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Eine Insel in Chur , von Eleni Meyer Eine Insel in Chur

B12 - Brandis 12 - ist das Lokal mitten in der Stadt Chur in der Nähe des Bahnhofs mit einem Angebot und einer Ambiance für alle, die auch die Pausen für gute Lebensqualität nutzen. Wenn man sich zu zweit ausreden will, auch alleine guten Kaffee und hausgemachte Kuchen liebt oder sogar in grosser Gesellschaft zu feiern plant. Falls einem die Pendenzen während einer Stadttournée auf den Kopf fallen – man beim Einkaufen eine Hungerattacke oder Kaffee-Entzug erlebt – wenn man gern auch im Alltag einfach gut isst... das B12 ist der richtige Ort. Es bietet Garten und Veranda, Bar, Lounge, Restaurant und Saal, sowie das beste Literaturangebot fürs Besondere mitten in der Stadt - wie auf einer Insel.

www.brandis12.ch

Indisch in Windisch , von Stefan Hugi Indisch in Windisch

Das Kugiss Kitchen liegt nur einen Steinwurf vom Amphitheater von Vindonissa und vom Bahnhof Brugg AG entfernt, etwas versteckt in einem Wohnquartier. Das Interieur des Restaurants erinnert eher an ein bünzliges Tea Room als an ein asiatisches Restaurant. Doch was auf dem Teller landet, ist indische Küche vom Feinsten: Curry, Tikka, Tandoori, Korma, Biryani. Mit Fleisch oder vegetarisch. In grosszügigen Portionen zu günstigen Preisen.

Ausserdem sind die Gerichte frei von jeglichen künstlichen Zusätzen wie Geschmacksverstärkern, Konservierungs- oder Farbstoffen. Konsequenterweise findet sich auch kein Aromat auf den Tischen, was die herzliche Bedienung beim Verteilen der Menükarte fast entschuldigend erwähnt. Wer braucht schon Aromat...

Kugiss Kitchen RestArena, Klosterzelgstrasse 17, 5210 Windisch, www.kugisskitchen.ch

Leckereien für Gaumen und Hirn , von Reto Hügli Leckereien für Gaumen und Hirn

Das Apfelgold in der Länggasse in ein Schema zu zwängen fällt schwer. Ist es ein Tea-Room? Oder eine Leselounge? Keines von beidem. Das stilvoll eingerichtete Lokal bietet seinen Gästen alles Feine aus Äpfeln: Vom hausgemachten Apfelkuchen zum Süssmost. Natürlich auch ausgewählte Teesorten und herrlich duftenden Kaffee.

An der Fensterfront sitzt es sich an langen, massiven Tischen. Neben der grossen Glasvitrine und der Theke füllt ein Bücherregal die ganze Wand aus. Einzig für ein alterwürdiges Sofa wurde Platz ausgespart. Die Leseecke lädt zum Verweilen ein, die Kuchen- und Tartespezialitäten zum Schnausen.

Wem das Apfelgold zu abgelegen scheint, kann sich die süssen Versuchungen übrigens auch liefern lassen.

Apfelgold Desserts & Livres, Bonstettenstrasse 2, 3012 Bern, www.schnouse.ch

Ein wahrer G'nuss , von Sophie Frei Ein wahrer G'nuss

Kräftiges Bouquet von Ristretto-Kaffee, kristallinem Rohrohrzucker im Zusammenspiel mit Brombeeren und dunklem Waldhonig. Im Abgang milde Würze von Muskat und Vanille. Wenn man das liest, läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Es geht um Schokolade.

Mit viel Leidenschaft und von Hand hergestellte, in Goldfolie verpackte Schokolade, die man im schönen St. Gallen findet. Einmal im Café und Laden "G'nuss" angekommen, kann man neben Schokolade auch der Versuchung von Pralinen, Pâtisserie, Macarons und vielem mehr nicht widerstehen.

G'nuss, Lämmlisbrunnenstrasse 4, 9000 St. Gallen, more@gnuss.info, www.gnuss.info

Bei Lina im Wohnzimmer , von Reto Hügli Bei Lina im Wohnzimmer

Eine der gemütlichsten Bars in Winterthur befindet sich in einem 150-jährigen Haus an der Wartstrasse gleich hinter dem Bahnhof. Das Lokal ist nach der Grossmutter der Gastronomin Maya Christen benannt. Ein Bild der Seniorin, die früher im Haus gewohnt hat, gehört ebenfalls zur liebevollen Einrichtung.

Man fühlt sich sofort zu Hause. Das liegt einerseits an der charmanten Bedienung und andererseits am gepflegten Angebot an Cocktails und Drinks. Gegen den kleinen Hunger werden selbstgebackene Kuchen serviert.

In der warmen Jahreszeit lockt der kleine, ruhige Garten im Hinterhof. Genau der richtige Ort, um auf den Feierabend oder das Wochenende anzustossen. Oder auf Lina. 

Lina's Bar, Wartstrasse 38, 8400 Winterthur, www.linas-bar.ch

Claires Bonheur , von Sophie Frei Claires Bonheur

Wenn die letzten bunten Blätter von den Bäumen fallen und die Tage kälter und dunkler werden, fällt es besonders schwer morgens aus dem warmen Näscht zu schlüpfen. Doch allein der Gedanke an den Duft von warmen Brioches und Zimtschnecken weckt die Geister, und kaum hat man die Tür der Gelateria di Berna zu Claires Backstube geöffnet, ist der Novemberblues wie weggeflogen.

In den frühen Morgenstunden bereitet Claire das köstliche Gebäck liebevoll zu, und schafft es mit einer sinnlichen Vielfalt an Düften und Aromen der Kälte die Stirn zu bieten! Bis Ende Dezember 2013 kann man sich so die kalten Tage versüssen.

Claires Bonheur in der Gelateria di Berna l Hinter der Caffè-Bar Sattler l Öffnungszeiten: Di-So, 8-17 Uhr

Abendtafeln , von Sarah King Abendtafeln

Warum nicht mal Suppe im Kürbis statt Kürbissuppe und ein Berner Bier zu andalusischem Gemüse? Astrid Lipke und Charles Lorenz kreieren einen dem bunten Herbst in nichts nachstehenden Fünfgänger. Das Dessert kommt vom Apfelgold. Gegessen wird an einer langen Tafel, geschöpft aus herumgereichten Schüsseln und geredet ohne Berührungsängste.

Die nächsten Tafelrunden finden am 15.11. und 28.11. im Apfelgold für 75 Franken (inklusive Apéro) pro Person statt. Die Termine für Dezember haben Astrid und Charles noch nicht festgelegt. Auf Anfrage kreieren die beiden auch Abendtafeln für geschlossene Gesellschaften.

Weitere Informationen und Termine erhalten sie direkt von Astrid und Charles: 079 154 12 00 oder abendtafeln@gmail.com.

Apfelgold: www.schnouse.ch

Die besten Plättli der Stadt , von Adrian Garbely Die besten Plättli der Stadt

Wenn die Blätter fallen, der Nebel zur Gewohnheit wird und die Strickmützen auf unseren Köpfen wieder Platz nehmen, ist es höchste Zeit, die kleine Weinbar zwischen Kunstmuseum und dem «Kapitel» zu besuchen.

In Letzterem machen sich die Hipster (oder wie die derzeit grad alle heissen) breit, bei «Moni» in der TaBerna Vinaria gehts nicht um Sehen & Gesehen werden, um laute Musik oder gar um Gerichte, die kaum auszusprechen sind, sondern v.a. um Wein.

Wein aus allen Teilen der Welt, doch nie als Massenware. Monika Flaach kauft nur dort, wo sie selbst schon war, und dann in kleinen Mengen; oft auch explizit von Winzerinnen. Moni empfiehlt Rot- oder Weissweine und hat sich noch nie vertan. Wer Hunger hat und nicht nur dem Wein frönen will, bestellt sich ein «Plättli». Feine Zutaten, ausschliesslich vom Märit, werden zu verschiednen Broten und herrlichem Olivenöl serviert.

Eigentlich sollte ich gar nicht über dieses kleine aber feine Lokal sprechen ... Die Hipster sollen gern nebenan bleiben!

TaBerna Vinaria, Hodlerstrasse 16, 3011 Bern, www.taberna-vinaria.ch

Edle Tropfen und wunderbare Leute , von Markus Hochuli Edle Tropfen und wunderbare Leute

Das Bed and Breakfast le Clos de l'Aigue liegt mitten im Weinbaugebiet der Côte de Beaune und ist ein idealer Ausganspunkt zur Entdeckung der Weinkeller, Restaurants und Leute im Burgund.

Sandrine und Laurent haben das alte Bauerhaus vor zwei Jahren liebe- und geschmacksvoll umgebaut und bieten ihren Gästen vier einmalige Zimmer an. Wir übernachteten im alten Pferdestall und wurden beim ausgiebigen Frühstück in der ehemaligen Metzgerei mit Sandrines selbstgemachtem Clafoutis aux Cerises und anderen Leckereien aus der Gegend verwöhnt. Abends philosophierten wir bei einem Gläschen Chartreuse Verte, einem Kräuterlikör aus über 130 verschiedenen Kräutern, mit unseren Gastgebern.
Wer sich so richtig aufgehoben fühlen will und Lust hat, das Burgund zu entdecken, dem sei das Clos de l'Aigue wärmstens empfohlen.

Le Clos de l'Aigue, rue Sylvestre Chauvelot 4, 21200 Beaune, Frankreich, www.leclosdelaigue.fr

Barnabas , von Reto Hügli Barnabas

Die Herkunft des Namens ist unklar. Im Aramäischen bedeutet er «Sohn des Trostes». Tröstlich ist ein Besuch im Restaurant Barnabas in Winterthur allemal. Das Lokal liegt am Rand der Altstadt neben dem altehrwürdigen Technikum und ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Die Tische sind weiss gedeckt und Stoffservietten liegen bereit. Das Team legt aber Wert darauf, kein Schickimicki-Laden zu sein. Dafür hat man sich im Barnabas der Slowfood-Kultur verschrieben.

Die Karte überrascht: Nebst saisonalen Gerichten sind verschiedene indische Spezialitäten im Angebot. Das Balti Ghost (gebratene Lammfiletwürfel an Koriander) alleine ist schon einen Besuch wert. Der indische Küchenchef hat vorher in Zürich gearbeitet und versteht es, auch heikle Gaumen zufriedenzustellen. Die Weinkarte ist erlesen und bietet geschmacklich ungewöhnliche Weine für Entdecker.

Restaurant Barnabas, Büelrainstrasse 1, 8400 Winterthur, www.barnabaswinti.ch