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Ineinander fliessen , von Sarah King Ineinander fliessen

Schwarz, Weiss, Rot – in diese Farben gekleidet singen sich die 22 Frauen vom "Frauenchor Reitschule" durch die Zeiten. Ce Souvenir de l'avenir heisst ihr neuestes Programm. Johnny Nash, Les Poppys, Gene Raskin – die Lieder sind bekannt und verlocken zum Mitsummen. "Those were the days my friend, we thought they'd never end." Das Auge hört mit, wenn der Frauenchor singt, zwischen den Liedern vermischen sich die Farben auf der Bühne. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fliessen ineinander hinein, von Adrienne Richard dirigiert, bis das Publikum von "nothing but blue skies" umgeben ist.

Jeden Dienstagabend übt der Frauenchor Reitschule im Lorraineschulhaus. Wer gegenwärtig nicht weiss, wo er in Zukunft singt: Der Frauenchor freut sich über neue Sängerinnen.

Kochen und Essen in Thailand , von Sophie Frei Kochen und Essen in Thailand

In der Schweiz gibt es eine Vielzahl an guten thailändischen Restaurants. Wer einmal das Glück hat, in den Norden Thailands zu reisen, sollte unbedingt nach Chiang Mai gehen. Hier werden Kochkurse angeboten, bei denen man erst auf den lokalen Markt geht um thailändische Kräuter und Gewürze kennen zu lernen, und anschliessend traditionelle Gerichte wie zum Beispiel Papaya Salat, Green Curry Paste oder Pad Thai zubereitet. Eine sehr herzhafte, empfehlenswerte Kochschule ist Zabb-E-Lee Cooking. Wer sich lieber bedienen lassen möchte und dazu noch vegetarische Küche bevorzugt, geht am besten zu The Birds Nest. Yuo führt dieses Café seit drei Jahren, steht selbst am Herd und hat letztes Jahr ihr eigenes Kochbuch „Vegetarian Thai Fusion Food with Love“ herausgebracht. Es gibt feinsten Arabica Kaffee, Smoothies, mediterrane und thailändische Gerichte. Alles frisch, hausgemacht und mit lokalen Zutaten! 

Kochschule, Chiang Mai, Thailand: www.zabbeleecooking.com;

Birds Nest Café, Chiang Mai, Thailand: www.thebirdsnestcafe.com

Sevilla, du Schöne! , von Michel Gygax Sevilla, du Schöne!

An dieser Stelle und von meiner Seite ein Städte-Reise-Hingehbefehl: Besucht Sevilla. Unbedingt! Die grosse, aber doch überschaubare Schönheit Andalusiens ist Heimat des Flamenco und Ursprung der kleinen spanischen Häppchen: den Tapas.  Und somit auch der spanischen Ess- und Trinkkultur, die sich ziemlich vom übrigen Europa unterscheidet. Man isst und trinkt sich durch den Tag und durch die Nacht. Nie viel, aber immer und sehr aussdauernd, ausser vielleicht zur Siesta-Zeit spätnachmittags, da gönnt man man sich eine kleine Pause.

Die wunderschön verwinkelte Altstadt ist eine der grössten Europas und ist per pedes gut zu erkunden. Sie bietet - unter anderem natürlich - unglaublich viele kleine mit Corazón und Leidenschaft geführte Tapaslokale.  Am besten gefiel es uns im "Los Palillos", in der "Gastrobar entredos" und im "The room art cuisine". Alle liegen sie per Zufall an der Plaza Pescaderia. Durchwegs freundliche junge Menschen mit neuen Gastroideen, guten Produkten und sehr fairen Preisen.

www.theroomartcuisine.com

Elchclub Switzerland , von Michael Klesse Elchclub Switzerland

Im Elchclub Switzerland in Ostermundigen taucht man ein in eine andere Welt. Die Betreiber haben dieses kleine Paradies für Musik, Konzerte, Treffen, Spiel- und Kneipentum geschaffen. Für Leute die Spass an Spielen haben, gibt es eine riesige Auswahl an Brettspielen, einen Billardtisch, mehrere Töggelikästen und noch einen echten Flipperkasten. Drei- bis viermal im Jahr wird ein Töggeliturnier veranstaltet.

Nebst den Memberanlässen treten regelmässig namhafte Schweizer Künstler und Musiker an Konzerten auf. Für mich eine absolut lohnende Entdeckung im Ostermundiger Untergrund.

Elchclub Switerland, Forelstrasse 6, CH-3072 Ostermundigen, www.elchclub.ch

Tanzen im Quadrat - Ausgabe Nr. 3 , von Michel Gygax Tanzen im Quadrat - Ausgabe Nr. 3

Nach den erfolgreichen zwei Ausgaben im 2013 findet die dritte Tanznacht für Erwachsene im Quadrat in Zollikofen bei Bern statt. Das TiQ-Team arbeitet ehrenamtlich und serviert ein buntes Menu an Liedern und Getränken in friedlicher Atmosphäre. Ab 18 Uhr kann man sich bereits kulinarisch im Restaurant im Quadrat verwöhnen lassen. Bitte reservieren.

Restaurant im Quadrat, Zollikofen. Freitag, 7. März 2014, ab 21.00 Uhr. Für Erwachsene. Eintritt Fr. 15.00.

www.facebook.com/TanzenimQuadrat ; www.imquadrat.ch

In der Stadt-Mine , von Reto Hügli In der Stadt-Mine

Das Coalmine erinnert so gar nicht an einen dunklen Kohlenkeller. Im grosszügigen, gelb gestrichenen Raum mit der riesigen, längsseitigen Bücherwand fühlt man sich sofort zu Hause. Unbedingt versuchen: Die hausgemachten Quiches!

Neben der Kaffeebar liegt – ebenfalls im Sous-Sol – eine Galerie, die jungen und unbekannten Künstlern Raum bietet. Hier und im Kaffee finden Lesungen statt und es werden Filmperlen gezeigt. Das Winterthurer Lokalradio Stadtfilter sendet den «StadTalk» regelmässig aus der Coalmine.

In der wärmeren Jahreszeit laden die Tische und Stühle draussen auf dem Kopfsteinpflaster zum Verweilen ein. Das Coalmine befindet sich im Volkart-Haus gleich beim Bahnhof – ideal, um einen Zug (oder Bus) zu überspringen.

Coalmine Kaffeebar und Galerie, Turnerstrasse 1, 8400 Winterthur, www.coalmine.ch

Der Traum vom Märlizouber , von Michael Klesse Der Traum vom Märlizouber

Karin Lüthi hat sich den Märlitraum im Leben erfüllt. Sie ist Märchenerzählerin mit Leidenschaft und erweckt klangvolle, alte berndeutsche Ausdrücke zu neuem Leben. So schickt sie z.B. einen Sürmu und einen Tröchni grediuse und füretsi auf die Reise um süferli zu grümschele und chrüschele oder zum trischaage und tschädere.

Begleitet wird die Märchenerzählerin meisst von Bettina Klopfenstein, welche die erzählerischen Reisen durch nahe und ferne Länder mit Perkussion und Stimme musikalisch ummalt.

Im Sahlihuus in Wabern bei Bern tritt dieses Frauenpowerduo am kommenden Freitag, 21.02. um 18.30h zu einer Abenteuerlichen Reise für Herz und Ohr auf. Auch bei der Museumsnacht am 21.03. beim Brückenschlag ist Märlinacht.

Das Sahlihuus ist offen für künstlerisches Schaffen, ist Forum und Austragungsort für ausgesuchte kulturelle Leckerbissen.

Karin Lüthi, Märchenerzählerin, www.maerlizouber.ch

Sahlihuus, Dorfstrasse 39, CH-3084 Wabern, www.sahlihuus.ch

Peng! Peng! Peng! , von Stefan Hugi Peng! Peng! Peng!

Comics lesen macht Spass. Sich ein Comic vorlesen lassen ebenso. Vor allem, wenn die Geschichte dabei komplett vertont wird. Und das erst noch live! Wie geht das?

Ganz einfach: Die Bilder von «Lucky Luke - Das Alibi» flimmern stumm über die Leinwand, während die vier Protagonisten - Tobias Hochstrasser, Gisela Nyfeler, Christian Spiller und Adrian Willi - sämtlichen Figuren ihre Stimme leihen. Und das in allen erdenklichen Deutschschweizer Dialekten. Doch nicht nur das. Sie bringen zudem Türen zum Knarren, Hufe zum Klappern und Münzen zum Klimpern. Eine äusserst amüsante Sache.

Der 1. Streich ging im Dezember in Bern und Luzern über die Bühne. Weitere sollen folgen. So durften die Zuschauer Wünsche für weitere Comiclesungen anbringen. Der Schreiberling hofft nun jedenfalls auf «Asterix bei den Briten».

Comiclesung - live!, www.comiclesung.ch

Schwärmereien für Nachteulen , von Michael Klesse Schwärmereien für Nachteulen

Teigfladen bis in die frühen Morgenstunden bietet die im Februar 2013 eröffnete Crêperie La Chouette am Berner Bollwerk an. Ein Traum vieler NachtschwärmerInnen ist somit in Erfüllung gegangen. Nämlich nach oder während des Ausgangs am Wochenende etwas essen zu können, das nicht Joghurt- oder Cocktailsauce enthält. Endlich gibt es eine stilvolle Alternative zu Kebap und Co. Das ist jedenfalls das Konzept der Betreiber.

Wenn die ersten Clubs schliessen, bilden sich zu Spitzenzeiten längere Schlangen vor dem Tresen, der zugleich Bar und Crêpes-Theke ist. Da bleibt Zeit das liebevolle Interieur zu studieren. Ein klassisches Tapetenmuster prangt an den Wänden. Das Mobiliar wurde wohl in der Brockenstube zusammengeklaubt, aber nicht ohne Stilbewusstsein. Auch die beiden Angestellten fügen sich mit Arbeiterhemd, Hosenträger und Retroschirmmütze ganz in die Thematik des Frankreichs vor einigen Jahrzehnten ein.

Natürlich kann, nebst dem Take-away Angebot, auch ab Mittag an den wenigen Tischlein gegessen werden. 18 süsse und 12 salzige Varianten stehen zur Verfügung. Den Teig gibt es auch vegan, das Bier heisst Turbinenbräu und ist nicht vom Braugiganten.

Crêperie La chouette, Bollwerk 39, 3011 Bern, www.la-chouette-bern.ch

Tierisch gut , von Eleni Meyer Tierisch gut

Bea von Malchus ist das Solotheater mit 1001 Gesichtern, Stimmen und Persönlichkeiten.

Wie ein Kaleidoskop aus Charakteren von den unzähligen Individuen auf dieser Welt zeigt sie unsere eigenen Typizitäten und die der Nachbarn, der Familie, der Geschichte, der Welt. Bea von Malchus spielt und lebt ihre Auftritte abgründig, lebendig, mit gutem Humor und absoluter Präsenz, die ans Herz geht.

Zu empfehlen: „Wind in den Weiden – ein tierisch viktorianischer Abend“ am 10., 11. und 12. Januar im Theater Ticino in Wädenswil. Das Stück wurde bereits in Freiburg zigmal aufgeführt und wird auch weiterhin zu sehen sein.

www.beavonmalchus.de