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Der Schlüssel zu Bern , von Michel Gygax Der Schlüssel zu Bern

La clé bernoise ist eine wunderbare Marketing-Idee für lokale Gastronomie und Kulturanbieter. Man erwirbt sich einen solchen Führer und geniesst bei den Partnerbetrieben ein Abendessen oder einen kulturellen Anlass. Zum halben Tarif wohlgemerkt. Beziehungsweise wird einem, wenn man den Ort zu zweit besucht, ein Hauptgericht oder ein Eintritt offeriert.

So lernt man Restaurants, Kulturbetriebe und Künstler kennen. Man wird idealerweise Stammgast und alle haben Freude. Entwickelt wurde dieses Projekt von Alex Perina, der die Idee seit Jahren mit Herz und Leidenschaft umsetzt.

www.la-cle.ch

Märchenschmaus , von Sabine Guggisberg Märchenschmaus

Sinnliche Leckereien für Ohren und Gaumen.   

Mit einem Schuss Erotik und einer Prise Humor bezaubert Karin Lüthi das Publikum mit ihren sinnlichen Märchen. Sie ist Märchenerzählerin aus Leidenschaft und versteht es, mit ihren urchigen, klangvollen berndeutschen Ausdrücken die Ohren der ZuhörerInnen sanft zu berühren und innere Bilder in all ihrer unbegrenzten Vielfalt zu erwecken. Zu diesem sinnlichen Ohrenschmaus wird ein märchenhaftes 4-Gang-Menu serviert und es kann wundervoll getafelt werden. 

Die Märchentafel findet am Mittwoch 21. Januar und am Mittwoch 11. Februar 2015 im Restaurant zum Schloss in Köniz statt.   

 Mehr dazu findet ihr unter www.zum-schloss.chwww.maerlizouber.ch

Schüpp mit Hut , von Sarah King Schüpp mit Hut

"Chumm mir mache wider mau nüt, lö nüs eifach guet la ga", so singt Schüpp für alle, die dasselbe denken und von Musik heimgesucht werden wollen. Mit Hut statt Jupe, viel Charme und noch mehr Instrumenten verstecken sie sich im "Chuchischäftli" hinter den Tellern oder machen mentales Training, bis sie zum Schluss kommen: "Scho okay". Gestern noch bei Rast zu Gast singt das Trio "Schüpp" vielleicht morgen schon an Deinem Geburtstag über Liebe, Unsinn oder beides. Echter Mundart für die heimelige Stube.

Weihnachtskonzert in gemütlicher Tafelrunde am Dienstag, 23.12.2014 im Restaurant le beizli in den Vidmarhallen in Liebefeld. (WDH)

Oder 2015 buchbar unter www.schüpp.ch

Schöne Aussichten , von Reto Hügli Schöne Aussichten

Bern ist schön. Aber warum nicht mal nach Fribourg ausfliegen? Die Saanemetropole – ebenfalls eine Zähringerstadt – lockt mit einer weitläufigen Altstadt und mit zahlreichen Cafés und Bistros. Eines mit einer besonderen Aussicht liegt an der Grand-Rue 36: Das Café du Belvédère.

Die Grundmauern des Gebäudes datieren von 1181, das Innere wurde sanft renoviert. Möbel aus den 1960er Jahren kontrastieren mit den Holzböden und Steinmauern. Die grosse Terrasse mit den hundertjährigen Kastanienbäumen lädt zum Verweilen ein. Die Getränkekarte ist klein und fein. Tipp: Ein Fri-Mousse aus der nahegelegenen Mikrobrauerei bestellen und den Blick schweifen lassen...

Café du Belvédère, Grand-Rue 36, 1700 Fribourg, www.facebook.com/cafebelvedere

Euphorie in der Länggasse , von Sarah King Euphorie in der Länggasse

Und dann diese Schoggibombe – „Marquise au Chocolat.“, korrigiert Donat Berger, Berns aus Leidenschaft gewordener Dessert-Profi mit einem Profil eines Leichtathleten. Nun steht er bereits über zwei Jahren ins seinem Kaffeehaus „Apfelgold“.

Apfelschaumwein statt Prosecco, mindestens ein Apfeldessert in der Vitrine und viel anderes. Keine Entscheidungsqual zwischen Sünde und Gesünde. Neben allerlei Getränken und Büchern zum sofort oder später Lesen gibt es nichts als Desserts. Aber was für welche: die Schoggibombe eben: flüssiger Schoggiguss überzieht Schoggimousse gefolgt von Schoggi mit Biss. Macht übermütig. Wers nicht zu den Öffnungszeiten ins Apfelgold schafft, der kann die Schoggibombe über Donat Bergers weitbekanntes „Schnouse“-Catering bestellen. „Sag einfach Schoggibombe II“ unterbricht der Meister. „Die echte Schoggibombe hat Schokoladen-Späne oben auf.“ Er nimmt es genau. Darum gelingen die Desserts. Und so ist die Länggasse seit Sommer 2012 ein Euphorie-Mekka. Besonders auch in der Weihnachtszeit... (WDH)

Apfelgold, Bonstettenstrasse 2, 3012 Bern, www.schnouse.ch

La cuisine corse , von Reto Hügli La cuisine corse

Calvi an der korsischen Nordwestküste hat zwar nur rund 3'700 Einwohner, bietet aber nebst der mächtigen Zitadelle mit seiner pittoresken Altstadt einige kulinarischen Trouvaillen.

Das Restaurant U Fornu liegt auf halbem Weg zwischen dem Bahnhof und dem alten genuesischen Gouverneurspalast in einer kleinen Sackgasse. Am schönsten sitzt es sich draussen, die Tische sind liebevoll dekoriert und ausgewählte Möbel und Antiquitäten setzen Akzente. 

Gekocht wird traditionell korsisch mit eigenen Kreationen: Brocciu (Käse), Lamm, frischer Fisch. Empfehlenswert: Der Linseneintopf mit Wildschweinwurst und als Dessert Fiadone, den korsischen Käsekuchen. Menüs gibts bereits ab 19 Euro. Dazu auserlesene Weine aus der Balagne. 

Die Gastgeberin Pierra Simoni organisiert übrigens auch das Musikfestival Calvi on the rocks, das jeweils im Juli stattfindet.

U Fornu, Boulevard Wilson/Impasse Bertoni, F-20260 Calvi, Website

Die Fee, die Süsses zaubert , von Reto Hügli Die Fee, die Süsses zaubert

Stephanie Corradi – oder eben die Dessertfee – experimentiert in ihrem Zuckerlabor im Berner Mattenhofquartier mit allerlei Kalorienlastigem. Corradi Lieblingsort ist seit ihrer Kindheit die Küche. Obwohl sie bereits als Kind lieber gebacken hat, ist sie doch zuerst Primarlehrerin geworden.

Heute stellt sie in feiner Handarbeit Torten, Cupcakes, Muffins und Petits fours her. Besonders angetan hat es ihr das Cake Design. Und die Ergebnisse lassen sich im Laden bewundern oder am Besten einfach versuchen. Falls dann Lust aufkommt, selber solche Wunderwerke herzustellen, kann bei der Dessertfee ein Kurs besucht werden. Sogar ein Catering hat sie im Angebot. So oder so – die Fee verzaubert. Wir staunen und geniessen...

Dessertfee Cake Design & more, Gartenstrasse 6, 3007 Bern, www.dessertfee.ch

Buonissimo! , von Stefan Hugi Buonissimo!

Am Dorfausgang von Niederscherli in Richtung Schwarzenburg steht er: der Sternen. Eine Beiz. Behäbig und bodenständig. Man erwartet Rösti, Berner Platte und Gnagi. Doch drinnen wird man eines Besseren belehrt. Das Wirtepaar Gianni und Silvia Alfano tischt den Gästen in ihrem Restaurant Sternen-Taufeld italienische Gerichte auf, die keine Wünsche offen lassen.

Im Säli lockt ein gewaltiges Buffet mit Antipasti, das einem schier die Sinne raubt. Während man sich mit den kalten Leckereien selber verwöhnt, erklärt Silvia am Tisch freundlich und aufmerksam die Spezialitäten des Tages. Eine Karte gibt es nämlich nicht. Und Gianni zaubert danach die hausgemachte Pasta, das Fleisch oder den Fisch mit stets frischen Zutaten sowie die kreativen Dolci auf den Teller. Für eine kulinarische Reise nach Bella Italia reicht ein Abstecher nach… Scherli. Così è!

Restaurant Sternen-Taufeld, Schwarzenburgstrasse 878, 3145 Niederscherli, 031 849 02 12, www.taufeld.ch

Wo sich Bambi Mut antrinkt , von Reto Hügli Wo sich Bambi Mut antrinkt

Ottensen ist unterschätzt: Der Hamburger Stadtteil schliesst im Westen an Altona an und liegt direkt am Elbufer. Das ehemalige Arbeiterviertel wurde sanft saniert und so blieb der Charme des Quartiers erhalten. Ehemalige Fabriken beherbergen heute originelle Läden und Kneipen.

Eine davon ist die Rehbar in der Ottenser Hauptstrasse. Ihr Name ist Programm: Den Weg zur Toilette säumen diverse Porträts der Paarhufer, oberhalb des Pissoirs hängt ein Geweih. Das Interieur ist schlicht, dunkelbraunes Holz dominiert. Das verleiht der Bar Ruhe und der Besucher wird sofort entschleunigt. Im Kampf gegen den Durst steht eine motivierte Crew im Einsatz.

Wer das rauhe Nordseeklima nicht fürchtet, setzt sich auf eine der Sitzgelegenheiten vor dem Lokal und entdeckt vielleicht einen der zahlreichen Prominenten, die sich in Ottensen niedergelassen haben. Prosit!

Rehbar, Ottenser Hauptstrasse 52, D-22765 Hamburg, www.rehbar.de

Das Deutschschweiz-Grotto , von Reto Hügli Das Deutschschweiz-Grotto

Man muss etwas suchen in Asconas verwinkelten Gassen, bis man das Grotto Baldoria findet. Dann aber wird der hungrige Gast mit einer lauschigen Pergola und einer aufgestellten Crew aus Deutschschweizerinnen und Tessinern entschädigt.

Karte gibt es keine, gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Und das ist mit viel Herz zubereitet: Die Antipasti, Primi und Secondi sind reichlich und schmecken. Unter den Gästen überwiegt Deutsch und Schweizerdeutsch, aber das tut der Freude keinen Abbruch.

Wer nach dem Mahl Lust auf ein Verdauerli hat, dem stellt das Personal neben den Gläschen die Flasche Grappa auf den Tisch. Arrivederci, Baldoria, wir kommen gerne wieder!

Grotto Baldoria, Vicolo S. Omobono, 6612 Ascona, www.grottobaldoria.ch