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Paperback nights: zuhören, abtauchen, herbstlesen , von Sarah King Paperback nights: zuhören, abtauchen, herbstlesen

"Lueget nech ume, hautet d’Ouge offe u häbet nech Sorg" schliesst der Berner Jungautor und Mitbegründer vom "Literaturbüro Olten" Patric Marino die Lesung über seinen Nonno. Im Rahmen der "Paperback nights" entführte er uns aus dem Wartsaal Lorraine auf direktem Weg in den Süden, mit dem Bus nach Kalabrien, durch Weinfelder, ans Meer, wo er abtaucht, bis er keine Luft mehr hat, in Nonnas Küche zu den Tomaten. "Die hässlichen sind die besten". Jetzt sollen wir uns umsehen. Ein kleiner, garageähnlicher Raum, 30 Leute, eine Bühne mit Leselampe und Mikrofon, Herbst vor dem Fenster. Der Regen treibt uns nebenan in den Wartsaal. Da lässt sich warten und weiterpoetisieren – wie immer an der Paperback night. Jeden letzten Mittwoch im Monat lesen mehr oder weniger bekannte Autoren Texte jeder Art und durchbrechen für einen kurzen Moment die Schnelllebigkeit.

www.wartsaal-kaffee.ch