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Madame Pêle-Mêle - so süss kann Süsses sein , von Sophie Frei Madame Pêle-Mêle - so süss kann Süsses sein

Lust eine süsse Gaumenfreude zu verschenken? Dich und deine Liebsten mit einer caramelisierten Mandeltorte oder süss-sauren Zitronenkügelchen an einem grauen Wintertag zu entzücken?

Madame Pêle-Mêle verwirklicht diese süssen Freuden: Mit viel Leidenschaft und aus feinsten Zutaten bereitet sie ihre süss anmutenden Köstlichkeiten zu und bringt diese im Abonnement, auf Bestellung und ab Dezember in ausgewählten Cafés zu dir "Que la vie nous soit douce !"

http://www.madamepelemele.ch/

Fantastische Zeitreise , von Stefan Hugi Fantastische Zeitreise

Du sitzt auf einem Haufen Schrott, der sich über viele, viele Jahre angesammelt hat. Du hast daraus kuriose Spielzeuge, wunderliche Maschinen, verschrobene Kunstwerke oder bizarre Bühnenbilder gebastelt. Und damit vielen Kindern einen Heidenspass bereitet und Erwachsene zum Staunen und Nachdenken gebracht. Doch nun ist Schluss. Die alten Hallen, wo sich dein Gerümpel bis unter die Decke stapelt, werden abgerissen. Alles muss weg. Zurück auf den Schrottplatz. Doch vorher...

... baust du aus den Teilen einen merkwürdigen Parcours auf mit viel Liebe zum Detail und lässt die Besucher ein letztes Mal durch die Räume der ehemaligen Schoggifabrik wandeln.

Genau das tut Babu Wälti. Er und das Team von Fata Morgana laden zum trashigen Spaziergang. Es gilt, an 16 Posten geheimnisvolle Aufgaben zu erfüllen oder abstruse Rätsel zu lösen: «Mystodrom – As time goes by» an der Bahnstrasse 21 in Bern. Immer mittwochs, freitags, samstags und sonntags bis 1. Dezember - jedoch restlos ausverkauft. Zusätzliche Daten ab 26. Dezember bis 5. Januar. Auch ausverkauft.

«Mystodrom – As time goes by», www.spielmaterialverleih.ch/mystodrom und www.fatamorgana.ch/mystery/mystodrom.asp

ChaletSale - ein Designmarkt aber anders , von Sophie Frei ChaletSale - ein Designmarkt aber anders

Zweimal im Jahr lädt Lady Lu zusammen mit Maria und der Chalet Crew in ihr gemütliches Chalet mitten im Liebefeld in Bern ein. An diesen beiden Tagen werden die Räumlichkeiten des Chalets eine Plattform für verschiedene kleine Labels. Ein Markt, der feinen Art. Mode, Accessoires und Einzelstücke machen Lust zum Betrachten, Anprobieren und Kaufen!

Der nächste Chalet Sale findet am Freitag 9. November 14-20 Uhr und am Samstag 10. November 11-19 Uhr in der Könizstrasse 186, in 3097 Bern-Liebefeld statt.

www.chaletsale.tumblr.com

Ins Bild setzen , von Sarah King Ins Bild setzen

Raoul Ris hält inne. "Ich rede zu viel." Weil er sagt, was man mit einem Bild machen kann: "Nicht beschreiben, was man sieht. In das Bild hineingehen und schauen, was es auslöst." Seine Bilder klingen die Bern-Saiten im Betrachter an. Versonnene Aare-Spaziergänge im Abendlicht, regennasse Füsse, einen Mix von frischgemähter Marzili-Wiese, Sonnencrème und Schweiss in der Nase, mitten in der Stadt einen letzten Parkplatz in der blauen Zone erwischen (wo sind die blauen Zonen?) – das hört, riecht und fühlt man, wenn man sich gedanklich in diese Bilder setzt. Und manche träumen womöglich beim Betrachten "vom Gehen über Wasser." So heisst Raoul Ris’ nächste Ausstellung, die am 24./25. November von 11-17 Uhr im Forum Altenberg Bern stattfindet. 35 Bilder vom Leben in Bern. Diese hingegen "reden" viel.

www.dachsart.ch

Ausbildung mal anders! , von Michel Gygax Ausbildung mal anders!

KaosPilot ist eine 3-jährige Vollzeit-Ausbildung, die leidenschaftliche junge Menschen zu trittsicheren, achtsamen und springlebendigen Führungspersönlichkeiten und Social Entrepreneurs ausbildet, welche sich für einen positiven gesellschaftlichen Wandel einsetzen wollen. KaosPiloten arbeiten ausschließlich praxisorientiert mit ihren eigenen Ideen an echten Projekten.

Damit bietet die private Wirtschafts-Schule eine umfassende, sinnstiftende und zukunftsweisende Alternative zu herkömmlichen Projektmanagement- und Führungsausbildungen an. Die ersten KaosPiloten starteten vor 20 Jahren in Aarhus, Dänemark. Seither haben die KaosPilot-Schule mehr als 650 Social Entrepreneurs und Querdenker ausgebildet.

KaosPilot ist nun in der Schweiz angekommen. Das dänische Mutterhaus hat der Berner Beratungsfirma changels GmbH die Lizenz erteilt, in der Schweiz eine KaosPilot-Schule aufzubauen. Es ist die erste Schule dieser Art in der Schweiz.

www.changels.ch

Ein Ort der Ruhe und Einkehr , von Pascal Sennhauser Ein Ort der Ruhe und Einkehr

Nein, keine Klosteranlage. Kein Kirchengarten. Und auch kein Friedhofschmuck. Sondern "La Traversina", ein märchenhaft-verwunschenes Anwesen mitten in den Wäldern des piemontesischen Ostens (Provinz Alessandria). Seit knapp 300 Jahren in gleichem Familienbesitz, wird es heute von Rosanna und Domenico mit viel Liebe gehegt und gepflegt und bietet Gästen Übernachtungen in schmucken, individuell eingerichteten und mit viel persönlichen Gegenständen ausgestatteten Zimmern und Wohnungen an. Das Gut besteht aus einem Haupthaus mit zwei Räumen, einem Nebenhaus mit zwei Appartements und einem Pavillon, in welchem ein drittes appartemento untergebracht ist. Ein grosser Garten sorgt für zusätzliche idyllisch-romantische Stimmung. 

Eine Übernachtung kostet je nach Saison zwischen 90 und 100 Euro in einem der Zimmer und zwischen 95 und 135 Euro für eine Wohnung. Die Preise schliessen ein köstliches Frühstück mit hausgemachten Zutaten und Beilagen ein. Wer ein Abendessen wünscht, bezahlt einige Euro zusätzlich und wird dafür vom Gastgeberpaar mit einfachen, aber hervorragend zubereiteten regionalen Spezialitäten verköstigt und von einem jungen, zur Hausgemeinschaft gehörenden nepalesischen Ehepaar betreut. Getafelt wird am langen, rustikalen Holztisch im Gemeinschaftsraum. Interessante Gespräche mit Tischnachbarn aus aller Welt garantiert!

Wer ins Piemont reist, um leckere Weine zu entdecken und sich von den berühmten kulinarischen Hochgenüssen inspirieren zu lassen, sollte eine Übernachtungsmöglichkeit in den Regionen Langhe oder Roero ins Auge fassen - zu weit weg liegt die Provinz Alessandria von den bekannten Weinanbaugebieten entfernt. Wer aber allergrösste Entspannung und umfassende Erholung sucht, liegt mit "La Traversina" absolut richtig!  

Agriturismo "La Traversina", 15060 Stazzano, Piemont, Italien, www.latraversina.com

Ein Hauch von Paris in der unteren Altstadt , von Michel Gygax Ein Hauch von Paris in der unteren Altstadt

Man muss sich etwas abseits der Menschenströme in der unteren Altstadt bewegen, damit man das Fariboles überhaupt entdeckt. Die kleine Canapéria an der Herrengasse ist eines dieser Lokale, die sich, so kommts mir manchmal vor, absichtlich ein bisschen in der Stadt verstecken. Das Lokal, wo alle an einem Tisch tafeln, ist mit viel Liebe und dem Blick für Details eingerichtet. Claudine und Fabia servieren ihre hausgemachten Canapés, dazu gibt’s französische Limos, exzellenten Kaffee (aus dem Emmental) eine breite Auswahl an Teesorten oder ein gutes Glas Wein. Die Karte ist klein und ehrlich, die Bedienung herzlich und die Stunden, die ich dort verbrachte, glücklich.

fariboles café & canaperia, herrengasse 10, 3011 bern. salut@fariboles.ch www.fariboles.ch

„Ohne Glamour“ , von Sarah King „Ohne Glamour“

Dieses Wochenende drehte sich alles um Berner Filme - mitsamt Ankündigung der Gewinnerinnen und Gewinner des Berner Filmpreises in der Cinématte: im kleinen Rahmen, bescheiden, "ohne Glamour", meint der Moderator. Ohne Glamour auch die Preisfilme, dafür aber mit Wärme: Sie bringen Menschen näher, die womöglich den einen kaum bekannt, den anderen ein Dorn im Auge sind. Ohne politischen Gesinnungswechsel sieht man plötzlich den Menschen hinter dem umstrittenen Rechts-Politiker Erich Hess ("Er/ich", Karin Bachmann) und versteht, dass Silikonpuppen für manche mehr Lebensanker denn Sexgespielinnen sind ("Traumfrau", Oliver Schwarz). "Mary & Johnny" (Samuel Schwarz, Julian Grünthal) räumt doppelt ab – den Hauptpreis und den Preis für die beste Schauspielleistung (Marcus Signer, Rolle des Mischa). Und eben: kein Glamour, keine Tränen. Das folgt vielleicht am 14. November 2012, wenn die Preise übergeben werden. 19.30 Uhr, Dampfzentrale Bern. Und nein – gemäss Karin Bachmann, die das Herz auf dem "linken Fleck" hat, stand Erich Hess nach den Dreharbeiten nicht mit einer Rose vor ihrer Tür ...

www.bernerfilmpreisfestival.ch

¡Ay, caramba! , von Stefan Hugi ¡Ay, caramba!

Freitagabend. Ein heisser Wind weht durch das Zürcher Volkshaus. Die Band Calexico ergiesst ihre Leidenschaft - ein Gemenge aus Latin-Wohlklang, Mariachi-Lüpfigkeit und staubtrockenem, amerikanischen Rock - auf die entzückte Masse. Es lodert das Feuer auf der Bühne, es kreisen die Hüften über dem glühenden Wüstensand im Saal. Das Volk ist aus dem Häuschen, Züri brännt. Und am Ende wünscht man sich, einen Poncho überzustreifen und glücklich auf einem Maulesel nach Hause zu reiten.

Gehet hin und höret Calexico! Am 15. November 2012 im Volkshaus zu Basel oder immer wieder auf Tonträger.

Calexico, www.casadecalexico.com

Über Atomkraft, Basisdemokratie und Sprühsahne , von Stefan Hugi Über Atomkraft, Basisdemokratie und Sprühsahne

Der Name «Frühstück auf der Szene» lässt eher an ein hippes Café als an ein Theaterkollektiv denken. Die Gruppe - kurz FRADS - serviert wahrlich feine Happen. Letztes Jahr brachte FRADS «Zehn Wahrheiten» von Miranda July auf die Bühne, aktuell nun das Stück «Geld oder Leben» nach dem Roman von Birgit Vanderbeke.

Inmitten zahlloser Einmachgläser, die den Nachlass von Tante Ida bewahren, nehmen die drei Frauen den Zuschauer mit auf eine Reise durch das Leben der Verstorbenen. Und damit auf eine Reise durch das Deutschland der letzten 50 Jahre: Ideologien, Erfindungen, Krisen, Träume.

Die Produktion überzeugt durch Rhythmus, Tempo und Spiel. Ein wunderbar anregendes Vergnügen.

Frühstück auf der Szene (FRADS), «Geld oder Leben», am 12. Oktober 2012 um 20.30h im Frauenraum der Reitschule in Bern, danach in Zürich und auch anderswo, www.frads.ch