegung, die auch vor der Schweiz nicht halt macht. Das erste Zürcher Street Food Festival soll eine Plattform dafür bieten.

Mit seinem Auftakt am 29. August 2014 ab 17 Uhr werden drei Tage des Schlemmens eingeläutet. Während sich der Freitag mit einem Dinner-Set-up präsentiert, ist der Samstag ein ganztägiger klassischer Food-Market, wie man ihn aus den Metropolen der Welt kennt. Am Gourmet-Sonntag zeigen ausgewählte Spitzenköche ihre mobilen Gastroideen. 

Der Anlass wird auf dem Gelände der sympathischen Weinhandlung Smith and Smith Company unter anderem von der kreativen Eventgestaltungsfirma "Montagsmarkt" organisiert.

www.smithandsmith.ch  www.montagsmarkt.ch