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Jede/r kann zeichnen!? , von Reto Hügli Jede/r kann zeichnen!?

Viele von euch denken jetzt bestimmt an die Schulzeit zurück: Nein, ich kann nicht zeichnen. Damals musste ich, widerwillig. Aber freiwillig und in einer Gruppe? Niemals!

«Kreativgestalten» hat genau das im Sinn und will das spontane, lockere und einfache Zeichnen fördern: «Der Mensch ist visuell orientiert. Visuelle Sprache versteht jeder und kann von allen erlernt werden» ist Kursleiter und Inhaber Markus Beer überzeugt.

Scribbel nennen sich die spontanen Bildnotizen, die bloss Stift und Papier benötigen. Die Wahrnehmung wird durchs Scribbeln geschärft, da sich die Kursteilnehmenden intensiv mit den Zeichnungsobjekten auseinander setzen.

Wo und wie? In einer Kleingruppe ab sechs Personen vermittelt der diplomierte Grafiker Beer nebst dem Handwerk auch interessantes Hintergrundwissen und fördert den Austausch und die Motivation. In der warmen Jahreszeit wird im und um das Lorrainequartier gezeichnet, wenns kalt ist in einer kreativen Umgebung einer Kommunikationsagentur.

Der Autor – selber «zeichnerisch grundschulgeschädigt» – hat die Freude am Zeichnen auf jeden Fall wieder entdeckt!

Weitere Informationen und Anmeldung: www.kreativgestalten.ch

Schnuppern, entdecken und einkaufen , von Reto Hügli Schnuppern, entdecken und einkaufen

Schon bald ist Weihnachten – Zeit der Bescherung. Für viele auch die Zeit hektischer Last-Minute-Einkäufe. Wer sich nicht im Stadtzentrum ins Getümmel stürzen will, hat dieses Jahr eine kleine, feine Alternative: Den erstmals stattfindenden Sonntagsverkauf im Breitsch am 13. Dezember.

«Dä Sunntig im Dezämber» lautet das Motto für den Weihnachtsverkauf am kommenden Adventssonntag von 10 bis 17 Uhr. 27 Geschäfte, Betriebe und Restaurants beteiligen sich an diesem erstmals stattfindenden Anlass. Initiantinnen sind Sabine Thuler (Schmuckdesignerin mit Atelier an der Herzogstrasse) und Colette Stämpfli (Geschäftsführerin des «Laubfrosch & Schön» an der Scheibenstrasse). 

Der Sonntagsverkauf soll klein und fein werden. So gibt es ein gemeinsames, verbindendes Dekor-Element vor jedem Laden und in jedem teilnehmenden Geschäft wird den Kundinnen und Kunden etwas Spezielles angeboten. Um fünf Uhr ist an diesem Sonntag übrigens noch nicht Schluss: In der Barbière am Breitenrainplatz gibts ab 17.30 Uhr Live-Musik. Ideal, um den dritten Adventssonntag bei einem hausgemachten Bier ausklingen zu lassen.

Informationen und teilnehmende Geschäfte

Mach es selbst! , von Léa Urben Mach es selbst!

Lampe flicken? Sofa bauen? Bilderrahmen basteln? Das alles ist machbar in der Quartierwerkstatt Viktoria getreu dem Motto "do it yourself".

Entstanden in der ausgedienten Feuerwehrgarage, bietet die Freizeitwerkstätte im Berner Nordquartier seit Sommer 2015 die Möglichkeit, kleine und grosse Ideen zu realisieren, für die man sonst nirgends Platz findet. Ob sägen, fräsen, bohren, schweissen oder schneiden, (fast) alles ist möglich.

Nach einer Einführung können Mitglieder die Werkstatt selbstständig und jederzeit benutzen, jeweils donnerstags von 18-21 Uhr und freitags von 14-17 Uhr ist die Werkstatt zudem betreut und offen auch für Nichtmitglieder.

Und sollte einen zwischendurch oder nach getaner Arbeit der Durst plagen, steht der "Löscher" ja gleich um die Ecke! 

Quartierwerkstatt Viktoria, Gotthelfstrasse 29, 3014 Bern

KulturTankStelle , von Maja Boss KulturTankStelle

Tankstellen an abgelegenen Orten liefern nicht nur Energie für Fahrzeuge. Sjoukjes Kulturtankstelle im idyllischen Kiental lädt einem die „Gmüets-Batterien" regelmässig wieder auf: Zum Beispiel Ende November mit dem Konzert von "The Nightingales“, dem A-Capella-Ensemble aus Solothurn. Für Singfreudige (mit oder ohne Gesangserfahrung) gleich mit Gesangskurs dazu. 

Die Tanz- und Theaterpädagogin Sjoukje Benedictus aus den Niederlanden lädt immer wieder spannende Menschen in das beschauliche Bergdorf ein und bietet für Aktive auch selber einiges an. Als nächstes etwa einen Kurs für internationale Volkstänze. 

www.alpentheater.ch www.dschwyztanzt.ch

Engel in Amerika , von Reto Hügli Engel in Amerika

Wir befinden uns in den USA des Jahres 1985. Das Land wird von Ronald Reagan regiert. Aids ist das beherrschende Thema. Der HI-Virus zerstört das Leben vieler Menschen. Der Autor Tony Kushner seziert bitter, ironisch aber auch mitfühlend den amerikanischen Traum.

Das Theater Central hat sich dieses Stoffs angenommen, ihn von rund sieben auf intensive drei Stunden gekürzt. Es geht um Krankheit, Homophobie, Gier, Ignoranz, Liebe und Tod. «Engel in Amerika» zeigt die schwierige Reise von sechs New Yorkern zu sich selbst

Das Stück ist manchmal leidenschaftlich, manchmal grotesk, manchmal traurig, manchmal komisch, manchmal poetisch, manchmal fantastisch. Viel, aber unglaublich gut!

Vorstellungen noch bis 31. Oktober 2015 im Theater am Käfigturm in Bern.

Informationen und Billettreservation: Theater Central

Zwischennutzung löscht Durst , von Reto Hügli Zwischennutzung löscht Durst

In der grossen Halle mit dem braunroten Klinkerboden haben früher die Tanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr auf ihren Einsatz gewartet. Heute werden Brände in durstigen Kehlen gelöscht.

Seit dem 1. Juli 2015 sind die Tore offen: Die Crew des «Löscher» serviert frisches Bier, hausgemachten Eistee, Salate, Käse- und Wurstplatten mit regionalen Produkten in einem Industrie-Ambiente. Das Lokal in der ehemaligen Feuerwehrkaserne an der Viktoriastrasse wurde mit viel Herzblut und Improvisation eingerichtet und gestaltet. Gelöscht wird von Mittwoch bis Samstag von 9 bis 22 Uhr. 

Der «Löscher» ist der sichtbarste Teil der Zwischennutzung auf dem Areal. Weitere Projekte stecken in der Pipeline, etwa eine Kaffeerösterei, ein Trainingsstudio, eine Reparaturwerkstatt oder eine Kindertagesstätte. 

Löscher, Alte Feuerwehrkaserne, Viktoriastrasse 70, 3013 Bern, altefeuerwehrviktoria.ch

Bruno vous accueille , von Stefan Hugi Bruno vous accueille

Bruno kauft ein, Bruno kocht und Bruno serviert. Bruno ist der Gastgeber im klitzekleinen Restaurant «La Cantine» im schmucken Le Castellet und er macht von A bis Z alles selber. Er zaubert dreigängige Menüs ohne Schischi, aber mit viel Leidenschaft und Herz. Die Speisen sind ein Erlebnis. Und der Mann ist ein Original, man muss ihn einfach gern haben. Wenn Kunden lieber Käse als Süsses zur Nachspeise wünschen, geht er rasch zu sich nach Hause um die Ecke und holt ihn.

Ein Freund hat ihn mit der Begeisterung fürs Kochen angesteckt, alles andere hat sich Bruno selber beigebracht. Im Sommer 2015 hat er sein Restaurant eröffnet, seither bedient er seine Gäste mit viel Freude und Sympathie. C’est ça le vrai bonheur.

La Cantine, 3 Place de l'Ormeau, 83330 Le Castellet Village, Frankreich, Telefon 06 01 00 77 01 (unbedingt reservieren!)

Valle di Blenio – la valle del sole , von Sophie Frei Valle di Blenio – la valle del sole

Willkommen im Bleniotal, dem Tal der Sonne im Nordtessin!

Mit dem Tessin verbinden viele den Lago Maggiore, Piazza, Gelati, Sonne und Palmen. Doch es gibt auch eine fantastische Bergwelt zu erkunden: Zum Beispiel wenn man vom Norden her kommend über den landschaftlich wunderschönen Lukmanierpass fährt und auf Passhöhe zahlreiche Wanderwege zu Hochmooren und blühenden Wiesen findet. Weiter unten liegt der kleine Ort Olivone. Hier kann man bereits am Ortseingang seinen Hunger in einer Käserei mit biologisch produzierten Spezialitäten der Region stillen, oder sich für die nächste Wanderung eindecken. Wer eine körperliche Herausforderung sucht, kann in ca. 6h von Olivone aus den Berg Sosto umwandern, dem markanten Wächter des Tals. Der Aufstieg ist steil, die Belohnung gross, es duftet nach Alpkräutern, die Murmeli pfeifen und nach ca. 3h kommt man zu einem eindrucksvollen Stausee, dem Lago Luzzone mit seiner 225m hohen Staumauer. Zurück in Olivone empfehle ich zum Essen und Übernachten die Osteria Centrale oder die Villa Casa Lucomagno.

Website Valle di Blenio: www.vallediblenio.ch

Bern? Kenn ich! , von Stefan Hugi Bern? Kenn ich!

Wer in Bern lebt, kennt seine Stadt. Man kennt die Gassen, die Sehenswürdigkeiten, die Läden und die Beizen. Und vielleicht die Geschichte. Jedenfalls ein bitzeli. Doch da ist mehr.

Es gibt Orte zu entdecken, wo Unterwäsche zum gemeinsamen Mittagessen verpflichtet. Wo Pferde vor Dampfrossen scheuen. Oder wo Spione von der eigenen Köchin reingelegt werden. Man kann Berner Persönlichkeiten von früher und jetzt treffen, die viele Anekdoten zu erzählen haben. Wie das?

Man besucht einen Stadtrundgang von StattLand! Der Verein bietet seit mittlerweile 25 Jahren Spaziergänge in Bern der etwas anderen Art an: Bern kulinarisch, Bern top secret, Bern büglet, Bern glaubt, Bern laferet und, und, und...

Zum Jubiläum führt StattLand ein Stadtrundgangfestival durch. An fünf Tagen Ende August werden rund 20 verschiedene und zum Teil einmalige Rundgänge gezeigt. Also nichts wie los auf Entdeckungstour.

StattLand, www.stattland.ch; Stadtrundgangfestival am 26. bis 30. August, www.stadtrundgangfestival.ch

Jeudredi! , von Reto Hügli Jeudredi!

Nein, es handelt sich nicht um einen Verschreiber. Sondern um die feine, kleine Konzertreihe im Generationenhaus im Burgerspittel. Noch bis am 17. Dezember 2015 lädt die «Stadtoase» (O-Ton) jeweils am Donnerstagabend zu Konzerten und Kultur im Innenhof ein.

Kulinarisch verwöhnen lassen kann man sich mit Drinks von der Bar und Essen aus dem Foodtruck. Die Bar ist ab 17.00 Uhr offen, das Kulturprogramm startet um 18.00 Uhr. Ideal, um sich nach getaner Arbeit verwöhnen zu lassen... 

Berner Generationenhaus, Bahnhofplatz 2, 3011 Bern
Programm und weitere Infos