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Vom Opium zum Kaffee , von Sophie Frei Vom Opium zum Kaffee

Eine Kurzgeschichte aus der laotischen Bergwelt und warum es sich lohnt, fair gehandelten Kaffee zu kaufen.

Da der Norden von Laos sehr bergig ist, konnten die Bauern nicht so einfach wie im Flachland Reis anpflanzen. So bauten die laotischen Bergstämme an den dicht bewaldeten Hängen und auf den Hochebenen Schlafmohn an. Als dies von der Regierung verboten wurde, hatten Stämme wie die Hmong oder die Khmu keine andere Wahl, als zur Existenzsicherung Berghänge zu roden und somit Anbaufläche zu gewinnen. Doch die Erträge von Mais und Reis mit dieser althergebrachten Methode sind mager und reichen gerade mal zur Ernährung einer Familie.

Mit der Möglichkeit, Hochland Arabica Kaffee im Schatten des Waldes auf 800 Metern über Meer anzubauen, wird der laotischen Bergbevölkerung eine alternative Einkommensquelle ermöglicht. Saffron Coffee hat mit den Einheimischen vor Ort eine Kaffeebaumschule gegründet und garantiert die komplette Abnahme der Ernte. So ist die Arabicabohne die erste nachhaltige Nutzpflanze seit dem Anbau von Schlafmohn und kann im nahe gelegenen Luang Prabang von Einheimischen und Touristen genossen werden.

Saffron Coffee: www.saffroncoffee.com