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Berner Weintage , von Michel Gygax Berner Weintage

Seit nunmehr 13 Jahren präsentieren ausgewählte und vorwiegend inhabergeführte Berner Weinhandlungen ihre Weine dem interessierten Publikum – die Gelegenheit, um Näheres über den Lieblingswein zu erfahren, Neuigkeiten zu entdecken oder sich einfach quer durch Europa durch zu degustieren.

Der Anlass findet wie jedes Jahr in den Liebefelder Vidmarhallen rund um das Restaurant le beizli statt. Motto: Ambiente statt Kommerz. Am Freitag, 20. Januar 2017 von 17 bis 22 Uhr und am Samstag, 21. Januar 2017 von 15 bis 20 Uhr.

www.bernerweintage.ch  / www.lebeizli.ch  / www.weinerlei.ch

Designmöbel nach Mass , von Michel Gygax Designmöbel nach Mass

Gabriel Egger stellt nach alter Väter Sitte Möbel von Hand und vorwiegend auf Kundenwunsch her. Spezialisiert hat er sich auf wunderschöne Unikate im Retrostil. Tische, Sideboards, Beistelltische, Bänke, Bürotische und Schränke produzierte er in seinem kleinen Atelier in Bern.

Vor einiger Zeit hat Gabriel Egger berufsbegleitend angefangen, seine Möbel zu gestalten, seinen Stil zu entwickeln und seine Leidenschaft für das Schreinerhandwerk auszuleben. Ich bin sicher, dass er bald ausschliesslich davon leben kann, wenn er denn will...   

www.atelier18.ch

Plötzlich und das Leben steht Kopf , von Rosmarie Bernasconi Plötzlich und das Leben steht Kopf

Ein Buch von Edith Schelbert-Bisig, das das Herz berührt, zum Nachdenken anregt und sich immer wieder mit der veränderbaren Wirklichkeit beschäftigt. Ein Buch, das mir sehr am Herzen liegt.

Zum Buch: Ein Schicksalsschlag veränderte ihr Leben. Der neue Tag begann mit einem unersetzbaren Verlust. Obwohl sich dieses Unerwartete mit einem einzigen entscheidenden Akt in die Wirklichkeit drängte, galt es, Schritt für Schritt in ihrem eigenen Tempo den unbekannten Weg zu gehen. Dies bedeutete Anpassung, Aufmerksamkeit, Achtung, Ehrlichkeit, viel Liebe und eine Prise Abenteuerlust. Ihre Reise in unbekannte Gegenden zeigt das Entfalten der Vergangenheit und das vor ihr Aufblättern ihrer veränderten Zukunft. Die Karten sind neu gemischt, das Spiel kann weitergehen.

www.persoenlich.org

Erstes Charity Jassturnier , von Karin Müller Erstes Charity Jassturnier

Gutes tun kann Spass machen! Nach dem Pingpong-Turnier auf dem Bahnhofsplatz im Oktober organisiert der Verein Hiufspaket am 14. Januar das erste Charity Jassturnier.

Der Erlös geht an REFY (Logistik für Kleider) und BAAS: be aware and share (Schule in Chios) und an die Ziegler-Freiwilligen zur Unterstüzung der Einrichtung ihres Cafés im Flüchtlingzentrum.

Der Verein wünscht sich 100 Jassende. Für 25 Franken Startgeld gibt's 5 Runden Schieber. Anmeldeschluss ist der 9. Januar 2017 (info@hiufspaket.ch oder SMS auf 079 873 85 71). Auch für Kulinarisches und Getränke wird gesorgt - allerdings sind Getränke und Speisen nicht im Startgeld inbegriffen.

Wer lieber arbeitet als jasst - das gibt es tatsächlich! -, kann sich ebenfalls melden. Es werden Helferinnen und Helfer gesucht.

Bei diesem Turnier verliert nur, wer nicht mitmacht. See you there!

Valencia, Valencia! , von Regula Keller Valencia, Valencia!

Während der diesjährigen Spanienreise hat es mich nach Valencia verschlagen. Hier könnte ich leben. Mildes, mediterranes Klima, eine wunderschöne Altstadt, alternative Kneipen und Tapasbars, Gourmetlokale zum Studententarif, ein schöner Stadtstrand und viele Parks und Pärkchen rund um das Stadtzentrum. Grossartig und wunderbar!

Die Jugendstil-Markthalle mitten in der Altstadt lädt zu vielen kulinarischen Inspirationen und gastronomischen Freuden ein. Unter anderem folgender Kaffeestand welcher von einer leidenschaftlichen Barista geführt wird.

Wenn du dich in Städten auch immer besonders an grünen Flecken erfreust, dann wird dich der Jardin del Turia begeistern. Eine zwölf Kilometer lange Oase mit unzähligen Sitz- und Sportgelegenheiten. Von der Altstadt aus kann man durch diesen Park einen ausgiebigen Spaziergang an viele schöne und gepflegte Badestrände unternehmen. Unterwegs triffst Du auf die beeindruckende «Stadt der Künste und Wissenschaften» vom bekannten Architekten Santiago Calatrava. 

www.tabernasenia.nethttp://muez.es / http://retrogustocoffeemates.com/

Wenn das Bier zweimal klingelt , von Reto Hügli Wenn das Bier zweimal klingelt

Online-Shopping ist mittlerweile selbstverständlich: Kleider, Elektroartikel, Lebensmittel und vieles mehr wird mit einem Klick direkt nach Hause bestellt. 

Weshalb dieses Prinzip nicht auch für Liebhaberinnen und Liebhaber von Gerstensäften umsetzen? Diese Frage haben sich die Macher von «Bierliebe» gestellt und bieten seit 2015 Bier im Abo an: Pro Monat werden drei saisonale Biere aus einer Auswahl von aktuell 39 lokalen Brauereien aus der ganzen Schweiz zusammengestellt und per Post verschickt. Die Lieferung erfolgt jeweils in der letzten Woche des Monats. 

Das Monatspaket kostet 26.90 Franken, enthält drei Biersorten mal zwei Flaschen. Für 42.90 Franken erhält man ein «Freunde-Paket» mit drei Sorten à je vier Flaschen. Das entspricht etwas mehr als vier Franken pro Flasche – ein fairer Preis, wenn man sich die grosse Auswahl und die komfortable Hauslieferung vor Augen führt.

www.bierliebe.ch

Design-Bikes aus der Unterwelt , von Reto Hügli Design-Bikes aus der Unterwelt

Hergestellt werden sie in einem Keller im Gewerbegebiet des Berner Wylerquartiers: Wenn Alberto Fernandez‘ individuell zusammengebaute Fahrräder später auf den Strassen unterwegs sind, stellen sie einen Blickfang dar. 

Wie kam Fernandez zu seiner Geschäftsidee? Das Schlüsselerlebnis hatte er in Amsterdam: Die niederländische Metropole ist eine ideale Velostadt, da kaum Höhenunterschiede zu überwinden sind. «Die Stadt pulsiert und lebt, nicht zuletzt wegen den Velofahrern» erzählt er. In seinem damaligen Marketing-Job kam er mit massgeschneiderten Produkten in Kontakt, die Kunden mit einem Online-Konfigurator selber zusammenstellen können. Diese Idee wollte er auf Velos übertragen. Alberto Fernandez begann sich intensiv mit Materialien, Bestandteilen und Konstruktionen auseinanderzusetzen.

Auf seiner Website kann man sich seinen «Drahtesel» konfigurieren und bestellen. Der Eingänger als Grundmodell ist ab 650 Franken zu haben. Lenker, Gabeln, Sattel, Reifen, Felgen, Pedale und vieles mehr können individuell zusammengestellt werden – je nach Budget. Auch Ausgefallenes kann bestellt werden: So etwa das in Griechenland von Hand hergestellte Holzkistchen, die als Gepäckboxen dienen. Oder die Lenker aus kanadischem Nussbaum. Damit unterscheiden sich seine Velos markant von den Modellen der Grossverteiler. Einen beachtlichen Teil des Zubehörs bezieht Alberto Fernandez aber bei Schweizer Grossisten. Vier bis sechs Stunden Arbeit stecken in einem Fahrrad. Die Schrauben werden gefettet, Bremsen eingestellt und die Kette passend gespannt. 

Alberto Fernandez hat viel Zeit und Geld in den Online-Konfigurator auf der Website gesteckt. Überfordert die Vielzahl der Möglichkeiten seine Kunden nicht? «Damit kann ich mir ein teures Ladenlokal sparen» argumentiert er. Viele kämen aber oft auch direkt in seine Werkstatt, um sich über Farben und Formen zu informieren oder das bestellte Rad abzuholen. Fernandez ist es wichtig, eine Brücke zwischen Web-Shop und Werkstatt zu schlagen. Das schaffe einen persönlichen Kontakt: «Ich will kein anonymer Online-Shop sein» betont er.

www.designyourbike.ch

La rossa , von Maja Boss La rossa

Im Mai wurde an dieser Stelle schon einmal von „la rossa“ - der Stadt Bologna - geschrieben und zu recht geschwärmt. Ach, ich kann es mir nicht verkneifen den zukünftigen Besuchern einen weiteren kulinarischen Tipp auf den Weg zu geben.

Ist man in der Emilia-Romagna ist die Piadina - das in der Pfanne ohne Fett gebackene Fladenbrot – ja nicht zu verschmähen und zu vergessen. In einer unbedeutenden Gasse Bolognas, weg vom Touristenstrom und dennoch zentral, findet sich das kleine Lokal, wo Davide Anzillo täglichmit einem kleinen Team und grosser Leidenschaft ausgezeichnete Piadine "zaubert“.

Jede Piadina wird gleich frisch zubereitet und wahlweise gefüllt, sei es mit gebackenem Gemüse, mit Rohschinken aus Modena, mit frischen Pilzen, mit Squacquerone (regionale Frischkäsespezialität) oder gleich mit allem zusammen - an Auswahl fehlt es nicht. Die Wartezeit nimmt man gerne in Kauf, denn frische Zutaten zu verarbeiten braucht seine Zeit. Schade, reicht es nicht, sich durch alle Variationen durchzuessen, aber vielleicht ja beim nächsten Besuch...

www.latuapiadina.it, La tua Piadina, Via Borgonuovo, 17/A, Bologna

Bolsena - Agriturismo Le Vigne , von Rosmarie Bernasconi Bolsena - Agriturismo Le Vigne

Für einmal schweife ich in die Ferne - nachdem ich zwei herrliche Ferienwochen in der Toskana, Umbrien und Rom verbracht habe, ist mir eine Unterkunft speziell aufgefallen. Eine Freundin von mir war im letzten Jahr in dieser Gegend und an diesem Ort und hat mir diesen Tipp gegeben. Wir staunten nicht schlecht - einfach und doch komfortabel - hoch über dem Bolsenasee gelegen mit herrlicher Aussicht zu vernünftigen Preisen. Ich bin und war begeistert.

Der Betrieb wird von Frauen geleitet. So sind Stefania und ihre Mutter dafür besorgt, dass es den Gästen gut geht und man sich wohlfühlen kann. Die Köchin hatte ein Händchen für leckere Kuchen und Süssspeisen.  Freundlich, bescheiden und sehr hilfsbereit haben wir diese Frauen erlebt. Das Essen war hervorragend, auch für Vegetarierinnen geeignet. Es war den Frauen wichtig, dass die Ernährung ausgewogen ist.

Wer die vielen Parks (Tarotgarten, Spörrypark, Sacro Bosco) in der Umgebung besichtigt, findet am Abend Ruhe und kann die Stille und die herrliche Aussicht geniessen.

www.levigne.it

Tauschen statt kaufen , von Reto Hügli Tauschen statt kaufen

Viele von euch kennen das Problem: Die eigene DVD- und CD-Sammlung wächst in den Himmel! Natürlich hat sich mit der Zeit auch der eine oder andere Fehlkauf eingeschlichen oder der Musikgeschmack hat sich verändert. Was tun mit den Silberscheiben, die man nicht mehr braucht oder will?

Eine Lösung heisst Exsila. Das ist eine Tauschbörse für CD, DVD, Blu-Ray, Bücher und vieles mehr. Für jeden «verkauften» Artikel erhält man Punkte, die man für andere Käufe auf der Online-Plattform wieder ausgeben kann. Der Wert dieser Punkte ist nicht fest definiert ist. Jeder kann selber entscheiden, für welchen Punktebetrag er oder sie einen Artikel anbieten will. Die Versandkosten für bestellte Artikel übernimmt jeweils der Verkäufer. Diese Regelung schafft ein Gleichgewicht – wenn man Artikel kauft ist das Porto bereits inbegriffen.

Und es funktioniert: Dank eines Bewertungssystem werden zuverlässige «Exsilaner» belohnt, schwarze Schafe (von denen es fast keine gibt) rasch entdeckt. Sollte es mal zu einem Missverständnis kommen, hilft das Exsila-Team rasch und unkompliziert.

Den Service und die Benutzung der Plattform finanziert Exsila über eine Gebühr, die der Community verrechnet wird – im Gegensatz zu Kontoführungsgebühren von Banken sind diese aber sehr human.

Ich bin seit Jahren Exsilaner und bin schon Artikel «losgeworden», bei denen ich nie mit einem Verkauf gerechnet hatte. Umgekehrt habe ich schon die eine oder andere Trouvaille im grossen Angebot entdeckt – beispielsweise ein längst vergriffenes Album von Udo Lindenberg. Falls ihr immer noch unsicher seid, ob sich das lohnt: Wer sich neu bei Exsila anmeldet, erhält als Willkommensgeschenk einen Artikel im Wert von 50 Punkten.

www.exsila.ch und als App für iOS und Android