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Zweites Leben für Apple-Produkte , von Reto Hügli Zweites Leben für Apple-Produkte

Sie spalten meine Freunde in Pro und Contra. Beide Lager haben warten mit nachvollziehbaren Argumenten auf. Man mag über iPhone, iPad und Mac geteilter Meinung sein, zwei Dinge stehen fest: Apple-Produkte sind teuer ‒ und langlebig.

Diese Eigenschaften haben sich Basler Jungunternehmer zu Nutze gemacht und Revendo gegründet. Denn Wiederverwenden ist nachhaltiger als Recycling.

Du willst dein altes Apple-Gerät loswerden? Klick dich auf der Revendo-Website zum MacBook-, iMac-, iPhone- oder iPad-Modell durch, das du verkaufen willst. Du beantwortest Fragen zur Akkukapazität, zum Display- und Gehäuse-Zustand, Tastaturlayout usw. Findest du den offerierten Preis interessant, verschickst du dein Gerät portofrei. Revendo prüft deine Angaben zum Zustand und das erhaltene Gerät. Stimmt alles, bekommst du innerhalb einer Woche das Geld.

Die erhaltenen Geräte werden gesäubert, neu installiert, auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt und mit sechsmonatiger Garantie wieder verkauft ‒ auf der gleichen Website. Oder in einem der Läden in Basel, Zürich, Dietikon und Bern (Bollwerk 17/19).

www.revendo.ch

Tierisch menschlich , von Maja Boss Tierisch menschlich

Sjoukje Benediktus’ einzigartiges Alpentheater zeigt vor wunderbarer Waldbühne Tiere in menschlicher Gestalt: Liebenswerte aber auch verführbare Kreaturen Profit, Gier und Anerkennungsdrang ergreifen die scheinbar friedliche Tierschar. Was dem Publikum zuerst Lach- und dann Sorgenfalten ins Gesicht zeichnet. Die Fabel mit Tiefgang wird musikalisch grossartig untermalt von der Band Sulp.

Nach vier Freilichttheatern mit Laienschauspielern in den Jahren 2011 bis 2015 und einer Kleintheater-Produktion im 2016 wird das Alpentheaterteam zum ersten Mal von professionellen Darstellenden unterstützt und erfüllte sich mit der Winterproduktion im Zirkuszelt einen Traum.

Das Alpentheater spielt sein Stück "Tierisch kalt" im wohlig warmen Zirkuszelt in Kiental noch bis zum 4.März 2017. Vorvekauf

Erstes Charity Jassturnier , von Karin Müller Erstes Charity Jassturnier

Gutes tun kann Spass machen! Nach dem Pingpong-Turnier auf dem Bahnhofsplatz im Oktober organisiert der Verein Hiufspaket am 14. Januar das erste Charity Jassturnier.

Der Erlös geht an REFY (Logistik für Kleider) und BAAS: be aware and share (Schule in Chios) und an die Ziegler-Freiwilligen zur Unterstüzung der Einrichtung ihres Cafés im Flüchtlingzentrum.

Der Verein wünscht sich 100 Jassende. Für 25 Franken Startgeld gibt's 5 Runden Schieber. Anmeldeschluss ist der 9. Januar 2017 (info@hiufspaket.ch oder SMS auf 079 873 85 71). Auch für Kulinarisches und Getränke wird gesorgt - allerdings sind Getränke und Speisen nicht im Startgeld inbegriffen.

Wer lieber arbeitet als jasst - das gibt es tatsächlich! -, kann sich ebenfalls melden. Es werden Helferinnen und Helfer gesucht.

Bei diesem Turnier verliert nur, wer nicht mitmacht. See you there!

Honig u so , von Maja Boss Honig u so

Oft geht es vergessen: Die Biene ist eines unserer wichtigsten Nutztiere. Sie ist für mindestens 80 Prozent der Bestäubung heimischer Blütenpflanzen verantwortlich oder anders gesagt: Einheimisches Obst, Wildpflanzen und verschiedene Gemüsesorten können nur wachsen und in ihrer Vielfalt gedeihen wenn die Honigbiene ihre arbeitet rechtzeitig und gründlich macht. Dazu braucht es Imker, wie z.B. Roman Lauper aus Jegensdorf, welche diese grosse Arbeit mit Enthusiasmus und Herzblut in Angriff nehmen. Doch die Honigproduktion allein ist Roman nicht genug: Mit seiner kleinen Imkerei „Honig & so“ startet er im Frühjahr 2017, sobald es wieder brummt und summt auf unseren Wiesen, sein Startup.

Nicht nur die Bienen will er glücklich machen, sondern auch die Menschen: Das soziale Engagement ist ihm in vieler Hinsicht wichtig, seine Bienenkästen lässt er in der geschützten Werkstatt herstellen und spannende Sozialprojekten für Schule und psychisch wie auch physisch beinträchtigen Menschen , Asylbewerber, Jugendliche und Kinder sind ein Schwerpunkt von „Honig & so“. Um die Projekte zu finanzieren setzt er auf Crowdfunding und freut sich natürlich auf Unterstützung. Und last but not least: Warum nicht (vielleicht gar zu Weihnachten) in eine Bienenpatenschaft investieren und den Honig von der eigenen Biene geniessen?

www.honiguso.ch

Provisorium 46 , von Sarah Galatioto Provisorium 46

Das Provisorium 46 ist ein Begegnungsort mit Ambiente für alle – vielen Bernerinnen und Bernern bekannt als das ehemalige legendäre Länggassstübli. Inklusion hat das Ziel: eine Gesellschaft zu fördern, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann. Das Thema Behinderung wird ins Zentrum gerückt  und jungen Menschen mit Behinderung wird die Möglichkeit gegeben, effektiv ein Teil in der Gesellschaft zu sein. Die Gesellschaft soll auf ungezwungene Weise sensibilisiert und das Selbstbewusstsein der jungen Menschen gefördert werden, indem sie ihre Fähigkeiten im Bereich Arbeit und Sozialraum erweitern.

Das 10-jährige Engagement für die Inklusion zeigt, wie wichtig die Themen Sozialraum und Partizipation für junge Menschen mit Behinderung sind - und dass es ihnen an öffentlich zugänglichen, attraktiven Arbeits- und Wohnmöglichkeiten fehlt, nicht nur in der Hauptstadt. Das Provisorium 46 begleitet junge Menschen mit Behinderung, sozialer Auffälligkeit und junge Langzeitarbeitslose, damit sie wieder Fuss in der Arbeitswelt und dem Sozialraum fassen können. Durch das Mitwirken im Provisorium 46 werden sie auf ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben vorbereitet. Im September 2016 wird das Provisorium 46 als Restaurant und Bar mit Charme wieder eröffnet.

www.provisorium46.chwww.blindspot.ch

CafEtcétera , von Maja Boss CafEtcétera

Die Stiftung TACAPAD arbeitet seit 2014 mit jungen Erwachsenen mit einer Behinderung in Cuenca, Ecuador. Sie lernen kochen, lesen und schreiben, gehen einkaufen, machen Musik, zeichnen und werken und lernen ihre Rechte kennen. In geschütztem Rahmen stellen sie didaktisches Material und Weihnachtskarten her. Sie erhalten dafür einen kleinen Lohn, der es ihnen ermöglicht, ihre - zumeist sehr arme - Familie mit zu unterstützen. Damit das Atelier weiter bestehen kann, ist es auf Spenden angewiesen. 

 Aus diesem Grund öffnet am 13. August während einem Tag die Cafeteria „Cafetcetera“ in Basel seine Türen. Kaffee und Kuchen, Snacks und ecuadorianisches Kunsthandwerk werden zum Verkauf angeboten. Der ganze Erlös kommt der Stiftung TACAPAD in Ecuador zugute. 

www.etceteracuenca.wordpress.com; Wann und wo: 13. August 2016, 13.00 – 20:00 Uhr, Mittlere Strasse 42, Basel

Openair-Konzert für den Hausgebrauch , von Michel Gygax Openair-Konzert für den Hausgebrauch

Le son d'été, die einzigartig schöne Sommer-Kulturidee, ist auch dieses Jahr wieder aktuell. Es stellen sich Bands zur Verfügung, an bestimmten Daten im August im kleinen, nicht-kommerziellen Rahmen aufzutreten. Ideal für ein lauschiges Grillfest mit guten Freunden.

Dieses charmante Sommerprojekt gibt es dieses Jahr bereits zum fünften Mal in Bern. Alle Bands, ihre Bedingungen und mögliche Buchungsdaten sind unkompliziert auf der einfachen und wunderschön von Christoph Frei gestalteten Homepage ersichtlich.

www.lesondete.ch

herz-haft.ch sucht Schreiberlinge , von Sarah King herz-haft.ch sucht Schreiberlinge

Unser Blog herz-haft.ch gibt Erlebenswertes weiter: Ein neues Lokal, ein unterstützungswürdiges Projekt oder ein interessantes Buch – was immer mit viel Herzblut und Leidenschaft betrieben wird und jenseits der Masse liegt, findet Eingang auf dem Blog. 18 Leute kosten vor, lesen, sehen, hören, geniessen, kaufen und stöbern, um auf herz-haft.ch darüber zu berichten. 

Je mehr Autoren, desto vielfältiger die Berichte. Darum: herz-haft.ch sucht Schreiberlinge. Bist Du neugierig auf Neues, kreativ, mitteilsam und schreibst Du gerne mit solider Schreibe über Herzhaftes, dann bietet Dir herz-haft.ch die ideale Plattform. 

 Weitere Informationen erhältst du von Michel Gygax.

Lachen für einen guten Zweck , von Sophie Frei Lachen für einen guten Zweck

Der alljährliche Comedyevent der Schtifti Foundation findet am 9. Juni 2016 im Bernhard-Theater in Zürich bereits zum zehnten Mal statt. Dieses Mal mit Comedy-Star Kaya Yanar! Ein Deutscher mit türkischen Wurzeln und Kenner der Schweiz. Sein Programm «Der Reiz der Schweiz» verspricht spannend zu werden! Auch der Berner Künstler Baldrian wird mit seiner Entschleunigungsshow auftreten. Und nicht zuletzt sorgen Drums2Streets, neun junge Streetdrummer aus Kreuzlingen für pulsierende Rhythmen und gekonnte Schlegel-Akrobatik.

Die Einnahmen des Events fliessen direkt in GORILLA – ein gesundheitsförderndes Programm von Jungen für Junge, das sich bereits seit 10 Jahren für die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einsetzt.

Es hat noch Tickets! Weitere Informationen: schtifti.ch/comedy/

Wildbienen – pflegeleichte Balkonbewohner , von Reto Hügli Wildbienen – pflegeleichte Balkonbewohner

Wildbienen sind vom Aussterben bedroht. Mit einem Bienenhäuschen auf dem Balkon oder im Garten trägst du zur Vermehrung dieser wertvollen Tiere bei. Ohne Bienen haben wir es schwer: Ein Drittel unserer Nahrung landet nur auf dem Teller, weil Bienen Blüten bestäuben.

Das Zürcher Startup «Wildbiene + Partner» hat deshalb ein Konzept entwickelt, um dem Bienensterben Einhalt zu gebieten: Es versendet im Frühling Bienenhäuschen und rund 15 Bienenkokons. Auf Balkonen und in Gärten der «Bienenpaten», schlüpfen die Tiere, bestäuben die umliegenden Pflanzen und vermehren sich. Ein einziges Weibchen besucht und bestäubt circa 40’000 Blüten. Eine ungefährliche Sache: Mauerbienen sind harmlos und stechen – anders als etwa Honigbienen oder Wespen – nicht. Deshalb eignen sich die Wildbienen gut für die Haltung in der Stadt, beispielsweise eben auf dem Balkon.

Im Herbst schickst du die Bienenkokons zurück. «Wildbiene + Partner» pflegt, reinigt und überwintert die Tiere fachgerecht. Das Beste: Im nächsten Frühjahr bekommst du kostenlos eine neue Startpopulation und der Bestäubungszyklus beginnt von vorne!

Informationen und Bestellungen: www.wildbieneundpartner.ch