kggastro facebook rss
Lieblings - Café Bar , von Christoph Meinen Lieblings - Café Bar

Haben Sie einen Lieblingsplatz? Einen Ort an dem sie sich wohl und frei fühlen, der ihnen vertraut ist, den sie mit vielen schönen Erlebnissen verbinden und an den sie immer wider gerne zurückkehren? Genau so einen Ort haben die Geschwister Andrina und Pascal Zaugg mit ihrer Café Bar Lieblings geschaffen: ein kleines, gemütliches Kellercafé an der Gerechtigkeitsgasse 13 in der unteren Berner Altstadt. Mit viel Herz, Leidenschaft und einem feinen Gespür für liebliche Details haben sie das ehemaligen Ladenlokal in einen Ort verwandelt, der zum verweilen einlädt. Die Einrichtung ist charmant – weder protzig, noch übertrieben chic. Man fühlt sich sofort heimelig. Auch das Angebot an Essen und Getränken ist sehr persönlich. Alles wirkt wie eine Empfehlung guter Freunde, die Produkte stammen aus nachhaltiger und fairer Produktion. Man fühlt sich wirklich als Gast hier, nicht als Kunde. 

lieblings.be

Die Alpen von unten und von innen , von Sarah Galatioto Die Alpen von unten und von innen

Ein moderner Blick auf die faszinierende geologische Entstehungsgeschichte der Alpen. Die Sektion Bern SAC präsentiert zusammen mit dem Alpinen Museum der Schweiz eine Vortragsreihe über die moderne Sicht auf die Entstehung der Alpen, die sich an natur- und berginteressierte Menschen, aber auch an Studierende und Geologen richtet. Referent ist Jürg Meyer aus Köniz. Die Bildung der Alpen ist nach wie vor Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. In den letzten Jahrzehnten wurden bedeutende neue Erkenntnisse gewonnen. Gleichzeitig sind veraltete oder falsche Vorstellungen über grundlegende Prozesse der Alpenbildung noch weit verbreitet – sogar in aktuellen Schulbüchern. Höchste Zeit, hier Abhilfe zu schaffen! Der Vermittlungs-Geologe und Bergführer Jürg Meyer nimmt Interessierte mit auf eine faszinierende Reise in das Innere der Alpen. Die Referate werden in spannender und unterhaltsamer Art präsentiert, kombiniert mit schönen Bildern und einprägsamen Illustrationen. Die Sprache ist einfach und bildhaft.

Mittwoch, 8. März 2017 „ Das Matterhorn von unten und von innen“ 19.30 Uhr, Kirchgemeindehaus Calvin, Bern / davor gibt es im Restaurant las alps ein Suppenznacht (18.00 – 19.15 Uhr, Fr. 20.00) 

Tierisch menschlich , von Maja Boss Tierisch menschlich

Sjoukje Benediktus’ einzigartiges Alpentheater zeigt vor wunderbarer Waldbühne Tiere in menschlicher Gestalt: Liebenswerte aber auch verführbare Kreaturen Profit, Gier und Anerkennungsdrang ergreifen die scheinbar friedliche Tierschar. Was dem Publikum zuerst Lach- und dann Sorgenfalten ins Gesicht zeichnet. Die Fabel mit Tiefgang wird musikalisch grossartig untermalt von der Band Sulp.

Nach vier Freilichttheatern mit Laienschauspielern in den Jahren 2011 bis 2015 und einer Kleintheater-Produktion im 2016 wird das Alpentheaterteam zum ersten Mal von professionellen Darstellenden unterstützt und erfüllte sich mit der Winterproduktion im Zirkuszelt einen Traum.

Das Alpentheater spielt sein Stück "Tierisch kalt" im wohlig warmen Zirkuszelt in Kiental noch bis zum 4.März 2017. Vorvekauf

Zapjevala , von Maja Boss Zapjevala

Zapjevala sind fünf Frauen und ein Mann, sie machen Musik mit Herzblut in Bern, aber nicht per se aus Bern. Vertraute berndeutsche Klänge wechseln ab mit warmen trunkenen Melodien aus Osteuropa. Himmeltraurig schöne Melodien mischen sich mit rassigen Rhythmen und fremden Sprachen. Zapjevalas Lieder versetzen einen ohne Zutun in die Strassen Bukarests oder an laue Sommerabende an die Seine in Paris. Da bleibt kein Herz unberührt und kein Tanzbein am Platz. (wdh)

Nächstes Konzert in Bern am 4. März 2017 um 22 Uhr im Du Nord. Unbedingt Vorverkauf vor Ort nutzten.

www.zapjevala.chwww.facebook.com/Zapjevala    

Unerhört jenisch , von Eleni Meyer Unerhört jenisch

Dieser Film begleitet Schweizer Musiker bis hin ihrer jenischen Wurzeln. So weiss ich mittlerweile woher mein Lieblingskinderlied herkommt. Aus Vaz. So wie mir geht es vielen Zuschauern im ausverkauften Kino Apollo in Chur am am 6. Februar 2017. Unter uns sind auch einige Musiker aus dem Film. Den beiden Regisseurinnen Martina Rieder und Karoline Arn gelingt es zusammen mit Stephan und Erich Eicher, Patrick Waser, Martin Waser, Klarissa Waser, Ottilia Waser, Othmar Kümin, Luisa Moser, Urs Moser und Goran Bregovic ein aktuelles und ehrliches Zeitdokument mit grossartiger Musik auf die Leinwand und in die Herzen der Zuschauer zu bringen. Der Film läuft aktuell in vielen kleinen Kinos. 

www.dschointventschr.ch  

Maschenwahn , von Marlis Nattiel Maschenwahn

Etwa zwei Jahre lang hielt das Kellergeschoss der UBS an der Länggassstrasse 29 für mich einen ganz besonderen Schatz: Die Garne von Magliamania. Angefangen hatte es mit einem Strickprojekt für meine Mutter – ein einfaches Dreiecktuch. Aber bald konnte ich nicht mehr aufhören: Ich beschenkte Freunde und Familie mit Hannitüchern – nur damit mir immer wieder neue Farbkombinationen in Seasilk ausdenken konnte.   

Magliamania – der Wollladen für Stricksüchtige und Wolljunkies... Begonnen hat alles vor etwa sieben Jahren – Babette’s Kinder wurden flügge und sie fand Zeit für diese Leidenschaft: Das Färben der schönsten Garne aus Seide, Kaschmir, Merino, Bambus, Leinen... Babette mietete sich in einem Kellergeschoss ein, färbte und verkaufte ihre Garne, bot Strickkurse an und fachsimpelte mit weiteren Strickjunkies. 

Seit Dezember 2016 verkauft sie mit die Garne nun in einem Lokal mit Schaufenster an der Länggassstrasse 28. Färben tut sie immer noch unter Tag im Keller gegenüber.   

Seit einer Weile bin ich trocken. Aber jetzt, wo ich die Garne fast jeden Tag im Schaufenster sehe, ist es nur eine Frage der Zeit bevor ich wieder anfange mit Stricken... 

OX - Hülle und Fülle... , von Marlis Nattiel OX - Hülle und Fülle...

... nennt sich der Laden im historischen Gebäude am Kronenplatz in Burgdorf.  Das ehemalige Haus zum Ochsen stammt aus dem Jahr 1629 und beherbergt auf zwei Stockwerken wunderbare Dinge. Mode – Couleur – Intérieur verspricht die Affiche der Website.   

Mich ziehen vor allem die Dinge, die unter Intérieur gefasst werden an: Gefässe aus Porzellan und Steinzeug, Möbel aus massivem Holz, Leuchten und Kerzen, Seifen, Textilien...   

Allen Produkten ist die Handwerkskunst anzusehen – Dieter Baumann und Jolanda Stucki, die sich mit Lisa Hess Konzept und Leitung des Lokals teilen, finden ihre Produkte auf ihren Reisen und Ausflügen. Durch ihre Erzählungen darüber wird alles noch ein wenig kostbarer, erstrahlt mit der Freude derer, die sie entdeckt und zurückgebracht haben. So finden sich mundgeblasene Gläser aus Syrien oder Fliesen aus Manufakturen in Marokko, Spanien und Vietnam.   

Hinter den Farbkonzepten von OX Couleur schliesslich steht Katinka Müller – sie und Dieter Baumann, der ebenfalls in der Altstadt von Burgdorf sein Architekturbüro betreibt, bieten Beratungen an zur Gestaltung von Innenräumen. Katinka Müller ist auch für die Ausführung zuständig.   

OX bietet zwar einen online-shop an, aber nur im Laden kann ich über die Zartheit des Porzellans von Irene Bernegger staunen oder mich über die Technik, mit der Aschi Rüfenacht seine Vasen gestaltet, wundern. 

Die Dinge im OX, die Räume und die Menschen im Laden und hinter den Konzepten inspirieren Behaglichkeit und Wohlsein.

La Bier de Biel , von Reto Hügli La Bier de Biel

«La une est Herb avec coins et Kanten, la deuxième ist blonde et ronde et la trois nicht pour toi». So beschreibt die Mikrobrauerei «Bier Bienne» ihre Hopfen-und-Malz-Produkte. Wie der Name vermuten lässt, werden die Biere in der Seeland-Metropole gebraut. Und sie munden. Davon konnte sich der Schreibende jüngst persönlich überzeugen.

Nebst den hausgebrauten gibt es im Laden ein grosses Sortiment für den Liebhaber oder die Liebhaberin gepflegter Biere: «Plus de 500 Sorten bières und des spiritueux» verkündet die Website. Der Laden befindet sich übrigens in der Bendicht-Rechberger-Strasse, unweit des Bahnhofs. Ideal für die Degustation und eine risikoarme Rückreise.

Bier-Bienne-Shop

Knoblauchpralinen , von Sarah Galatioto Knoblauchpralinen

Haben Sie schon mal Knoblauch-Pralinen gegessen? Bei Claudia Wiedmer vom Farngut im Berner Seeland kann diese neuste Kreation getestet werden. Für diese zarte Versuchung gibt es keine Vorbilder und noch keine Nachahmer. Die Zinken sind nicht nur von dunkler Schokolade umhüllt sondern auch noch mit Vanille, Orangenaromen, Mandel und Kirsch angereichert.

Die Knobaluchtüftlerin stellt aber noch mehr feine Leckereien her aus den Zinken: getrocknet in Essig und Pfeffer, im Kirsch mariniert und zu einer Paste verarbeitet, die als Brotaufstrich, Dip oder als Sauce zu Pasta genossen werden kann. Unterdessen kann man fast ein Duzend Produkte bei Madame Knoblauch online bestellen.

www.farngut.ch

Stella Merz und die Königin der Nacht , von Rosmarie Bernasconi Stella Merz und die Königin der Nacht

Ein Krimi von Fatima Vidal, der sich leicht und locker liest. Wer ist bald bekannt, aber das Wie überrascht und am Schluss gibt es eine unerwartete Wendung. Ein Krimi der in Zürich und Umgebung spielt. Äusserst spannend.

Ein verschollener Vater, eine skrupellose Ärztin und ein attraktiver Mann: Stella Merz, Anwaltssekretärin, ermittelt in eigener Sache. Stella Merz, fünfunddreissig, arbeitet als Temporärsekretärin in einer Zürcher Anwaltspraxis. Als sie erfährt, dass der früh verstorbene Mann ihrer Mutter nicht ihr leiblicher Vater gewesen war, macht sie sich auf die Suche. Heidi Merz, Stellas Mutter, hüllt sich in Schweigen. Vor dreissig Jahren liess sie die rothaarige Tochter für immer bei der Tagesmutter Zara und der kleinen Viola. Viola, Opernsängerin in Mailand, plant eine Reise in die Schweiz. Sie ist Stellas beste Freundin. Ihr Hobby: Geräusche und Tierstimmen nachahmen. Violas Halbbruder, Alexej, lebt an der Costa Blanca, sein Arbeitgeber: die russische Regierung. Als ihn ein Cheesy aus der Schweiz anruft und mitteilt, die hübsche Lady mit dem Sternring sei in Gefahr, packt er seine Reisetasche und fährt los. Oriana, »Mrs. Smith, the Hacker«, arbeitet für Alexej. Cheesy, dreiundfünfzig, arbeitslos und ausgesteuert, wird vom Sozialamt zu Einsätzen in einer Bar verdonnert. Dort erfährt er allerhand. Eine Information, die er zufällig aufschnappt, will er dem reichen Russen für viel Geld verkaufen. Die Wildschweine im Wald: Sie tauchten aus dem Nichts auf, grunzend und quiekend.

www.fatimavidal.ch