kggastro facebook rss
Kreative Schwestern , von Sarah King Kreative Schwestern

Chrieslisäckli, Taschen, Stiftenrolle, Deko – die beiden Schwestern Eva und Annina setzen ihrer Kreativität keine Schranken. Sie erfinden, skizzieren, sticken, stricken, alleine, zusammen, für alle oder individuell auf Anfrage. Ihr buntes Handgemachtes stellen sie aus in Münchenbuchsee im "Bijou 11" sowie in Hausen am Albis in "Eliane’s" Vitrine.

www.evina.ch

In Erinnerungen stöbern , von Sabine Keller In Erinnerungen stöbern

In der kleinen liebevollen Boutique Pentalfa findet man gestrickte Mützen für den Hipster, Söckchen fürs Kleinkind oder warme Handschuhe gegen klirrende Winterkälte. Handgewerkte Holzspielsachen und selbstgemachte Puppen lassen die eigene Kindheit aufleben.

Plastik Spielsachen werden hier vergebens gesucht. Dafür trifft man die Leidenschaft von unzähligen Handwerkerinnen an, welche mit unvorstellbarer Geduld zauberhafte Sachen herstellen.

Boutique Pentalfa, Gemeindestrasse 62, 8032 Zürich - keine Homepage!

Männerrunde am Mittag , von Stefan Hugi Männerrunde am Mittag

Es wird geplaudert und geraucht. Es werden Spielzüge kommentiert, kritisiert und mitunter gar korrigiert. Und es wird gespielt. Meist stundenlang.

Die Männer, die sich täglich zum Strassenschach auf dem Berner Bärenplatz treffen, sind mit vollem Einsatz und grosser Leidenschaft dabei. Unter den Augen des mehr oder weniger fachkundigen Publikums spielen sie Partie um Partie. Diskutieren, lamentieren, gestikulieren. Manchmal beobachten sie stumm, manchmal geraten sie in mittelschweren Aufruhr. Man wähnt sich auf einer Piazza im Süden.

Als Zuschauer amüsiert man sich königlich über die Männer beim königlichen Spiel. Ein kurzes Verweilen während der Mittagspause mit einer köstlichen Crêpe vom benachbarten Stand ist jedenfalls wohltuend und vergnüglich.


10 Jahre Schtifti Foundation , von Sophie Frei 10 Jahre Schtifti Foundation

Für einen guten Zweck feiern! Und zwar am Benefizevent "Stand up! for Schtifti" am 30. Mai 2013 in Zürich. Nach dem Jubiläumsapéro im Mascotte geht’s ins Bernhardtheater, wo der Clown, Komiker und Tänzer LINAZ durch den Abend führt und das Publikum zum Schmunzeln bringt. Neben den GORILLAs in Aktion sind ausserdem Margrit Bornet und Les trois Suisses zu sehen. Es hat noch wenige freie Plätze!

Im Jahr 2003 haben Roger Grolimund und Ernesto Silvani die Schtifti Foundation als Stiftung von Jungen für Junge gegründet. Das Ziel ist die Förderung eines gesunden Körpergewichts von Kindern und Jugendlichen. Mit der "Freestyle Tour" begeisterte das junge, engagierte Team 7 Jahre lang Schülerinnen und Schüler der ganzen Schweiz mit Freestylesportarten wie Skateboard, Frisbee, Footbag, Breakdance und Ernährungsworkshops. 2010 lancierten sie das Folgeprojekt "GORILLA" und erreichen mit viel Herzblut und jugendgerechten Angeboten zu Ernährung und Bewegung jährlich über 150'000 Kinder und Jugendliche!

Schtifti Foundation, www.schtifti.ch

Wie in einer anderen Welt , von Michael Klesse Wie in einer anderen Welt

Abwarten und Teetrinken in der Tadshikischen Teestube wird in Berlin Mitte seit Jahrzehnten (1976) zelebriert. Die Institution DDR hielt sich diesen Geheimtipp als Ort der Stille. Wie kommt eine tadshikische Teestube nach Berlin (Ost)? Damals im Hause der deutsch-sowjetischen Freundschaft wurde 1976 die Teestube eingebaut. Sie war 1974 auf der Leipziger Messe der Pavion für die zentralasiatischen Republiken. Das Interieur ist beeindruckend original: voller Schnitzereien und verziert mit floralen Mustern. 

Alle Generationen und auch alle Geldbeutel sollen sich hier versammeln können - und das klappt auch. Dank der herzhaft-engagierten Gastronomen. Hier werden kleine Snacks wie Blinis, Piroggen, Soljanka und Pelmeni serviert. Auf der Karte stehen unter anderem Russischer Rauchtee und Karawanentee, Ceylon oder China-Rosentee, japanische, englische Tees, Kräuter-, Grün- und Fruchttees.

Man ist in Berlin Mitte und doch nicht da, wie in einer anderen Welt, irgendwie abgeschieden. Gäste können sich entspannen, nachdenken, lesen. Immer noch ein Geheimtipp für mind. 20 bis 30 Personen. Man muss sich Zeit nehmen hier drinnen um im Schummerlicht auf Kissen rumzulümmeln, auf eine halbe Stunde reinschauen funktioniert nicht. Alles dauert ein bisschen länger, die Tees müssen erst ziehen. Die Verweildauer ist relativ hoch in der kleinen Oase im Grossstadttrubel. Montagabend ist Märchenstunde.

Die traditionelle Tadshikische Teestube, Oranienburger Str. 27 (im KunstHof), DE-10117 Berlin-Mitte, www.tadshikische-teestube.de

Die Teeoase in Winterthur , von Reto Hügli Die Teeoase in Winterthur

Der kleine, feine Teeladen befindet sich in einem der ältesten Gewerbehäuser der Stadt, dem Bauhof. Schon bevor man in das Lokal tritt, wird man von feinem Teeduft empfangen. Susanne Amsler und ihr Team bieten über 200 Sorten an, die Hälfte davon stammt aus biologischem Anbau.

Das Geschäft ist mit klassischen Objekten aus der chinesischen Teekultur eingerichtet. Was den Besucher und die Besucherin erstmal entschleunigt, nachdem er an der Theke steht. Die Sinnesreise kann beginnen...

Teehaus Winterthur, Steinberggasse 61, 8400 Winterthur, www.teehaus.ch

Wenn das Herz für die Schweiz und für Deutschland schlägt... , von Michael Klesse Wenn das Herz für die Schweiz und für Deutschland schlägt...

...dann ist der Roman von Lukas Hartmann: "Die Deutsche im Dorf", eine sehr zu empfehlende, fast unglaubliche Geschichte, in der aus spielerischem Abenteuer der Bespitzelung und Verfolgung des Fremdartigen nach und nach tödlicher Ernst wird.

"Man liest und liest, hält den Atem an, verlässt die Aussenwelt und taucht in die Geschichte ein. Lukas Hartmanns Buch zieht die Lesenden in seinen Bann" (Der Bund). Lukas Hartmann, der Berner Schriftsteller hat diese tiefgründige Tragödie über Feindbilder, Gerechtigkeitssinn, Geltungsdrang, Integration, Toleranz, Skepsis und Verschlossenheit geschrieben und ist im Fischerverlag 2005 erschienen, kostet 14.90 Fr.

Ich konnte diese Geschichte nicht mehr aus den Händen legen. Sie hat mich von Anfang an gepackt, ergriffen, aufgewühlt, fasziniert und beunruhigt. Alles andere blieb in dieser Zeit liegen. Ich finde: Ein wichtiges Buch!

www.lesefieber.ch, www.leselupe.de

Pfifferlinge , von Sophie Frei Pfifferlinge

....sind köstlich, aber gar nicht so leicht zu finden. Einen davon habe ich im lebhaften Gundeli Quartier in Basel entdeckt. Bei einem guten Kaffee mit einem lauwarmen, vorzüglichen Brioche habe ich mich mit dem Besitzer – Innenarchitekt und Fotograf – unterhalten. Geschmack hat „Pfifferling – Deli, Störküche, Catering“ nicht nur in der Einrichtung sondern auch beim Angebot zu bieten: hausgemachte, kreative Köstlichkeiten mit regionalen Zutaten wie Quittensenf, Süsses im Weckglas, täglich frisch gebackene Focaccia, hausgemachte Suppen und Eintöpfe… Besonders lobenswert finde ich übrigens die Idee zu jedem Zmittag gratis Wasser und Äpfel anzubieten!

Pfifferling Deli, Güterstrasse 138, 4053 Basel; www.pfifferling.ch

Spezialitätenmarkt an der ZHAW in Wädenswil , von Sabine Keller Spezialitätenmarkt an der ZHAW in Wädenswil

Jedes Jahr, wenn der Frühling zu seiner vollen Blüte gelangt, ist es Zeit ist für den alljährlichen Spezialitätenmarkt der zhaw in Wädenswil.

Die hauseigene Gärtnerei der Hochschule sowie über 30 Fachbetriebe aus der ganzen Schweiz bieten alte und seltene Pflanzensorten an, welche sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Ein Meer aus Setz- und Stecklingen betören den Besucher und lassen ihn in die wunderbare Welt der Blumen eintauchen.

Viel Wissenswertes rund um Pflanzenraritäten und aktuelle Gartenthemen vermitteln die Fachleute der Hochschule mittels Kurzvorträgen und kurzen Führungen in den Schaugärten.

Also haltet euch dieses Jahr den 11. Mai in der Agenda frei.

www.spezialitaeten-markt.ch

Montpellier!!! , von Michel Gygax Montpellier!!!

Wiedermal eine Städtereise gefällig? Lust auf eine überschaubare City mit südländischem Charme? Dann unbedingt nach Montpellier reisen. Die Hauptstadt des Languedoc-Roussillon hat alles was man sich von einer französischen Stadt erhofft. Tolle Restaurants, schöne Trams im Flower-Power-Look, ein Triumpfbogen, verwinkelte Gässchen in der pittoresken Altstadt, ein von Jean Nouvel designtes Rathaus und viele freundliche Studenten.

Wir waren drei Nächte bei Pierre Migayrou in seinem sympathischen B&B Les 4 Etoiles (www.les4etoiles.com). Schönes Design, wunderbares Frühstück mit frischgepresstem Orangensaft, Croissants und Obstsalat. Reiseführung inclus.

Gegessen haben wir unglaublich regelmässig und aussergewöhnlich häufig sehr vorzüglich. Besonders gut und sympathisch wars in den drei kleinen und inhabergeführten Lokalen: Im Pastis schlicht und edel (www.le-pastis.fr). Im Playfood spannend und verspielt (www.playfood.fr). Im De l'Art ou du Cochon (www.lebaravins.com) weinselig und modern.

Züge nach Montpellier: www.sbb.ch