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Vietnamese Street Food , von Karin Müller Vietnamese Street Food

In Bern gibt es viele Möglichkeiten kulinarisch auf Weltreise zu gehen. Ein vietnamesisches Restaurant fehlte aber bisher. Diese Lücke wird am 4. Februar endlich geschlossen, wenn Markus Arnold und Tom Weingart am Bollwerk das Pop-up Restaurant Brother Frank eröffnen.

Brother Frank klingt nach Burgerschuppen, ist aber in Tat und Wahrheit der Name des vietnamesischen Guides, der Arnold und Weingart auf ihrer kulinarischen Entdeckungsreise in Hanoi zur Seite stand.

Vom 4. Februar an können Berner und Bernerinnen kosten und geniessen, was dabei herauskommt, wenn ein Sternekoch und sein Geschäftspartner sich ein paar Wochen durch Vietnams Küche essen, um sich Inspirationen für ihre eigenen Kreationen zu holen.

Interessierte müssen sich beeilen. Pop-up sagt es schon: Brother Frank is not here to stay! Am 26. März schliessen die Pforten und etliche Abende sind schon ausgebucht.

www.brotherfrank.ch

Handwerklich hergestellte Limonaden , von Regula Keller Handwerklich hergestellte Limonaden

Seit drei Jahren gibt es die Zobo Limonaden. Sie sind weniger süss und von Hand hergestellt – nach uralten Rezepten, wiederentdeckt und neu interpretiert.

Ysa und Fabian produzieren die Zobo-Getränke mit unglaublich viel Freude und Ausdauer. Ich habe die beiden einmal getroffen, und sie haben mir erzählt, wie sie in Büchern aus dem 19. Jahrhundert recherchiert und in Jamaika nach den Spuren für ihre erste Kreation «Sorrel» gesucht hatten. Ich  wäre dabei am liebsten gleich mit ihnen nach Zürich zu ihrer Produktion gefahren.

«Sorrel» mit Hibiskus und Ingwer ist mein Favorit unter den mittlerweile 5 verschiedenen Zobo Limos. Bereits die rote Farbe des Hibiskus macht Lust auf mehr. Der Geschmack ist fruchtig und leicht herb. Ideal als alkoholfreies Apéro oder einfach zwischendurch als prickelndes Geschmackserlebnis.

Und nicht nur das: Pro verkaufte Flasche, fliessen 10 Rappen in den Zobo-Fonds, der Schweizer Musiker fördert.

www.zobo-getraenke.ch / «Sorrel» und «Orange» sind auch im le beizli in den Vidmarhallen am Berner Stadtrand erhältlich.

Sandwichtag! , von Maja Boss Sandwichtag!

Montag, Dienstag, Mittwoch, Sandwichtag, Freitag... Pro Arbeitstag bedient das Team von lunchbag eines von fünf Liefergebieten in der Region Bern mit köstlichen selbstgemachten Sandwiches, welche frisch zubereitet und generös mit regionalen und saisonalen Produkten belegt werden. 

Nachhaltigkeit ist Teil der Firmenphilosophie, so werden bspw. die Sandwiches nur auf Bestellung und nicht auf Vorrat hergestellt, um foodwaste möglichst zu verhindern, die Lieferungen geschehen gesammelt und die Verpackung ist aus Recycling-Material... 

Die Erinnerungen an Grossmuetis „Yklemmte“ war es, welche die beiden Firmengründer Oli und Brünu in die berufliche Selbständigkeit manövrierten. Nebst dem Lieferservice gibt es lunchbag übrigens seit diesem August auch als Take-Away im Liebefeld. ...und wann ist dein Sandwichtag?

www.lunchbag.ch

Das Broki Kaffee , von Christoph Meinen Das Broki Kaffee

Im einzigartigen Berner Matte-Quartier unter der niedrigen Laubenpassage findet man ein ebenso einzigartiges Brocki Kaffee: das 7 Sachen. Es soll alles beinhalten, was schön ist und worauf man auch Zuhause nicht verzichten möchte. Dazu gibt’s selbstgemachten Kuchen und Kaffee aus einer regionalen Rösterei.  

Die Idee entstand eher zufällig. Der ehemalige Büroraum an der Gerberngasse diente als Zwischenlager für Möbel von Hausräumungen. Zwei Studentinnen, die eine mit einer Leidenschaft für Kaffee, die andere mit einer Leidenschaft für alte Einrichtungsgegenstände, sahen darin eine riesen Chance: Ein Kaffee mit ausgewählten Trouvaillen an Möbel, Tischen, Stühlen, alten Radios, Spiegel, Tassen, Lampen, Bilder, einigen Hüten oder einem Schaukelpferd. Wem etwas gefällt, soll es auch haben können. Das ist die Kernidee des 7 Sachen. Es ist eben Broki und Kaffee zugleich. Man kann dort also nebst vielen weiteren Getränken einen Kaffee trinken gehen, man kann aber auch einfach „chli go luege“, was es so zu kaufen gibt. Oder man kann beides zusammen. So verhält es sich im kleinen, aber stil- und liebevoll eingerichteten 7 Sachen mit dem Inventar wie mit dem selbstgebackenen Kuchenangebot: Es ist immer anders. 

Das Broki Kaffee in der Matte ist jeweils Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet für Käfeler mit Flair für Schönes, oder für Broki-Schnüffler mit Hang zur Gemütlichkeit. 

www.7-sachen.ch

Kiesfang Vilters , von Eleni Meyer Kiesfang Vilters

Das Generationenhaus Novellas in Vilters ist ein Ort der Begegnung und Lebensgestaltung für alle Generationen. Das Haus bietet Mietwohnungen, eine Pflegewohngruppe, eine KITA und öffentliche Restauration an. 

Der Name Novellas bedeutet „Geschichten“. Diese können hier generationsübergreifend entstehen und gelebt werden. 

Das gilt auch für das Miteinander am Esstisch im betriebseigenen Restaurant „Kiesfang“: Alle Speisen werden in Schüsseln schön angerichtet, aufgetischt und auf Rechauds gewärmt. So wird wie am Familientisch nach Belieben geschöpft... Resten gibt es kaum. Das Angebot ist frisch, saisonal, kreativ bis raffiniert. Die Weine sind sorgfältig ausgewählt aus der Region, der restlichen Schweiz oder aus umliegenden Ländern. Auch die Einrichtung spiegelt die gleiche Philosophie mit ausdrucksvollen Schwarz/Weiss-Portraits von Menschen und Landschaften aus dem Sarganserland am Fuss des Pizols (Piz Sol = Gipfel der Sonne). Die einheimische Bedienung ist aufmerksam, es wird ein herzlicher Umgang kultiviert. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist auffallend gut. 

www.kiesfang.ch

Amaretti con amore e passione , von Michel Gygax Amaretti con amore e passione

Raffael Schläfli und Stephan Jäggi produzieren mit viel Liebe und Handarbeit auf Vorbestellung feinste Berner Amaretti nach original italienischen Rezepten.

Gebacken wird bei den Herren zu Hause und in Kleinstmengen. Dafür mit einer rigorosen Qualitätskontrolle. Die Amaretti sind äusserst frisch und werden höchstens zwei Tage vor der Auslieferung hergestellt. (wdh)

www.amaretteria.ch

Bagels, Kaffee und ganz schön Süsses , von Reto Hügli Bagels, Kaffee und ganz schön Süsses

Zugegeben, den Titel habe ich frischfrech abgekupfert. Wo? Im Tingel Kringel, dem liebe- und stillvoll eingerichteten Café an der Mittelstrasse im Berner Länggassquartier. Kein Wunder, Gastgeberin Sabine Marti ist gelernte Innendekorateurin. 

Insidern zufolge gibt es im Tingel Kringel die besten Bagels ausserhalb der USA – in verschiedenen Sorten: Plain, Blueberry, Zimt oder Sesam (um nur einige zu nennen). Das Beste: Man kann sich die Zutaten nach eigenem Gusto zusammenstellen. 

Auf die süsse Fraktion warten selbstgemachter Vanille- und Streuselkuchen, Brownies und die Lemontarte. Dazu geniesst Mann oder Frau einen feinen Kaffee oder Tee oder den hausgemachten Eistee.

Ein anspruchsvolles Programm, das es zu bewältigen gilt. Und Vorsicht: Das Tingel Kringel schliesst unter der Woche leider bereits um 18.00 Uhr!

Tingel Kringel, Mittelstrasse 12, 3012 Bern, www.tingel-kringel.ch

SUZETTE bei «rafinesse & tristesse» , von Pascal Sennhauser SUZETTE bei «rafinesse & tristesse»

SUZETTE ist Anna. Und Anna ist die «Fee des feinen Dufts von Schokolade und Ingwer», der einen umgibt, sobald man sich dem schmucken, kleinen Geschäft in der zweitschönsten Gasse der Berner Altstadt nähert.  

Hier verwöhnt Anna ihre Gäste mit selber kreiertem Feingebäck aller Art, unter anderem mit einem exzellenten Schokoladekuchen, der sich grosser Beliebtheit erfreut und auch dem Verfasser dieses Beitrags vorzüglich geschmeckt hat - ein «Death by Chocolate», wie die Neuseeländer zu sagen pflegen.     

Daneben bietet SUZETTE aber auch Catering an; sie liefert ihre frisch gebackenen Spezialitäten für besondere Anlässe sowohl an Privatpersonen als auch an Firmen.    

Anna, also SUZETTE, teilt sich den Laden an der Brunngasse 42 in Bern mit «rafinesse & tristesse». Hierzu verweise ich gerne auf den lesenswerten Artikel von Karin Müller, welcher am 17. Juli 2015 in diesem Blog veröffentlicht worden ist.

SUZETTE, café & backwerk, Brunngasse 42, 3011 Bern
www.suzette-backwerk.ch

Der Gaul geht mit einem durch , von Stefan Hugi Der Gaul geht mit einem durch

Die Gartenbeiz «zum Gaul» ist nicht viel grösser als ein Rossstall, steht direkt neben und unter viel Beton und das erst noch mitten im Trendquartier Zürich-West. Und doch ist der Ort mit dem bunten Mobiliar, dem Wellblechdach und etwas lebendigem Grün ein formidabler Ort, um gemütlich ein Bier zu trinken oder einen Happen zu essen. Die Speisen sind saisonal, bio, fair und werden gleich hinter dem Tresen zubereitet. Die Zutaten kommen aus der Region. Alles sehr ungezwungen und zu günstigen Preisen. Da kriegt man direkt Stalldrang nach dem Gaul.

Gartenbeiz zum Gaul, Geroldstrasse 35, 8005 Zürich, www.zumgaul.ch

Fluss, Stadt, Alpen , von Reto Hügli Fluss, Stadt, Alpen

An heissen Tagen locken die Berner Freibäder Marzili und Lorraine mit ihrem direkten Aareanschluss – ein Sprung ins kühle Nass erfrischt und belebt. Doch waren Sie schon mal in Thun schwimmen?

Das Flussbad Schwäbis ganz in der Nähe der Thuner Innenstadt und an der Gemeindegrenze zu Steffisburg ist einen Besuch wert: Klein und fein. Historisch und sehr gepflegt. Das Schwimmen in der Aare ist auch für weniger geübte Flussschwimmer problemlos möglich. Nach getaner «Arbeit» verwöhnt das kleine Café im «Schwäber» die Badbesucher mit Speis und Trank – direkt am Wasser und mit einem Blick auf die Berge. Wie ein Tag Ferien!

Flussbad Schwäbis in Thun