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Face of berne , von Michael Klesse Face of berne

Im Hinblick auf weitere Ausländerdebatten möchte der Bildhauer Andreas Wiesmann aufzeigen, wie interessant, vielfältig, bereichernd und farbenfroh das Gesicht der Stadt Bern dank internationaler Durchmischung geworden ist.

Auf grossen Holzplatten schneidet er mit seiner Motorsäge Portraits von BewohnerInnen Berns mit Wurzeln in anderen Kulturen oder Nationen. Geplant sind ca. 50 Holzschnitte. Eine erste Aktion fand bereits am 8.02, dem Vortag des Abstimmungssonntages zur Masseneinwanderungsinitiative, unter den Arkaden des Kornhauses statt. Sie sollen der Zuwanderung ein Gesicht geben und sind ein Statement und Plädoyer für die multikulturelle Gesellschaft.

Die gesamte Serie zeigt er im Rahmen der Antirassismuswoche der Stadt Bern vom 21.-30. März in der Wifag. www.awiesmann.ch/face-of-berne/

Casita , von Sarah King Casita

"Berns kleinstes Hotel" im Länggass-Quartier hat am 26. Februar seine Tore geöffnet. Kein Bed&Breakfast, kein Backpacker, kein "richtiges" Hotel - aber ein Zuhause in der Fremde.

Für immer ist sie leider nicht zu haben. Sie steht also nicht zur Dauermiete. Wer Urlaub macht in der casita, im "kleinsten, feinsten Hotel Berns", und schleichend von einem sonderbaren Heimatgefühl ergriffen wird, der sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, dass es ein Gefühl auf Zeit ist: Die casita ist Ersatzheimat. Was sie so "heimelig" macht? Die Sonne auf der Dachterrasse, die Küche in Aubergine-Ton, das Schlafzimmer im Obergeschoss, die Ruhe und Privatsphäre mitten in einem lebendigen Quartier. Nicht zuletzt die "Hotelière", Hélène Lüthi, die den Gästen statt einer Rezeption einen persönlichen Empfang bieten will. Auf Wunsch ist sie Beraterin oder Stadtführerin. Aber eben: Die casita ist nicht zu haben. Dafür zu buchen.

www.casita-bern.ch

Bewässerung der Bildungswüste , von Sabine Guggisberg Bewässerung der Bildungswüste

Nach den Filmen WE FEED THE WORLD und LET`S MAKE MONEY schliesst Erwin Wagenhofer seine "Triologie der Erschöpfung" mit dem Dokumentarfilm ALPHABET ab. Wagenhofer begreift das Thema "Bildung" sehr viel umfassender und radikaler als dies üblicherweise geschieht. Sein Film geht weit über die Diskussion um Schülerstress und Leistungsdruck hinaus. Wagenhofer sieht in der Bildung den Schlüssel zu einer anderen Gesellschaft. Sein Film macht Mut ganz andere Wege zu gehen!

Wie wir die Welt gestalten, hängt davon ab, wie wir sozialisiert und gebildet wurden, welches "Alphabet" wir übergestülpt bekommen, mit dem wir dann in die Welt hinaus gehen. Ein Film über Bildung - Verbildung - Unbildung oder von der Möglichkeit, alles ganz anders zu machen.

Aufrüttelnd - inspirierend - berührend & echt sehenswert! Läuft nur noch kurze Zeit in unseren Kinos. In Bern im Camera um 18:15Uhr

www.alphabet-film.ch, www.schule-der-zukunft.org

Tanzen im Quadrat - Ausgabe Nr. 3 , von Michel Gygax Tanzen im Quadrat - Ausgabe Nr. 3

Nach den erfolgreichen zwei Ausgaben im 2013 findet die dritte Tanznacht für Erwachsene im Quadrat in Zollikofen bei Bern statt. Das TiQ-Team arbeitet ehrenamtlich und serviert ein buntes Menu an Liedern und Getränken in friedlicher Atmosphäre. Ab 18 Uhr kann man sich bereits kulinarisch im Restaurant im Quadrat verwöhnen lassen. Bitte reservieren.

Restaurant im Quadrat, Zollikofen. Freitag, 7. März 2014, ab 21.00 Uhr. Für Erwachsene. Eintritt Fr. 15.00.

www.facebook.com/TanzenimQuadrat ; www.imquadrat.ch

Capunseria in Flims , von Michael Klesse Capunseria in Flims

Die Capunseria auf 1420 Metern oberhalb von Flims bietet direkt neben einer kleinen Skipiste auf Foppa eine tolle Auswahl der einzigartigen Bündner Spezialität "Capuns" an. 

Der Capunseria Schmaus mit Crudo-Dolce, Bauernspeck, Scalinser Mocke, Andudgel, Bergkäse, hausgemachtem Birnbrot, eingelegten Tannen-schösslingen; Charlys klassische Capuns, Wildcapuns Hubertus oder Vegi Capuns stehen auf der Karte. Die Tees sind biologisch angebaut, der Kaffee von Max Havelaar, das Bier direkt aus der Flimser Brauerei Surselva.

Diese Perle in der Sonne in den Bündner Bergen wird mit Liebe zur Region und mit Leidenschaft für die Bündner Küche geführt. Die Capuns-Tagesspezialität mit Kürbissauce und Speck war wie der Himmel auf Erden. Leben im Moment, Glück ist jetzt.

Capunseria, Bergrestaurant 7/7, CH-7017 Flims, www.capunseria.ch, Arnaud Frascotti & Corin Büchel

In der Stadt-Mine , von Reto Hügli In der Stadt-Mine

Das Coalmine erinnert so gar nicht an einen dunklen Kohlenkeller. Im grosszügigen, gelb gestrichenen Raum mit der riesigen, längsseitigen Bücherwand fühlt man sich sofort zu Hause. Unbedingt versuchen: Die hausgemachten Quiches!

Neben der Kaffeebar liegt – ebenfalls im Sous-Sol – eine Galerie, die jungen und unbekannten Künstlern Raum bietet. Hier und im Kaffee finden Lesungen statt und es werden Filmperlen gezeigt. Das Winterthurer Lokalradio Stadtfilter sendet den «StadTalk» regelmässig aus der Coalmine.

In der wärmeren Jahreszeit laden die Tische und Stühle draussen auf dem Kopfsteinpflaster zum Verweilen ein. Das Coalmine befindet sich im Volkart-Haus gleich beim Bahnhof – ideal, um einen Zug (oder Bus) zu überspringen.

Coalmine Kaffeebar und Galerie, Turnerstrasse 1, 8400 Winterthur, www.coalmine.ch

Der Traum vom Märlizouber , von Michael Klesse Der Traum vom Märlizouber

Karin Lüthi hat sich den Märlitraum im Leben erfüllt. Sie ist Märchenerzählerin mit Leidenschaft und erweckt klangvolle, alte berndeutsche Ausdrücke zu neuem Leben. So schickt sie z.B. einen Sürmu und einen Tröchni grediuse und füretsi auf die Reise um süferli zu grümschele und chrüschele oder zum trischaage und tschädere.

Begleitet wird die Märchenerzählerin meisst von Bettina Klopfenstein, welche die erzählerischen Reisen durch nahe und ferne Länder mit Perkussion und Stimme musikalisch ummalt.

Im Sahlihuus in Wabern bei Bern tritt dieses Frauenpowerduo am kommenden Freitag, 21.02. um 18.30h zu einer Abenteuerlichen Reise für Herz und Ohr auf. Auch bei der Museumsnacht am 21.03. beim Brückenschlag ist Märlinacht.

Das Sahlihuus ist offen für künstlerisches Schaffen, ist Forum und Austragungsort für ausgesuchte kulturelle Leckerbissen.

Karin Lüthi, Märchenerzählerin, www.maerlizouber.ch

Sahlihuus, Dorfstrasse 39, CH-3084 Wabern, www.sahlihuus.ch

Bähnli- und Skilift-Quiz , von Adrian Garbely Bähnli- und Skilift-Quiz

Wie gut kennen Sie eigentlich die Schweizer Standseil-, Luftseil- und Gondelbahnen, Sessel- und Skilifte?

geo.admin.ch ist die Geoinformationsplattform der Schweizerischen Eidgenossenschaft innerhalb der Bundesverwaltung. Als Anwender können Sie hier direkt auf Geoinformationen, -daten, -diensten und Metadaten des Bundes zugreifen.

Und damit das nicht allzu staubtrocken wird, hat das Bundesgeoportal ein Quiz draus gemacht: Man erkenne einfach das Motiv auf dem Bild links und zeige rechts auf der Schweizer Karte, wo dieses liegt.

Punktemaximum wäre 20'000, ich habs auf 12'700 gebracht. Und Sie?

Geoguesser

Murks? Nein Danke! , von Michael Klesse Murks? Nein Danke!

Unsere Welt bleibt dauerhaft nur lebenswert, wenn wir uns am Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren. Der Berliner Stefan Schridde gründete die Aktion und den Blog "Murks? Nein Danke!" gegen schlechte, kurzlebige Produkte. Sie wurde zum Motor einer breiten Bewegung.

"Heute wird vieles als Innovation verkauft, was in Wirklichkeit kaputt erfunden wurde", so Schridde und wirft den Herstellern "geplante Obsoleszenz" (lat. sich abnutzen) vor. Schridde tourte schon als Experte durch Talkshows und wurde vom Bündnis90/Die Grünen für eine Studie beauftragt.

"Wir dürfen uns nicht länger einreden lassen, wir seien eine Wegwerfgesellschaft, und schlechte Produkte seien normal", S. 

Zur Zeit entsteht ein neues Community-Portal, um die wachsende Anzahl von "Murksmeldungen" zu vereinheitlichen und mit Reparaturanleitungen zu verlinken. Ein "Murksbarometer" soll zeigen, wie ernst ein Hersteller das Problem nimmt, geplant sind Tauschbörsen für Ersatzteile und Geschäftsmodelle für Betriebe, die besonders haltbare Haushaltsgeräte herstellen. Zum Nachlesen im Dezemberheft 2013 National Geographic, Das gute Beispiel.

www.repaircafe.de, www.offene-werkstaetten.org, www.reparado.de

Einkaufen im Quartierladen , von Michel Gygax Einkaufen im Quartierladen

Es gibt sie noch, die Dorf- und Quartierläden. Obwohl immer seltener anzutreffen, bieten sie echte Lebens- und Einkaufsqualität. Abseits vom Mainstream der Einkaufszentren. Mit guten, schmackhaften und oft biologischen Produkten.

Der Quartierladen, der mir besonders ans Herz gewachsen ist, liegt im Berner Fischermätteli und nennt sich Biolino oder Fischermätteli-Lade. Offene Käsetheke mit Spezialitäten wie Etivaz oder Seisler, Brote von Berner Biobäckereien, frisches Gemüse und Milchprodukte von Bauern aus der Region werden feilgeboten.

Es leben handwerklich hergestellte Lebensmittel. Als echte Alternative zu den geschmacksfreien Industrieprodukten von den Grossverteilern.

Fischermätteli-Lade, Weissensteinstrasse 29a, 3008 Bern,  biolino@gmx.ch, 031 371 77 59