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Zum guten Heinrich , von Sophie Frei Zum guten Heinrich

Lukas, Remo und Thomas, drei junge engagierte Zürcher, gründeten vor kurzem ein Gastronomie-Start-up für nachhaltige Verpflegung. Gekocht wird mit exklusiven Zutaten gemäss der «No Waste-Philosophie», nämlich mit unförmigen und überschüssigen Gemüsen und Früchten, die sonst entsorgt würden. Zusammen mit dem Koch Mirko Buri (mein-kuechenchef.ch) aus Bern leisten sie so einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.

Zum Konzept des Lunch-Lieferservices und Cateringangebots «Zum guten Heinrich» gehört neben den wiederverwendbaren Verpackungen auch ein trendiges Food-Bike. Die Menüs werden mittels eines umgebauten Lastenfahrrads, das sowohl als Verkaufsstand als auch als Transportgerät dient, ausgeliefert – direkt vor die Haustüre!

Zum guten Heinrich, www.zumgutenheinrich.ch, kontakt@zumgutenheinrich.ch, Tel. +41 76 406 70 23

Abholen lassen und retour , von Reto Hügli Abholen lassen und retour

Es ist wissenschaftlich bewiesen: Noch immer landen zu viele Wertstoffe im Hauskehricht statt in der Sammelstelle. Oft fehlt uns fürs gewissenhafte Entsorgen die Zeit, oder wir sind einfach zu bequem. Für Behinderte und Betagte ist der Weg zur Sammelstelle oft beschwerlich.

Genau hier setzt die Dienstleistung von &retour an: Was sich wiederverwerten lässt, kann in einen speziellen, giftgrünen Abfallsack gesteckt werden. Dieser wird einmal pro Woche vor der Haustür abgeholt – gegen eine Gebühr von CHF 5.–. Die Mitarbeitenden trennen Glas, Kork, CDs, Kaffeekapseln, Aluminium und vieles mehr fachmännisch für die Wiederverwertung. 

&retour ist ein Projekt der gad-Stiftung. Beschäftigt werden ausgesteuerte Sozialhilfeempfänger, die so eine sinnvolle, marktnahe Arbeit erhalten.

Alle Informationen zur Dienstleistung: &retour

Silvias Besenbeiz am Scheiahöhenweg , von Michael Klesse Silvias Besenbeiz am Scheiahöhenweg

Es lohnt sich mehrfach, Flims im Graubünden zu entdecken. Wer den Scheiahöhenweg oberhalb von Flims bewandert, demjenigen sind atemberaubende Blicke auf die Wunder der Natur beschert.

Genau am richtigen Ort und zur richtigen Zeit, wenn der Magen knurrt, trifft der Wanderfreund auf Silvias Besenbeiz. Sie führt mit Leidenschaft und Herzblut dieses winzige Lokal im Holzschopf von Freitag bis Montag. Hier gibt es keine Speisekarte. Alles was sie anbietet ist angeschrieben und sind lokale Spezialitäten: Gerstensuppe, Käseplatte, Käsekuchen, Salzis, Schafwurst und Hauswurst von den eigenen Biosuissekühen, die sich direkt vor der Beiz in der Sonne wärmen und die man noch streicheln kann.

Zum Trinken gibt es Bündner Weine und natürlich Surselvabräu aus Flims. Die Brauleute feiern dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum.

Silvias Besenbeiz oberhalb vom Dorf, 7017 Flims; www.surselva-bier.ch

Mehrweg beim Fastfood , von Stefan Hugi Mehrweg beim Fastfood

Wer kennt das nicht. Schnell zum Fastfood-Laden um die Ecke. Dort einen Salat, ein Thai-Gericht, einen Burger oder Wasauchimmer in einen Behälter aus Kunststoff, Sagex, Karton oder Wasauchimmer verpacken lassen. Schnell essen. Schnell den Müll entsorgen. Schnell zurück zur Arbeit.

Wer hat sich dabei schon einmal Gedanken zum Verpackungsmüllberg gemacht? Ja? In Bern bietet sich nun eine gelungene Alternative: die Bring Back Box! In einem Dutzend Takeaways gibt es das Essen in Mehrweg-Geschirr. Nach dem Essen retourniert man die gebrauchten Behältnisse, sie werden eingesammelt, zentral gewaschen und danach wieder sauber an die so genannten Grüne Tatze-Takeaways verteilt. Gut, nicht?

Grüne Tatze, www.gruenetatze.ch // Wer beim Crowdfunding spenden will, tut dies hier.

Es grünt so grün... , von Michel Gygax Es grünt so grün...

Michael Klesse alias Freitagsgärtner setzt sich mit seinem taufrischen Projekt für die grüne Gestaltung im urbanen Dschungel und für die Pflege privater Erholungsoasen ein.

Das Angebot reicht von Gartenunterhaltsarbeiten, Gartengestaltungen, über Hecken- und Baumschnitt, bis hin zu Laub- und Schneeräumarbeiten. An seinem freien Tag, dem Freitag im speziellen, sattelt der Freitagsgärtner sein Betriebsfahrrad und ist im Raum Bern mit seinem Werkzeuganhänger unterwegs. 

Er hat den Gärtnerberuf in seiner Jugend erlernt, aktiviert somit vorhandene Ressourcen und setzt sich aus Überzeugung, körperlich und handwerklich für die Nachhaltigkeit und das Gedeihen der Stadt Bern ein.

Notiert euch schon mal den Winterschnitt für Olivenbaum & Co. in der Agenda... (WDH)

www.freitagsgaertner.ch

Die Garagetten in der Schublade , von Michael Klesse Die Garagetten in der Schublade

Die Mädels von den Garagetten stecken so manchen kreativen Schnickschnack in die Könizer Schublade. Dieser lässt jede Wertung offen, den was hier entdeckt werden kann, passt einfach nicht überall hin oder hinein. 

Die Schublade dient den Garagetten als Plattform für ihr kreatives Verschönerte, Gebackene und Genähte. Sie wirken dort mit grosser Lust und Tatenkraft seit 2012.

Dieser kleine, feine Warenladen vertreibt übrigens auch noch kunstvolle Unikate und massgeschneiderte Individudels von diversen Kleinstlieferanten. Eine Entdeckung im Dschungel der Ladendinosaurier.

Schublade, Könizstrasse 252, 3097 Liebefeld, Bern, www.diegaragetten.ch     www.lamarmota.ch, www.zwaergechic.ch, www.kitschi.ch, www.eldesign.ch, www.cocooning.ch, www.laenggasstee.ch, www.sirupier.ch, www.froschkoenig.ch, www.nordal.eu, www.rice.dk, www.designschenken.chwww.greinergetraenke.ch

Eine moderne Genossenschaft , von Eleni Meyer Eine moderne Genossenschaft

Die Burgdorfer Genossenschaft blokk ist ein Verband von Menschen, die sich in ihrer Haltung bestens verstehen. Sie ist auch ein Netzwerk. Es verbindet Architektur, Bauhandwerk, Möbelbau und textiles Schaffen. Ideell beruft sich blokk auf die mittelalterlichen Bauhütten, die verschiedenste Handwerker in einer Organisation vereinten, um gemeinsam Grosses zu schaffen. Die Übergänge zwischen Entwurf, Planung und Ausführung sind fliessend, der gesamte Prozess eine Einheit.

blokk legt grossen Wert auf die Materialität seiner Werke und Werkstücke, auf die Haptik der Oberflächen, die Qualität des darunter Liegenden und arbeitet bezogen auf den Bau, wo immer möglich mit baubiologisch wertvollen Stoffen. Bei den textilen Arbeiten werden biologische Stoffe und Recyclingstoffe verwendet. Das Ziel in der Architektur ist es, Raum für Menschen zu schaffen, zu ergänzen und an Bestehendes anzuknüpfen. Mit ihrem Wirken will die Genossenschaft Geradliniges, Ehrliches und Dauerhaftes erzeugen.

www.blokk.ch

Pumpen statt kaufen , von Reto Hügli Pumpen statt kaufen

Jeder von uns besitzt Dinge, die er nur selten benutzt. Gleichzeitig wären wir oft froh, ein Werkzeug, ein Küchengerät oder eine Velopumpe ausleihen zu können. Genau das ist das Ziel des Vereins Pumpipumpe: Die verleihbaren Gegenstände sichtbar zu machen und deren gemeinsame Nutzung zu fördern. 

Das Konzept funktioniert mit Aufklebern am Briefkasten. So sieht jede Nachbarin und jeder Quartierbewohner, was er ausleihen kann. Das schafft neue Kontakte und wir müssen weniger Geräte zu Hause horten. Die gewünschten Sticker können kostenlos online bestellt werden. Einfach aufkleben und mitmachen!

Verein Pumpipumpe, Headquarter Bern und Hub Zürich, www.pumpipumpe.ch

Der Sommer ist vorbei! , von Maja Boss Der Sommer ist vorbei!

Sich vom Sommer zu verabschieden fiel dieses Jahr wohl leichter als auch schon, wir wurden ja heuer nicht gerade von ihm verwöhnt! Aber der Herbst meint es gut mit uns. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, kann mit wenig Aufwand das Gold des Herbstes zu sich in die Wohnung holen. Solche Herbstdekorationen sind hübsch ökonomisch, (Ende Saison) biologisch abbaubar und fördern erst noch die eigene Kreativität. Ab nach draussen!

In der Natur, überall.

Bring vorbei statt Take away , von Adrian Garbely Bring vorbei statt Take away

Büro-Job? Hunger, aber zuviel Arbeit für eine richtige Mittagspause? Wie wärs dann mal mit einem Sandwich von Lunchbag?

Die beiden Berner Oli und Brünu bereiten hausgemachte Sandwiches, hergestellt aus regionalen Produkten, knusprigem Brot und viel Liebe.

Zur Wahl stehen 8 verschiedene Sandwiches, die Bestellung erfolgt online. Jeden Werktag wird jeweils eines von fünf Liefergebieten in der Region Bern beliefert.

Wer Salatgurken auch ein ganz, ganz übles Lebensmittel findet, kann dies bei der Bestellung angeben.

http://lunchbag.ch/