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Jung, wild und inspirierend , von Christoph Meinen Jung, wild und inspirierend

Zwischen Industrie- und Wohngebäuden blüht seit bald einem Jahr im Mattenhofquartier von Bern die Kulturbar Werkhof102. Wer den Werkhof betritt, staunt. Schwer zu beschreiben, was dieser Ort genau ist. Er ist fast alles: Eine Kaffeebar in erster Linie, aber auch ein Kulturlokal, ein Restaurant, ein Arbeits- und Spielzimmer, ein Raum für Tanz, Yoga, Pilates, Fitness, eine Bühne für Lesungen, Konzerte und Poetryslams. Letztlich sei es vielleicht so etwas wie das Wohnzimmer für das Quartier. 

Dass der Werkhof in dieser Vielfältigkeit funktioniert, hat verschiedene Gründe: Zum einen eine sorgfältige Planung, viel Engagement und eine moderne und professionelle Infrastruktur. Zum Anderen eine gute Portion Blauäugigkeit, auch genannt: Mut. Valentina und Kim haben die Kulturbar nach abgeschlossener Matura im April 2016 eröffnet. Der Ort wächst mit jedem Tag, sagt eine Mitarbeiterin des Teams, das sich aus fünf jungen Menschen zusammensetzt. Jeden Tag bieten sich neue Ideen von Gästen und Inhaberinnen, und was noch keine Hände und Füsse hat, kriegt welche. Der Werkhof102 ist ein eigenes, kleines Universum, das nach eigenen Gesetzen funktioniert. Vielleicht steht deshalb auf der Toilettenspülung in kleinen Lettern zur Erinnerung geschrieben: «Hallo Wäut».

www.werkhof102.com