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Wunderwelt im Schwarzseetal , von Sarah Galatioto Wunderwelt im Schwarzseetal

Sie schimmern in allen möglichen Farben und ihre Erschaffung ist Kunst in Vollendung: die Eispaläste in Schwarzsee. Der selbsternannte „Eisgärtner“ Karl Neuhaus schafft hier jeden Winter von neuem Wunderwerke aus Eis und Schnee. Bei Dunkelheit werden die Eispaläste in farbiges Licht getaucht. In der Nähe der Skistation Schwarzsee in einem Wald auf rund 1000 Meter über Mehr zwischen Plaffeien und Schwarzsee können die Eispaläste bestaunt aber auch durchwandert und bestiegen werden; voraussichtlich bis im März 2017. Sie schimmern in allen möglichen Farben und ihre Erschaffung ist Kunst in Vollendung. Der 80-jährige Tüftler und Bastler, ehemals Schuhmacher von Beruf,  hat seine Technik in den vergangenen 32 Jahren perfektioniert. Unter den bizarren Eisgebilden verbergen sich massive Gerüste aus Metall. Ist das Wetter kalt setzt Karl Neuhaus seine Sprinkler jeweils in Gang und die Vereisung setzt ein. Der Zufall steuert das seinige bei. Die begehbaren Iglus sind mit Eis überzogene Treibhäuser und die eisigen Wunderkerzen hat Neuhaus aus Wäscheständern gebaut. Bei der passender Witterung können die Eisbauten bis zu 15 Meter hoch werden. Ein bisschen Kitsch gehört dazu: In den Höhlen und Iglus sitzen überall bunte Tiere und Figuren aus Plüsch. Neuhaus Ehefrau führt das „Eispalaststübli“ und verkauft an die Gäste warmen Tee, Kaffee und Cervelats, die man an einer Feuerstelle selber braten kann. Dank der fan­tas­ti­schen Beleuch­tung sind die Eis­pa­läste nachts am schönsten. Aller­dings ist es dann auch oft auch beson­ders kalt. Gute Klei­dung ist also von Vorteil.