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Pico Bollo-Unikate und Sürprisen , von Sabine Guggisberg Pico Bollo-Unikate und Sürprisen

Das Pico Bollo am Bollwerk in Bern ist einerseits ein ganz "normaler" Laden, andererseits bietet das Pico Bollo in Zusammenarbeit mit dem Drahtesel berufliche Integrationsprogramme für Stellensuchende an und unterstützt sie dadurch, im Arbeitsmarkt wieder Fuss zu fassen. 

Im Pico Bollo werden Unikate und Sürprisen für Gross und Klein feilgeboten. Das vielfältige Sortiment zeichnet sich durch ökologisch sinnvolle Produkte aus. Der Laden wird dreimal jährlich thematisch gestaltet und präsentiert sich zurzeit in sommerlicher Frische.

Die Stiftung für soziale Innovation ist die Trägerin des Pico Bollos. Zu ihr gehören auch der Drahtesel, die "Wege Weierbühl" und das Kommunikationsbüro "gump! - Die Zeitung für Mutanfälle".

Pico Bollo, Bollwerk 35, 3011 Bern, www.picobollo.ch / Drahtesel, Waldeggstrasse 27, 3097 Liebefeld, www.drahtesel.ch,  / Wege Weierbühl, Weierbühlweg 4, 3098 Köniz, www.wege-weierbuehl.ch / Stiftung für soziale Innovation, Kommunikationsbüro, Waldeggstrasse 47 Süd, 3097 Liebefeld, www.kommbuero.ch. (wdh)

Langeweile kennt die Lange Weile nicht! , von Pascal Sennhauser Langeweile kennt die Lange Weile nicht!

Vielfältiges ist in den letzten Jahren auf dem ehemaligen, riesigen Industrieareal der Sulzer AG in Winterthur entstanden. So auch das (sic!) Lange Weile, ein Projekt, das dem Bedürfnis nach freiem Raum Rechnung tragen will und mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, die „Ressource ‚Raum‘ Menschen und Anliegen zugänglich zu machen, die in gewinnorientierten Raumkonzepten keinen Platz finden.“  

Der Kulturraum ist offen, sprich allen zugänglich, und versteht sich als erweiterte Wohnstube für jene, die ihn nutzen. Sein Programm ist das Ergebnis vieler engagierter Menschen, deren Ideen und Anregungen kaum Grenzen gesetzt sind. Ob Lesungen, Theatervorführungen, Kleinkonzerte, Kleinstausstellungen, Filmabende, Spielsonntage, Diskussionsrunden, Sprachkurse, Kleiderbörsen, Geburtstagsfeiern oder Familienfeste – es gibt fast nichts, was in den alten Räumlichkeiten nicht durchgeführt werden könnte.  

Folgerichtig ist der Ort auch offen, wenn keine speziellen Anlässe stattfinden. Er eignet sich dann hervorragend als Lese- und/oder Schreibzimmer, als Lern- oder/und Kaffeestube oder einfach, um sich der Langewei…äh…dem Müssiggang hinzugeben.  

Das Lange Weile ist Teil des Machwerks Winterthur, das neben dem eben beschriebenen Kulturraum eine Siebdruck-, eine Holzbearbeitungs- und eine Keramikwerkstatt, ein FabLab (digitales Labor) und ein Büro mit Gemeinschaftsarbeitsplätzen (co-work) unterhält. (wdh) 

www.lange-weile.ch / www.machwerk-winterthur.ch

Photobastei , von Reto Hügli Photobastei

«Zurich's Biggest Photography Art Walk» lautet die Eigenwerbung der Photobastei. Was steckt dahinter? «Ein Bollwerk der Fotografie, immer aufs Neue erobert von Fotografen, Künstlern, Agenturen, Galeristen, Redaktoren, Kuratoren, Käufern, Verkäufern, Fotoliebhabern und dem Publikum».

Zwei Stockwerke, mehr als 1'000 Quadratmeter Fläche: Am Sihlquai 125 hat es Platz für bis zu 30 gleichzeitig stattfindenden Ausstellungen. Wöchentlich wechseln in der Photobastei Ausstellungen von Fotografen, die sich in Eigenregie präsentieren, mit kuratierten Grossausstellungen bekannter Fotografen, Gruppenausstellungen von Hochschulen oder Agenturen und Kunstprojekten. Auch Artist Talks, Workshops, Portfolio- und Exhibition Reviews, Vernissagen und andere Kunstveranstaltungen von Tanz, über Theater zu Performances und Musik gehören zum Programm.

Ein Trägerverein kümmert sich um den Betrieb des Hauses. Die Photobastei ist aber auf Spenden und GönnerInnen angewiesen, damit das Projekt sicher über die Runden kommt. Nach Ablauf der Zwischennutzung im Jahr 2018 werden die Räumlichkeiten wieder an den Kanton Zürich gehen. Bis dahin bleibt die Photobastei ein Pilgerort für alle Fotografiebegeisterten!

Photobastei, Sihlquai 125, 8005 Zürich,  www.photobastei.ch

Gegen Multis – Kapitel 35 , von Michel Gygax Gegen Multis – Kapitel 35

Der gelernte Grafiker Christian Forrer aus Eglisau war 13 Jahre alt, als Vivi Kola 1986 vom Markt verschwand. Vivi Kola - die Schweizer Kola - wurde vor über 75 Jahren in Eglisau zum Sprudeln gebracht und während knapp fünf Jahrzehnten in der ortseigenen Mineralquelle abgefüllt.

Als Hauptsponsor der Tour de Suisse war das Getränk bald schweizweit bekannt. Die Geschichte, die schönen schwarz-weiss Bilder und all die tollen Plakate blieben Christian in Erinnerung. Mutig und ohne Kenntnisse über die Getränkebranche fasst er den Entschluss, diese schöne Schweizer Traditionsmarke wieder aufleben zu lassen.

Sein Plan ging auf, Vivi Kola erfreut sich seit der Wiederbelebung im Jahre 2010 stetigem und sanftem Wachstum. Viele Bars, Restaurants und Geschäfte haben sich inzwischen von den multinationalen Getränkeproduzenten abgewandt und setzen auf die Schweizer Kola. Doch wer jetzt glaubt, dass sich Vivi Kola zu einer riesigen Firma entwickelt hat, der irrt. An Vivi Kola arbeiten nur vier Jungs. Alle mit dem selben Traum, die einstige Schweizer Kola wieder zu Ruhm und Ehre zu führen.

www.vivikola.ch

Repariere auch in guten Zeiten , von Reto Hügli Repariere auch in guten Zeiten

Der Reissverschluss der Jeans klemmt, das Display des Smartphones hat schon einen Sprung: Was nun? Getreu dem Motto «Reparieren statt wegwerfen» liefert die Web-Plattform reparaturführer.ch – eine Kooperation zwischen Kantonen, Städten und Gemeinden – rasch alle nötigen Informationen zum passenden Reparaturprofi in der Umgebung.

Wie funktionierts? Gewerbebetriebe tragen ihre Reparaturdienstleistungen online ein. Diese können nach Kanton und Kategorien (Haushaltgeräte, Kleider, Fahrräder, Blasinstrumente etc.) sortiert und angezeigt werden. So findet man einfach und schnell die geeigneten Reparaturprofis für defekten Gegenstände mit Kurzbeschrieb, Bildern, Adresse und Telefonnummer. Zusätzlich kann nach Region oder Postleitzahl sortiert werden. Weiter vermittelt ein Blog wertvolle Informationen zu den Themen Reparieren und Ressourcenschonung – hier sind eigene Tipps und Inputs gefragt! (wdh)

www.reparaturführer.ch und Blog

Most mit Mehrwert , von Michel Gygax Most mit Mehrwert

Totes Holz ist für manche Tierarten überlebenswichtig. Ein Artenschutzprojekt in Berner Bauerndorf Bangerten setzt sich deshalb für den Erhalt alter Hochstamm-Obstbäume ein – und damit für den Lebensraum seltener Käfer. Wer den Most von Früchten dieser Bäume kauft, hilft mit, gefährdete Arten zu schützen.

Die Förderung von Hochstamm-Obstbäumen, die auch für das Mittelland bedeutende Landschaftselemente darstellen, steht auf der Agenda mehrerer Naturschutzorganisationen. Für die Artenvielfalt sind vor allem die ganz alten Bäume wichtig: Besonders, wenn diese tote Bereiche, absterbende Äste und mit Mulm gefüllte Höhlen enthalten. In solchen Baumhöhlen leben neben den Käfern auch Spechte, Steinkauze und Kleinsäuger wie Siebenschläfer und Fledermäuse.

Lea Kamber und Michael Gilgen setzten dieses Projekt (www.coleoptera.ch) mit Herzblut, Leidenschaft und viel Knochenarbeit um. In folgenden Lokalen kann ihr Produkt - der Most mit Mehrwert - getrunken werden:

www.loewen-bangerten.ch / www.lebeizli.ch / www.lacultina.ch / www.zum-schloss.ch / www.du-nord.ch / www.bistrot-bern.ch / www.eigerbrasserie.ch

Schwimmend lesen – oder lesend schwimmen? , von Reto Hügli Schwimmend lesen – oder lesend schwimmen?

«Ich packe in meinen Schwimmsack...»

Seit kurzem werden viellesende Aareschwimmer wenigstens bei der Qual der Bücherwahl entlastet: An der Aussenwand des Bades, wo der Aareuferweg durchführt, steht ein farbiges Büchergestell. Die Idee dahinter: Eine Freiluftbibliothek, wo getauscht, hingelegt und genommen werden kann.

Auf dem Schild steht übrigens: «Gib zurück in den weigen Kreislauf, was du nicht gerade selbst verwendest. Oder nimm ein Stück von ihm zu dir, wenn es dir besonders gefällt. Oder beides. So könnten wir nämlich die ganze Welt gestalten. Ein Fest von Beschenkten und Schenkenden, Alles für alle. P.S: Viele Menschen züchten 5000 Rosen in ein und dem selben Beet und finden doch nicht was sie suchen». Erfrischenden Aareschwumm und spannende Lektüre!

Informationen rund ums Lorrainebad

Lustige Tiere im kleinsten Hotel von Bern , von Michel Gygax Lustige Tiere im kleinsten Hotel von Bern

Ein Tiger zwischen Teufen und Trogen, eine Geiss vor Italien: Lustige Tiere und sonderbare Wesen sind unterwegs auf Bildern, auf  Landkarten und Leuchtkästen. In einer Welt, die das Künstlerpaar Judith Zaugg und Rolo Bolo aus Bern speziell für diese Ausstellung geschaffen hat. Die casita ist Berns kleinstes Hotel, welches dreimal pro Jahr zur Galerie wird.

Vernissage: Freitag, 21. August 2015, 18-20 Uhr, anschliessend casita-Bar Musik / Ausstellung bis 27.8.15: Sa&So 14-20h, Mo-Do 16-20h

www.judithzaugg.ch  / www.casita-bern.ch

Das kreative Abo für Kinder , von Regula Keller Das kreative Abo für Kinder

An Schweizer Schulen haben die gestalterischen Fächer an Gewicht verloren. Schade, denn dies würde die Entwicklung der Kinder auf verschiedensten Ebenen fördern. In sehr vielen Berufen profitieren Jugendliche und Erwachsene von ihren kreativen Fähigkeiten.

Krawuri ist eine äusserst sinnvolle Geschenkidee für Kinder mit dem Vorteil, dass es mehrmals pro Jahr Freude macht!

Wer Krawuri abonniert, erhält zehnmal jährlich dicke Post: Ein Couvert voller Ideen, Anleitungen und Materialien. Jede Ausgabe enthält drei bis vier Vorschläge zum Malen, Basteln und Experimentieren.  

www.krawuri.ch

Bio für Jede , von Sabine Guggisberg Bio für Jede

"Bio für Jede" ist ein Non-Profit Verein, der es sich zum Ziel gemacht hat, allen, unabhängig vom finanziellen Stand, die Möglichkeit zu bieten, biologisches Gemüse zu beziehen und somit ökologisch zu handeln - jede und jeder soll die Möglichkeit haben, biologisches Gemüse zu günstigen Preisen zu beziehen. 

Das Gemüse wird den lokalen Bio-Bauern in der Region Freiburg und Seeland abgekauft. Es stammt meistens aus der zweiten Ernte, also all dem, was liegen bleibt, nachdem Migros, Coop etc. ihre genormten Gemüse abgezogen haben. Die Qualität des Gemüses ist einwandfrei und es ist äusserst bekömmlich.

In Bern findet man den Gemüsestand von "Bio für Jede" jeweils an den Donnerstagen ab 16 Uhr im Apfelgold (Länggassquartier) und an den Samstagen von 10-11 Uhr im Wylerhöfli / von 12-14 Uhr in der Rathausgasse (vor Dr. Strangelove) und von 14-15 Uhr auf dem Kornhausplatz. 

In Zürich wird zweimal im Monat im Rahmen eines Kulturtages ein Bio-Gemüsestand organisiert. Umrandet wird das Ganze von Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops rund um Ökologie und Ernährung, Filmvorführungen, Konzerten und Musik, Jam-Runden, Tanz und Theater.

Mehr dazu findet ihr unter www.biofuerjede.ch