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Weltoffene Tischkultur , von Michel Gygax Weltoffene Tischkultur

Margrit will verschiedene Menschen an einen Mittagstisch bringen. Inspiriert wurden die zwei Gründer, die Brüder Stefan und Tobias Ganz, von ihrer Grossmutter Margrit, die immer frisch, regional und unglaublich gut kochte. Für die ganze Familie und viele Gäste.

Weil die Gebrüder Ganz während ihrer Studien- und Arbeitszeit den Mittagstisch oft in Eile und ab und zu in Langeweile verbrachten, kamen sie auf folgende Idee: Es gibt überall sehr viele Menschen, die gerne und fast jeden Mittag kochen. Manchmal stehen sie stundenlang in der Küche – für eine oder zwei Personen. Dabei könnten sie ohne grossen Mehraufwand für vier, fünf oder noch mehr Personen kochen. Und dabei noch etwas verdienen.

Die Idee, der Internetplattform "Margrit" war geboren. Auf dieser attraktiven, klaren und intuitiv gestalteten Homepage finden Geniesser, Netzwerkler, offene Menschen und Hobbyköche zueinander. Grossartig!

www.margr.it

Hingucker , von Karin Müller Hingucker

Die Stadt Bern als Catwalk?! Am Samstagnachmittag, wenn die Stadt voll von Flanierwütigen ist?! Welch brilliante Idee. Der Gefahr, dass die Mode im Trubel untergeht oder die Kulisse ihr die Show stiehlt, wirken die OrganisatorInnen von 'Loufmeter' mit ihrem Konzept gekonnt entgegen. Erstens werden die Models von einer marching Band (Fats Tiger’s Swing Monkey) begleitet, zweitens fallen Leute, die in einer Einerreihe durch die Stadt wandeln sowieso auf, und last but not least sind die Stücke der 8 einheimischen Designer, die präsentieren, eine Augenweide.

Die Modeschau der anderen Art beginnt am 28. Mai 2016 um 14.00 Uhr beim Kulturbüro Bern, führt durch die Altstadt und dauert ungefähr 75 Minuten. Man kann also gemütlich beim Kaffee sitzen und sich an der bunten, wunderschönen Parade die Augen wundsehen.

Für längeres Betrachten und Kaufen empfiehlt sich der Showroom im 1. Stock des Lorenzini/DuTheater (von 11.00 bis 18.00h). Und man kann beim Shoppen ein gutes Gewissen haben, weil man junge, einheimische Designer unterstützt. (wdh)

www.loufmeter.ch

Liebevolle Gastronomie auf dem Lande , von Regula Keller Liebevolle Gastronomie auf dem Lande

Käpt'n Holger ist eine wunderbare Café-Bar in Langnau. Gemütliche und sehr stilvolle Einrichtung, freundlicher und aufmerksamer Service, gute Produkte und faire Preise. Was will man mehr in einer Café-Bar auf dem Lande. Dazu präsentiert das junge Betreiber-Team ein abwechslungsreiches Kulturprogramm und im Sommer eine lauschige Aussenbesthuhlung.

Unter dem Namen "zum Topf" bieten leidenschaftliche und junge Hobbyköche eine kleine Auswahl an vegetarischen und veganen Mittagsmenüs und einen monatlich stattfindenen Sonntagsbrunch an.

Ein stimmungsvoller Ort zum Hingehen. Immer wieder und für alle! Peace & love!

www.zumtopf.ch / www.kaeptnholger.ch

Bern singt! , von Léa Urben Bern singt!

300 singbegeisterte Menschen, professionelle Musikerinnen und Laiensänger aus unterschiedlichen Chören, Quartieren und Gemeinden führen am Samstag, 20. Februar 2016 das STABAT MATER von Antonin Dvoràk auf. Sie alle haben das Werk eigenständig einstudiert und sind vor dem Konzert lediglich für eine einzige gemeinsame Klavierprobe zusammengekommen.

Das Werk entstand 1875, als Dvoràks Töchterchen kurz nach der Geburt verstarb. Noch während der Kompositionsphase verstarben im Jahr 1877 zwei weitere Kinder im Säuglings- bzw. Kleinkindalter - man kann also die im Musikstück erklingende Verzweiflung als eine Form der persönlichen Trauerarbeit des Komponisten bezeichnen.

Den endgültigen internationalen Durchbruch erlebte das Stabat Mater im Jahre 1884, als Dvoràk dieses im Rahmen einer Englandreise in der  Londoner Royal Albert Hall vor 8000 Zuhörenden mit einem aus über 800 (!) Sängerinnen und Sängern bestehenden Chor und einem dazu passenden Riesenorchester aufführen konnte.
Die Aufführung von "Bern singt" wird zwar weniger pompös sein, trotzdem werden die 300 Sängerinnen und Sänger alles geben, um auch das 3. Berner Mitsingkonzert zu einem für Publikum und Mitwirkende aussergewöhnlichen Erlebnis zu machen.

Weitere Informationen und Tickets unter www.bern-singt.ch

Akustik-Fetischist , von Stefan Hugi Akustik-Fetischist

Als Mario Batkovic im Alter von elf Jahren aus Bosnien in die Schweiz gekommen ist, konnte er kaum ein Wort Deutsch. So wurde die Musik zu seinem bevorzugten Kommunikationsmittel. Noch heute ist er ein musikalischer Grenzgänger - er musiziert genreübergreifend, manchmal alleine, manchmal mehrköpfig.

Er war Teil der Berner Kummerbuben, hat das Rock'n'Roll-Monster Destilacija ins Leben gerufen, schreibt Filmmusik und hat ein Solo-Album aufgenommen mit Akkordeon. Nur er und sein Akkordeon. Und hat damit die Schweizer Hitparade erobert.

Selber bezeichnet er sich als Akustik-Fetischist und spielt gerne an ungewöhnlichen Orten: im Keller des Pavillons auf der Münsterplattform, in einem Luzerner Schwimmbecken oder zu dritt in der Thuner Fussballarena vor einer Handvoll Zuschauer, um sich damit den Wunsch eines Stadionkonzerts zu erfüllen. Und er würde gerne einmal in der Kanalisation spielen. Wegen der speziellen Akustik. Er wird es tun, ohne Zweifel.

www.batkovic.com

Jede/r kann zeichnen!? , von Reto Hügli Jede/r kann zeichnen!?

Viele von euch denken jetzt bestimmt an die Schulzeit zurück: Nein, ich kann nicht zeichnen. Damals musste ich, widerwillig. Aber freiwillig und in einer Gruppe? Niemals!

«Kreativgestalten» hat genau das im Sinn und will das spontane, lockere und einfache Zeichnen fördern: «Der Mensch ist visuell orientiert. Visuelle Sprache versteht jeder und kann von allen erlernt werden» ist Kursleiter und Inhaber Markus Beer überzeugt.

Scribbel nennen sich die spontanen Bildnotizen, die bloss Stift und Papier benötigen. Die Wahrnehmung wird durchs Scribbeln geschärft, da sich die Kursteilnehmenden intensiv mit den Zeichnungsobjekten auseinander setzen.

Wo und wie? In einer Kleingruppe ab sechs Personen vermittelt der diplomierte Grafiker Beer nebst dem Handwerk auch interessantes Hintergrundwissen und fördert den Austausch und die Motivation. In der warmen Jahreszeit wird im und um das Lorrainequartier gezeichnet, wenns kalt ist in einer kreativen Umgebung einer Kommunikationsagentur.

Der Autor – selber «zeichnerisch grundschulgeschädigt» – hat die Freude am Zeichnen auf jeden Fall wieder entdeckt!

Weitere Informationen und Anmeldung: www.kreativgestalten.ch

Schnuppern, entdecken und einkaufen , von Reto Hügli Schnuppern, entdecken und einkaufen

Schon bald ist Weihnachten – Zeit der Bescherung. Für viele auch die Zeit hektischer Last-Minute-Einkäufe. Wer sich nicht im Stadtzentrum ins Getümmel stürzen will, hat dieses Jahr eine kleine, feine Alternative: Den erstmals stattfindenden Sonntagsverkauf im Breitsch am 13. Dezember.

«Dä Sunntig im Dezämber» lautet das Motto für den Weihnachtsverkauf am kommenden Adventssonntag von 10 bis 17 Uhr. 27 Geschäfte, Betriebe und Restaurants beteiligen sich an diesem erstmals stattfindenden Anlass. Initiantinnen sind Sabine Thuler (Schmuckdesignerin mit Atelier an der Herzogstrasse) und Colette Stämpfli (Geschäftsführerin des «Laubfrosch & Schön» an der Scheibenstrasse). 

Der Sonntagsverkauf soll klein und fein werden. So gibt es ein gemeinsames, verbindendes Dekor-Element vor jedem Laden und in jedem teilnehmenden Geschäft wird den Kundinnen und Kunden etwas Spezielles angeboten. Um fünf Uhr ist an diesem Sonntag übrigens noch nicht Schluss: In der Barbière am Breitenrainplatz gibts ab 17.30 Uhr Live-Musik. Ideal, um den dritten Adventssonntag bei einem hausgemachten Bier ausklingen zu lassen.

Informationen und teilnehmende Geschäfte

Mach es selbst! , von Léa Urben Mach es selbst!

Lampe flicken? Sofa bauen? Bilderrahmen basteln? Das alles ist machbar in der Quartierwerkstatt Viktoria getreu dem Motto "do it yourself".

Entstanden in der ausgedienten Feuerwehrgarage, bietet die Freizeitwerkstätte im Berner Nordquartier seit Sommer 2015 die Möglichkeit, kleine und grosse Ideen zu realisieren, für die man sonst nirgends Platz findet. Ob sägen, fräsen, bohren, schweissen oder schneiden, (fast) alles ist möglich.

Nach einer Einführung können Mitglieder die Werkstatt selbstständig und jederzeit benutzen, jeweils donnerstags von 18-21 Uhr und freitags von 14-17 Uhr ist die Werkstatt zudem betreut und offen auch für Nichtmitglieder.

Und sollte einen zwischendurch oder nach getaner Arbeit der Durst plagen, steht der "Löscher" ja gleich um die Ecke! 

Quartierwerkstatt Viktoria, Gotthelfstrasse 29, 3014 Bern

KulturTankStelle , von Maja Boss KulturTankStelle

Tankstellen an abgelegenen Orten liefern nicht nur Energie für Fahrzeuge. Sjoukjes Kulturtankstelle im idyllischen Kiental lädt einem die „Gmüets-Batterien" regelmässig wieder auf: Zum Beispiel Ende November mit dem Konzert von "The Nightingales“, dem A-Capella-Ensemble aus Solothurn. Für Singfreudige (mit oder ohne Gesangserfahrung) gleich mit Gesangskurs dazu. 

Die Tanz- und Theaterpädagogin Sjoukje Benedictus aus den Niederlanden lädt immer wieder spannende Menschen in das beschauliche Bergdorf ein und bietet für Aktive auch selber einiges an. Als nächstes etwa einen Kurs für internationale Volkstänze. 

www.alpentheater.ch www.dschwyztanzt.ch

Engel in Amerika , von Reto Hügli Engel in Amerika

Wir befinden uns in den USA des Jahres 1985. Das Land wird von Ronald Reagan regiert. Aids ist das beherrschende Thema. Der HI-Virus zerstört das Leben vieler Menschen. Der Autor Tony Kushner seziert bitter, ironisch aber auch mitfühlend den amerikanischen Traum.

Das Theater Central hat sich dieses Stoffs angenommen, ihn von rund sieben auf intensive drei Stunden gekürzt. Es geht um Krankheit, Homophobie, Gier, Ignoranz, Liebe und Tod. «Engel in Amerika» zeigt die schwierige Reise von sechs New Yorkern zu sich selbst

Das Stück ist manchmal leidenschaftlich, manchmal grotesk, manchmal traurig, manchmal komisch, manchmal poetisch, manchmal fantastisch. Viel, aber unglaublich gut!

Vorstellungen noch bis 31. Oktober 2015 im Theater am Käfigturm in Bern.

Informationen und Billettreservation: Theater Central