kggastro facebook rss
Ein bäumiger Stadtrundgang , von Reto Hügli Ein bäumiger Stadtrundgang

Der Klimawandel setzt auch unseren Bäumen zu. Wie wirkt sich das auf die grünen Lungen unserer Städte aus? Neben der Klimaerwärmung kommen im Siedlungsraum weitere extreme Bedingungen dazu: Bodenversiegelung, eingeschränkter Wurzelraum, Streusalz und die Luftverschmutzung. Deshalb erreichen die Stadtbäume im Durchschnitt nur 50 Prozent ihres potenziellen Lebensalters. Bei Bäumen, die direkt an Strassen stehen sind es sogar nur 25 Prozent.

Auf dem Rundgang «Bäumiges Bern», der durchs Länggassquartier führt, erfährst du mehr dazu. Oder nimm an einer der öffentlichen Führungen teil. Der Rundgang ist eine Kooperation zwischen der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) der Berner Fachhochschule und Stadtgrün Bern.

Wann und wo? 21. September und 12. Oktober 2017; jeweils um 17.30 Uhr beim Falkenplatz.
Mehr Infos: www.baeumigesbern.ch

Bern isst Bern , von Sarah Galatioto Bern isst Bern

Seit einem Jahr gibt es sie, die Gemeinschaftskühlschränke.
Momentan findet man sie an drei Standorten in Bern: beim Punto im Ostring, bei der Designerbörse am Loryplatz und beim Lola-Laden im Lorrainequartier. In der Regel stammt unterdessen fast die Hälfte des Kühlschrankinhaltes aus privaten Haushalten.

Das Ziel dieses Projekts besteht darin, geniessbare Lebensmittel vor dem Abfalleimer zu retten und dadurch unnötigen Foodwaste zu reduzieren. Initiiert wurde das Projekt Foodsharing durch Gemeinschaftskühlschränke vom Verein "Bern isst Bern". Noch immer gesucht wird Unterstützung durch Ämtli-Anwärter aus dem Quartier, die bereit sind, die Kühlschränke zu betreuen.

www.youngcaritas.ch/award/projekt-archiv/projekte-2015/bern-isst-bern

Auf den Hund kommen! , von Karin Müller Auf den Hund kommen!

Yoga ist zweifellos im Trend. Es gibt unzählige Stile, Kurse, Studios ... Man kann's draussen machen, auf dem SUP, im auf 37 Grad erhitzten Raum... Wie wo und wann auch immer sie es tun, Yogis und Yoginis sind sich einig: Yoga macht glücklich.

Besonders glücklich macht viele Bernerinnen und immer mehr Berner Alexandra Frei mit ihrem yogamarket in der Münstergasse. Alex und ihr Team unterrichten äusserst kompetent mit viel Herz und Humor. Diese gelebte Leidenschaft für Yoga ist ansteckend und das eigene Herz öffnet sich fast von selbst. So ist das Studio schon längst kein Geheimtipp mehr.

Nun wird das Studio und das Angebot grösser, damit noch mehr Leute schwitzender- und sich verrenkenderweise glücklich werden können. Am 2. Juli von 17h bis 21h stehen die Türen offen und man kann sich im yogamarket umschauen ohne dabei auf den Hund zu kommen. Namaste!

www.yogamarket.ch

Wertschätzung & Genuss , von Sophie Frei Wertschätzung & Genuss

Essen macht uns glücklich – jeden Tag! Besonders an den Festtagen wird geschlemmt. Vorab gehört dazu ein voller Einkaufswagen, in einem noch volleren Supermarkt, welcher zu einem besonders vollen Kühlschrank führt. Doch was machen wir bloss mit all den köstlichen Resten und dem immer noch vollen Kühlschrank nach den Festtagen? Wir wollten doch ein paar Tage wegfahren und ausserdem waren da doch die guten Vorsätze, nach Weihnachten weniger zu essen…

Es lohnt sich, Lebensmittel wertzuschätzen und den Einkauf gut zu planen, die Reste wieder zu verwerten oder dem Nachbarn zu schenken. Denn jedes Jahr landen in der Schweiz rund 2 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall. Das entspricht der Ladung von rund 140’000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich bis Madrid ergeben würden. Fast die Hälfte der Lebensmittel werden im Haushalt und der Gastronomie verschwendet.

foodwaste.ch ist ein unterstützenswerter Verein, der sich mit Projekten, Aktionen, Informationen und Tipps gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzt. Lanciert aus Liebe zum Essen, betrieben von einem jungen, sympathischen Team mit viel Herzblut und Engagement!

Tipps Planung und Einkauf: http://foodwaste.ch/category/tipps/planung-einkauf/ Informieren und Unterstützen: www.foodwaste.ch


Tabula rasa , von Michael Klesse Tabula rasa

In der wunderschönen Villa Stucki mit ihrer besonderen Atmosphäre im Berner Weissenbühlquartier kreiert Timo Pfäffli eimal im Monat ein unvergleichliches Essen. 

Sein Motto: NICHT OFT - nämlich einmal im Monat, so hat der Koch Zeit, Ideen zu haben, sie zu verwerfen, wieder neue zu entwickeln und diese umzusetzen. NICHT SCHNELL - nämlich einen ganzen Freitagabend lang mit fünf Gängen, so dass Zeit bleibt zum Geniessen, Staunen und Sich austauschen. NICHT VIEL VERSCHIEDENES - ein Menu, dem sich der Koch kompromislos hingibt und damit seine Gäste für einen Abend auf die Reise schickt. NICHT STEIF - in einer weiss geschmückten, ungezwungenen und familiären Atmosphäre. NICHT VIELE PLÄTZE - der Koch stellt jedes Gericht von A-Z selber her, so dass er 20 Gäste so richtig verwöhnen kann.

Sein Ziel: "Das beste Essen im Quartier". Timo Pfäffli ist auch leidenschaftlicher Koch im Mittagsrestaurant des Quartierzentrums Villa Stucki, des Villa-Tagi und für die Tagesschule Sulgenbach. Mit dem bunt gemischten Küchenteam von erwerbslosen Mitarbeitenden zaubert er kreative und gesunde Menus auf die Tische.

PREMIERE Freitag, 4. April, 25. April, 23. Mai, weitere Daten folgen, ab 18.30h. www.villastucki.ch

Rote Polstersessel in grüner Hostet , von Michael Klesse Rote Polstersessel in grüner Hostet

Eine Perle im Dschungel der hiesigen Openair-Kinos ist zweifelsohne das Kino-Openair Hof3 in Trubschachen. Zwischen Apfelbäumen und Kühen findet es bereits zum 17. Mal statt und erfreut eine herzhafte Anhänger- und Gönnerschaft. Diese schätzen die attraktive und ländliche Idylle und das vielfältige Filmprogramm seit langem.

Emmentaler Nächte sind schön, frisch und klar. Damit alle Vorzüge voll genossen werden können, stehen zivilschutzgeprüfte Wolldecken mit wärmendem Schweizerkreuz zur Verfügung. In dieser einzigartigen Umgebung kann man sich zusätzlich von einer kreativen, kulinarischen Entdeckungsreise verwöhnen lassen. Jede Kinowoche steht unter einem anderen gastronomischen Motto. Die Übernachtung im Hof3 ist dann das Sahnehäubchen.

Lange liefen die Filme auf altbewährten 35mm Filmrollen. Der Zahn der Zeit steht auch in Trubschachen nicht still. Ab diesem Jahr läuft die digitale Projektionsanlage. Für den Verein gibt es aber witzige Gönnerschaften, die den Betrieb sichern. Regula und Tom Turtschi stehen als kreative Köpfe hinter diesen Film- und Restaurantprojekten mit Herz und Seele.

Kinobetrieb: 23. Juli-17. August 2013, Filmbeginn: Beim Eindunkeln (ca.21.45h)

Verein Kino Openair hof3, CH-3555 Trubschachen, www.hof3.ch