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Herrschaftliches Grotto , von Eleni Meyer Herrschaftliches Grotto

Unter der imposanten Fels- und Kletterwand unterhalb der Regitzerspitze des Bündner Herrschäftlichen Fläsch liegt mitten in Reblagen, Amphibienreservat und Rhein-Auenwald ein Kleinod mit südländischem Charme: Der alte Torkel Fläscher Bad mit Terrasse, Grotto und eigener Quelle.

Die Winzerfamilie Hermann hat das alte Fläscherbad wieder aufgebaut und zu einem Ort für Auszeiten, Feste und Anlässe hergerichtet. Der Torkel wurde in liebevoller Handarbeit mit Naturalien aus der Umgebung restauriert. Im Auschschank wird der eigene Wein serviert. Das Fläscher Bad ist wunderbarer Zielort einer leichten Kurzwanderung ab Bad Ragaz oder Fläsch.     

www.torkel-flaescherbad.ch

Essbare Stadt , von Michael Klesse Essbare Stadt

Der Guerilla-Gärtner der ersten Stunde und Koch Maurice Maggi aus Zürich hat das Kochbuch: "Essbare Stadt - Wildwuchs auf dem Teller" herausgebracht. Es geht um vegetarische Rezepte mit Pflanzen aus der Stadt und vor der Haustüre. 

"Diese Buch soll eine Anregung sein, soll Freude am Experimentieren vermitteln. Es soll dabei helfen, die Natur zu entdecken, indem man sich ihrer bedient und damit die Sensibilität für die Stadtnatur zu wecken. Weiterhin soll es uns dazu bringen, mit den Lebensmitteln sorgsam, aber doch spielerisch umzugehen und das Beste aus dem, was die Natur schenkt, herauszukitzeln. Eine Mischung aus völliger Hingabe und Begeisterung ist die Grundlage für ein wahrhaft kreatives Kochen." MM

"Auch wenn wir die Natur nicht als bedrohlich empfinden, gilt sie als wild und unlenkbar, nicht kultiviert, unzivilisiert und ungebändigt." MM

Mit 70 einzigartigen, vegetarischen Rezepten ist dieses Werk auch fotographisch eine Augenweide, in Jahreszeiten kapitelt und mit vielen Steckbriefen von heimischen Kräutern und sogenannten "Unkräutern" bestückt, welche in der Küche prima zum Einsatz kommen können.

Infos: www.at-verlag.ch/Maurice Maggi/Essbare Stadt

Gordomblö (VI) , von Adrian Garbely Gordomblö (VI)

Man liebt Twitter oder man tuts nicht, aber mir gibt es immer wieder interessante Hinweise auf Dinge, die ich ohne kaum kennenlernen würde.

Unser spätsamstagabendlicher Twitter-Aufruf nach Gordomblö im Freiburgischen wurde u.a. von @niitaka mit einem Verweis auf das «Weisse Kreuz» in Schmitten beantwortet.

Dieses Gordomblö war gefüllt mit Fribourger Vacherin und Schinken, begleitet von Gemüse, das nicht von Prodega stammte, dazu gab es eine grosse Auswahl möglicher Begleitkartoffeln. Eine den normalen Schreibtischtäter mehr als sättigende Portion gabs für CHF 29.90.

Kreuz Schmitten | Restaurant Hotel | F.X.Müllerstrasse 1 | 3185 Schmitten | 026 497 97 90 | info@kreuz-schmitten.ch | www.kreuz-schmitten.ch

Gordomblö (V) , von Adrian Garbely Gordomblö (V)

Die definitiv knusprigste Panade der noch jungen Gordomblö-Saison 2014 wurde uns neulich im «Du Nord» in der Berner Lorraine serviert.

Hier wird anstelle eines Plätzli ein Kotelett gefüllt und paniert. Dies ist einerseits natürlich das chüschtigere Fleisch, andererseits lampt so ein Gordomblö dann natürlich auch nicht über den Tellerrand hinaus.

Aber was der Koch dort auch immer in seine «Panitür» (wie unser Vater zu sagen pflegte) hineinmischte, war sehr knusprig und überaus sympathisch! Jederzeit wieder!

Restaurant «Du Nord»; Lorrainestrasse 2; 3013 Bern; 031 332 90 90; www.du-nord.ch

Gordomblö (IV) , von Adrian Garbely Gordomblö (IV)

Draussen herrschte Landgasthof-Gordomblö-Wetter.

Also fuhren wir mit unserem motorisierten Zweirad erst ziemlich spontan in der Gegend herum. Bei jeder Kreuzung mit Ampel nahmen wir die Richtung, in der als zweites Grün wurde, bei Kreiseln nahmen wir wenn immer möglich die 2. Ausfahrt.

So landeten wir zuerst spontan bei unserm ersten Hornussen bei der HG Biglen-Arni und später auch noch im Restaurant «Hirschen» in Grünen-Sumiswald.

Das dortige Schweins-Cordon-Bleu war angenehm gross und wurde mit viel Pommes-Frittes an diesem Paprika(?)-Gewürz serviert.

Gasthof Hirschen Grünen; Grünenstrasse 2; 3455 Grünen; Tel. 034 431 15 06; info@hirschen-gruenen.ch; http://www.hirschen-gruenen.ch/

Punto Punkt. , von Michel Gygax Punto Punkt.

Im alten Tramdepot beim Burgernziel in Berns Osten hat sich das leicht alternative Lokal Punto etabliert. Man geniesst eine ehrliche,  frische, schnörkellose und günstige Küche und einen aufmerksamen Service.

Mittags werden zwei hausgemachte Menüs angeboten. Abends gibt's ab und zu Kultur, immer feines Zürcher Bier (Turbinenbräu) und ein leicht erweitertes, aber immer noch kleines und frisches Speiseangebot. 

Für die Sommersaison wird neben den alten Tramdepotschienen ein gemütlicher und ziemlich grosser Aussenbereich der Beiz gestaltet. Inklusive urban gardening in SBB-Paletten und alten gelb angemalten Einkaufswägeli. 

www.puntobern.ch

Dr. Strangelove - eine Klinik für alle Gemütslagen , von Pascal Sennhauser Dr. Strangelove - eine Klinik für alle Gemütslagen

Von tiefem Liebeskummer heimgesucht? In romantischer Stimmung? Von grosser Sehnsucht erfüllt? Melancholisch veranlagt? Eine geballte Ladung Groll im emotionalen Rucksack?

Wenn Du mindestens eine dieser Fragen mit einem eindeutigen JA beantworten kannst, dann suche nicht den Arzt oder den Apotheker auf, sondern wende Dich an Dr. Strangelove in der Rathausgasse 38 zu Bern. Stephen Theilers "Praxis für Filmberatung" verfügt über eine breite Palette an kinematografischer Medizin für jeden Gemütszustand, die weder oral noch rektal, weder subkutan noch intravenös oder gar intramuskulär, sondern lediglich akustisch und visuell eingenommen werden muss.

Das cineastische Oeuvre reicht von A wie "Apocalypse Now" und B wie Buster Keaton über C wie "Casablanca" und D wie "Die Hard" bis hin zu Y wie "Y Tu Mama Tambien" und Z wie "Zeit des Zorns".

Dr. Strangelove öffnet seine "DVD Leih-Apotheke" jeden Tag von 14.00 bis 22.00 Uhr und samstags bereits ab 11.00 Uhr. Die Miete für einen Film beträgt 5 Franken; dafür hat man eine Woche Zeit, sich zu kurieren. Sollte diese Dosis nicht reichen, kommt für jeden zusätzlichen Tag eine Gebühr von 1 Franken dazu. Am Wochenende liefert Stephan Theiler seinen Kunden die Arzneimittel auch nach Hause.

DVD-Leihapotheke Dr. Strangelove, Rathausgasse 38, 3011 Bern, 031 311 02 93, https://de-de.facebook.com/pages/DVD-Videothek-Dr-Strangelove/140728569322

Hallelujah! , von Reto Hügli Hallelujah!

Gabriela und Angie sind nicht im Himmel – sondern in Winterthur. Dort stellen die beiden Frauen himmlische Torten für jeden denkbaren Anlass her und fertigen nach Wunsch verschiedenste süsse und salzige Cupcake-Kreationen an. Sogar Etageren können gemietet werden, um die kleinen Preziosen optimal zu präsentieren.

Alle Produkte aus dem Tortenhimmel können online bestellt werden. Und wer nach dem Genuss selber Hand anlegen möchte, kann einen Cupcake-Dekorationskurs oder einen Torten-Lehrgang besuchen. Ob fertig bestellt oder selbstgemacht – so lässt sich der oder die Liebste bestimmt verführen...

Tortenhimmel, Grünmattstrasse 2, 8405 Winterthur, 052 222 24 39, www.tortenhimmel.ch

Keine Alleekatzen , von Karin Müller Keine Alleekatzen

An Restaurants mangelt es in der Altstadt von Nizza definitiv nicht. Aber irgendwie schienen wir damals in der Nachweihnachtszeit vor 3 Jahren entweder vor verschlossenen Türen (Koch krank, Ruhetag) oder voller Beiz zu stehen; bis wir in einer eher düsteren Nebengasse vom Cours Saleya aufs Chat noir Chat blanc stiessen.

Etwas zurückhaltend betraten wir die superkleine, dunkle und gähnend leere Beiz. Und wir bereuten es nicht! Was Nico und Giorgio in ihrem kleinen Restaurant bieten, ist ein Erlebnis: traumhaft köstliche, mediterrane Küche aus regionalen Produkten mit viel Können, Charme und Humor zubereitet und serviert.

Drei Jahre später ist die Küche grösser und zum Restaurant hin offen, so dass man Giorgio besser beim Kochen zuschauen kann. Im Keller hat es offenbar einen zusätzlichen Raum. Ansonsten ist alles beim Alten: Fantastisches Essen (drei Vorspeisen, drei Hauptgänge, drei Desserts), sehr gute Weine, exzellenter Service und extrem viel Charme und gute Laune.

Kein Wunder also, dass das Restaurant, das sich schon vor 3 Jahren nullkommanix mit vorwiegend einheimischen Gästen füllte - es stellte sich heraus, dass wir den einzigen, nicht reservierten Tisch erwischt hatten! - schon lange kein Geheimtipp mehr ist. Das Chat noir Chat blanc  wurde 2012 in einem Artikel der NewYorkTimes wärmstens empfohlen und findet sich in einigen Reiseführern als Insidertipp. Zu Recht! Und man mag es den sympathischen Mannen gönnen! Hingehen empfiehlt sich immer noch; man muss nun halt definitiv reservieren!

Chat noir chat blanc, 20 Rue Barillerie, 06300 Nizza, Telefon:+33 4 93 80 28 69. Sonntags geschlossen. 

Casita , von Sarah King Casita

"Berns kleinstes Hotel" im Länggass-Quartier hat am 26. Februar seine Tore geöffnet. Kein Bed&Breakfast, kein Backpacker, kein "richtiges" Hotel - aber ein Zuhause in der Fremde.

Für immer ist sie leider nicht zu haben. Sie steht also nicht zur Dauermiete. Wer Urlaub macht in der casita, im "kleinsten, feinsten Hotel Berns", und schleichend von einem sonderbaren Heimatgefühl ergriffen wird, der sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, dass es ein Gefühl auf Zeit ist: Die casita ist Ersatzheimat. Was sie so "heimelig" macht? Die Sonne auf der Dachterrasse, die Küche in Aubergine-Ton, das Schlafzimmer im Obergeschoss, die Ruhe und Privatsphäre mitten in einem lebendigen Quartier. Nicht zuletzt die "Hotelière", Hélène Lüthi, die den Gästen statt einer Rezeption einen persönlichen Empfang bieten will. Auf Wunsch ist sie Beraterin oder Stadtführerin. Aber eben: Die casita ist nicht zu haben. Dafür zu buchen.

www.casita-bern.ch