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Schwimmend lesen – oder lesend schwimmen? , von Reto Hügli Schwimmend lesen – oder lesend schwimmen?

«Ich packe in meinen Schwimmsack...»

Seit kurzem werden viellesende Aareschwimmer wenigstens bei der Qual der Bücherwahl entlastet: An der Aussenwand des Bades, wo der Aareuferweg durchführt, steht ein farbiges Büchergestell. Die Idee dahinter: Eine Freiluftbibliothek, wo getauscht, hingelegt und genommen werden kann.

Auf dem Schild steht übrigens: «Gib zurück in den weigen Kreislauf, was du nicht gerade selbst verwendest. Oder nimm ein Stück von ihm zu dir, wenn es dir besonders gefällt. Oder beides. So könnten wir nämlich die ganze Welt gestalten. Ein Fest von Beschenkten und Schenkenden, Alles für alle. P.S: Viele Menschen züchten 5000 Rosen in ein und dem selben Beet und finden doch nicht was sie suchen». Erfrischenden Aareschwumm und spannende Lektüre!

Informationen rund ums Lorrainebad

Lustige Tiere im kleinsten Hotel von Bern , von Michel Gygax Lustige Tiere im kleinsten Hotel von Bern

Ein Tiger zwischen Teufen und Trogen, eine Geiss vor Italien: Lustige Tiere und sonderbare Wesen sind unterwegs auf Bildern, auf  Landkarten und Leuchtkästen. In einer Welt, die das Künstlerpaar Judith Zaugg und Rolo Bolo aus Bern speziell für diese Ausstellung geschaffen hat. Die casita ist Berns kleinstes Hotel, welches dreimal pro Jahr zur Galerie wird.

Vernissage: Freitag, 21. August 2015, 18-20 Uhr, anschliessend casita-Bar Musik / Ausstellung bis 27.8.15: Sa&So 14-20h, Mo-Do 16-20h

www.judithzaugg.ch  / www.casita-bern.ch

Das kreative Abo für Kinder , von Regula Keller Das kreative Abo für Kinder

An Schweizer Schulen haben die gestalterischen Fächer an Gewicht verloren. Schade, denn dies würde die Entwicklung der Kinder auf verschiedensten Ebenen fördern. In sehr vielen Berufen profitieren Jugendliche und Erwachsene von ihren kreativen Fähigkeiten.

Krawuri ist eine äusserst sinnvolle Geschenkidee für Kinder mit dem Vorteil, dass es mehrmals pro Jahr Freude macht!

Wer Krawuri abonniert, erhält zehnmal jährlich dicke Post: Ein Couvert voller Ideen, Anleitungen und Materialien. Jede Ausgabe enthält drei bis vier Vorschläge zum Malen, Basteln und Experimentieren.  

www.krawuri.ch

Bio für Jede , von Sabine Guggisberg Bio für Jede

"Bio für Jede" ist ein Non-Profit Verein, der es sich zum Ziel gemacht hat, allen, unabhängig vom finanziellen Stand, die Möglichkeit zu bieten, biologisches Gemüse zu beziehen und somit ökologisch zu handeln - jede und jeder soll die Möglichkeit haben, biologisches Gemüse zu günstigen Preisen zu beziehen. 

Das Gemüse wird den lokalen Bio-Bauern in der Region Freiburg und Seeland abgekauft. Es stammt meistens aus der zweiten Ernte, also all dem, was liegen bleibt, nachdem Migros, Coop etc. ihre genormten Gemüse abgezogen haben. Die Qualität des Gemüses ist einwandfrei und es ist äusserst bekömmlich.

In Bern findet man den Gemüsestand von "Bio für Jede" jeweils an den Donnerstagen ab 16 Uhr im Apfelgold (Länggassquartier) und an den Samstagen von 10-11 Uhr im Wylerhöfli / von 12-14 Uhr in der Rathausgasse (vor Dr. Strangelove) und von 14-15 Uhr auf dem Kornhausplatz. 

In Zürich wird zweimal im Monat im Rahmen eines Kulturtages ein Bio-Gemüsestand organisiert. Umrandet wird das Ganze von Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops rund um Ökologie und Ernährung, Filmvorführungen, Konzerten und Musik, Jam-Runden, Tanz und Theater.

Mehr dazu findet ihr unter www.biofuerjede.ch

Zum guten Heinrich , von Sophie Frei Zum guten Heinrich

Lukas, Remo und Thomas, drei junge engagierte Zürcher, gründeten vor kurzem ein Gastronomie-Start-up für nachhaltige Verpflegung. Gekocht wird mit exklusiven Zutaten gemäss der «No Waste-Philosophie», nämlich mit unförmigen und überschüssigen Gemüsen und Früchten, die sonst entsorgt würden. Zusammen mit dem Koch Mirko Buri (mein-kuechenchef.ch) aus Bern leisten sie so einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.

Zum Konzept des Lunch-Lieferservices und Cateringangebots «Zum guten Heinrich» gehört neben den wiederverwendbaren Verpackungen auch ein trendiges Food-Bike. Die Menüs werden mittels eines umgebauten Lastenfahrrads, das sowohl als Verkaufsstand als auch als Transportgerät dient, ausgeliefert – direkt vor die Haustüre!

Zum guten Heinrich, www.zumgutenheinrich.ch, kontakt@zumgutenheinrich.ch, Tel. +41 76 406 70 23

Abholen lassen und retour , von Reto Hügli Abholen lassen und retour

Es ist wissenschaftlich bewiesen: Noch immer landen zu viele Wertstoffe im Hauskehricht statt in der Sammelstelle. Oft fehlt uns fürs gewissenhafte Entsorgen die Zeit, oder wir sind einfach zu bequem. Für Behinderte und Betagte ist der Weg zur Sammelstelle oft beschwerlich.

Genau hier setzt die Dienstleistung von &retour an: Was sich wiederverwerten lässt, kann in einen speziellen, giftgrünen Abfallsack gesteckt werden. Dieser wird einmal pro Woche vor der Haustür abgeholt – gegen eine Gebühr von CHF 5.–. Die Mitarbeitenden trennen Glas, Kork, CDs, Kaffeekapseln, Aluminium und vieles mehr fachmännisch für die Wiederverwertung. 

&retour ist ein Projekt der gad-Stiftung. Beschäftigt werden ausgesteuerte Sozialhilfeempfänger, die so eine sinnvolle, marktnahe Arbeit erhalten.

Alle Informationen zur Dienstleistung: &retour

Silvias Besenbeiz am Scheiahöhenweg , von Michael Klesse Silvias Besenbeiz am Scheiahöhenweg

Es lohnt sich mehrfach, Flims im Graubünden zu entdecken. Wer den Scheiahöhenweg oberhalb von Flims bewandert, demjenigen sind atemberaubende Blicke auf die Wunder der Natur beschert.

Genau am richtigen Ort und zur richtigen Zeit, wenn der Magen knurrt, trifft der Wanderfreund auf Silvias Besenbeiz. Sie führt mit Leidenschaft und Herzblut dieses winzige Lokal im Holzschopf von Freitag bis Montag. Hier gibt es keine Speisekarte. Alles was sie anbietet ist angeschrieben und sind lokale Spezialitäten: Gerstensuppe, Käseplatte, Käsekuchen, Salzis, Schafwurst und Hauswurst von den eigenen Biosuissekühen, die sich direkt vor der Beiz in der Sonne wärmen und die man noch streicheln kann.

Zum Trinken gibt es Bündner Weine und natürlich Surselvabräu aus Flims. Die Brauleute feiern dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum.

Silvias Besenbeiz oberhalb vom Dorf, 7017 Flims; www.surselva-bier.ch

Mehrweg beim Fastfood , von Stefan Hugi Mehrweg beim Fastfood

Wer kennt das nicht. Schnell zum Fastfood-Laden um die Ecke. Dort einen Salat, ein Thai-Gericht, einen Burger oder Wasauchimmer in einen Behälter aus Kunststoff, Sagex, Karton oder Wasauchimmer verpacken lassen. Schnell essen. Schnell den Müll entsorgen. Schnell zurück zur Arbeit.

Wer hat sich dabei schon einmal Gedanken zum Verpackungsmüllberg gemacht? Ja? In Bern bietet sich nun eine gelungene Alternative: die Bring Back Box! In einem Dutzend Takeaways gibt es das Essen in Mehrweg-Geschirr. Nach dem Essen retourniert man die gebrauchten Behältnisse, sie werden eingesammelt, zentral gewaschen und danach wieder sauber an die so genannten Grüne Tatze-Takeaways verteilt. Gut, nicht?

Grüne Tatze, www.gruenetatze.ch // Wer beim Crowdfunding spenden will, tut dies hier.

Es grünt so grün... , von Michel Gygax Es grünt so grün...

Michael Klesse alias Freitagsgärtner setzt sich mit seinem taufrischen Projekt für die grüne Gestaltung im urbanen Dschungel und für die Pflege privater Erholungsoasen ein.

Das Angebot reicht von Gartenunterhaltsarbeiten, Gartengestaltungen, über Hecken- und Baumschnitt, bis hin zu Laub- und Schneeräumarbeiten. An seinem freien Tag, dem Freitag im speziellen, sattelt der Freitagsgärtner sein Betriebsfahrrad und ist im Raum Bern mit seinem Werkzeuganhänger unterwegs. 

Er hat den Gärtnerberuf in seiner Jugend erlernt, aktiviert somit vorhandene Ressourcen und setzt sich aus Überzeugung, körperlich und handwerklich für die Nachhaltigkeit und das Gedeihen der Stadt Bern ein.

Notiert euch schon mal den Winterschnitt für Olivenbaum & Co. in der Agenda... (WDH)

www.freitagsgaertner.ch

Die Garagetten in der Schublade , von Michael Klesse Die Garagetten in der Schublade

Die Mädels von den Garagetten stecken so manchen kreativen Schnickschnack in die Könizer Schublade. Dieser lässt jede Wertung offen, den was hier entdeckt werden kann, passt einfach nicht überall hin oder hinein. 

Die Schublade dient den Garagetten als Plattform für ihr kreatives Verschönerte, Gebackene und Genähte. Sie wirken dort mit grosser Lust und Tatenkraft seit 2012.

Dieser kleine, feine Warenladen vertreibt übrigens auch noch kunstvolle Unikate und massgeschneiderte Individudels von diversen Kleinstlieferanten. Eine Entdeckung im Dschungel der Ladendinosaurier.

Schublade, Könizstrasse 252, 3097 Liebefeld, Bern, www.diegaragetten.ch     www.lamarmota.ch, www.zwaergechic.ch, www.kitschi.ch, www.eldesign.ch, www.cocooning.ch, www.laenggasstee.ch, www.sirupier.ch, www.froschkoenig.ch, www.nordal.eu, www.rice.dk, www.designschenken.chwww.greinergetraenke.ch