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Wein vom äussersten Winkel der Schweiz , von Stefan Hugi Wein vom äussersten Winkel der Schweiz

Man möchte stundenlang in der Weinstube mit Giuliano und Ivana Zanolari zusammensitzen. Zuallererst, weil ihre Weine vorzüglich schmecken. Zanolari ist einer der ersten Biowinzer der Schweiz und der erste, der in der Region diesen Schritt wagte. Das Weingut der Familie liegt ennet der Grenze an den Sonnenhängen des Veltlins. Lager und Laden befinden sich in Poschiavo.

Dann möchte man Giuliano Zanolari einfach dabei zuhören, wie er davon schwärmt, den schönsten Beruf der Welt zu haben. Und wie er dabei schmunzelnd erwähnt, wer sonst ausser dem Winzer könne bei der Arbeit Wein trinken. Wie er von sich als «Staibock-Tschinggeli» spricht und Geschichten aus dem Puschlav von früher und heute erzählt. So lassen sich jedenfalls gemütliche Stunden in einem der äussersten Winkel der Schweiz verbringen.

Casa Vinicola La Torre, Via di Curtin 187, 7742 Poschiavo, www.la-torre.ch

Verführung mit Honignote , von Reto Hügli Verführung mit Honignote

Met tranken schon unsere Urahnen – der frühste archäologische Fund stammt von 2000 vor Christus. Im Indogermanischen bedeutet «met» dieser Wortstamm Honig. Damit und mit Wasser, Hefe und Kräutern stellt Alexander Eckert in seiner Metsiederei im Innerberg sein edles Getränk her. Der verwendete Honig ist biozertifiziert und das Wasser stammt aus der hauseigenen Quelle. Eckert liegen die bedrohten Bienen am Herzen, deshalb ist er nicht nur Metproduzent sondern auch Imker.

Das flüssige Gold schmeckt. Ob als altnordische Variante «Norse» beispielsweise zu Käse oder in der süsseren Version «Milfion» zum Dessert. Met ist eine neue Geschmackserfahrung – obwohl das Rezept und die Herstellungsmethode schon Jahrtausende alt ist.

Der Met aus Eckerts Metsiederei ist ein ideales Geschenk für Weinliebhaber mit Entdeckersinn. Unbedingt degustieren! 

Metsiederei Alexander Eckert, Schärgummenstrasse 95, 3044 Innerberg, www.metsiederei.ch

Ferienstimmung auf dem Teller , von Reto Hügli Ferienstimmung auf dem Teller

Allen, die sich gerne mit italienischen, spanischen und Schweizer Spezialitäten kulinarisch verwöhnen lassen, sei ein Besuch in der Markthalle Trivisano in der Winterthurer Altstadt empfohlen. Das Verkaufslokal ist in einem mittelalterlich anmutenden Stadthaus untergebracht.

Bereits beim Eintreten nimmt man die frischen Fleisch- und Käseleckerbissen wahr. Neben der grossen Theke, wo einem das Personal mit Charme zum Probieren animiert, gibt es ein grosses Gemüse- und Früchterayon und Regale mit auserlesenem Olivenöl, hausgemachten Saucen, speziellem Sirup und Weinen und Apérogetränken.

Das Team der Markthalle organisiert regelmässig Events mit neuen Produkten und Degustationen. Damit das Urlaubsgefühl möglichst lange anhält…

Markthalle Trivisano, Marktgasse 25, 8400 Winterthur, Telefon 052 212 44 10, www.markthalle-trivisano.ch

Aufs Land zu den Beeren! , von Michael Klesse Aufs Land zu den Beeren!

Wer wissen und erleben will, wo die Beeren im Dessertbecher bei sich auf dem heimischen Balkon im abendlichen Sonnenlicht herkommen, der kann aufs Land fahren und seine eigene Ernte einholen.

In Liebewil auf Burrens Burehofmärit kann im Sommer bis Spätherbst selber gepflückt werden. Daneben bieten die Burrens ein reichhaltiges Sortiment an Selbsthergestelltem zu fairen Preisen an. Saisongemüse, Brote aus dem Holzbackofen, Frischfleisch, Teigwaren, Eingemachtes, Eier, Milch, uvm. kann direkt vom Erzeuger eingekauft werden.

Bei diesem Einkauf kann erlebt werden, wie und wo die Produkte entstehen. Super auch mit Kindern, die noch nicht wissen, dass Lebensmittel nicht im COOP wachsen. Mit einer erfrischenden Tour auf dem Zweirad kommt dies Herz und Seele, Lunge und Beinen zugute. Mit dem grobstolligen Bike hatte ich vom Berner Eigerplatz 28 Min. für den Hinweg, 20 Min. für den Rückweg. 

Burrens Burehofmärit, CH-3173 Liebewil, www.burehofmaerit.ch

Du bisch e Glünggi! , von Stefan Hugi Du bisch e Glünggi!

Schon mal einen blöde Siech, einen Tubel oder einen Habasch an die Wand gehängt? Wenn nicht, bietet Germaine Egli die beste Gelegenheit dazu: Ihre Acrylbilder enthalten ein Fluchwort nach Wahl vor entwaffnendem Hintergrundmotiv. Die geblümten Beleidigungen stammen aus der Serie «Romantische Fluchwörter» der Ostschweizer Künstlerin und Designerin.

Wer es weniger deftig mag, kann sich seine kahlen Flächen in der Wohnung stattdessen mit maritimen Sujets, wunderbaren Briefmarkengeschichten, den eigenen Ferienföteli auf Leinwand oder mit kunstvollem Getier und Gemüse auf Stoffbrettli dekorieren.

Pinkpool - kreative Rettung: Multimediadesign, Grafik, Malerei, www.pinkpool.ch // Ausstellung «Blinddate mit ONO» vom 1. Juli bis 30. September 2013; ONO, Kramgasse 6, 3011 Bern, www.onobern.ch

Wissen, was man isst , von Sarah King Wissen, was man isst

Cremfarben, ungetuschte Wimpern, gross gewachsen, wenig Fett, eine ausgeprägte Muskulatur und ein Flotzmaul, nicht direkt zum Küssen, aber zum Streicheln. Eine Diva. Stark im Charakter setzt sie ihren Kopf durch, wenn nötig mit Horn: Sie will viel Platz, Liebe von ihren Besitzern, am liebsten eine eins zu eins Betreuung und sie pflegt ein inniges Verhältnis zu ihrem Kalb, so lange, bis es sich von ihr losgelöst hat und ein stattliches Rind ist. Das alles macht sie glücklich, die Charolais-Kuh, so auch das Rind, dessen Fleisch wiederum den Menschen erfreut.

Eine persönliche Begegnung mit der Diva und ihren sieben nicht minder schönen Kolleginnen ermöglicht das kleine Familienunternehmen "Bio4" in Utzenstorf – wenn gewünscht mit Kochkurs und ein paar originellen Charolais-Rezepten. Wer sich mit einer virtuellen Begegnung begnügt, findet alle Informationen über die Zucht sowie die Idee hinter dem Familienunternehmen unter www.bio4.ch und kann das Bio-Beef bequem und sicher online bestellen. Ä Guetä.


Kreative Schwestern , von Sarah King Kreative Schwestern

Chrieslisäckli, Taschen, Stiftenrolle, Deko – die beiden Schwestern Eva und Annina setzen ihrer Kreativität keine Schranken. Sie erfinden, skizzieren, sticken, stricken, alleine, zusammen, für alle oder individuell auf Anfrage. Ihr buntes Handgemachtes stellen sie aus in Münchenbuchsee im "Bijou 11" sowie in Hausen am Albis in "Eliane’s" Vitrine.

www.evina.ch

In Erinnerungen stöbern , von Sabine Keller In Erinnerungen stöbern

In der kleinen liebevollen Boutique Pentalfa findet man gestrickte Mützen für den Hipster, Söckchen fürs Kleinkind oder warme Handschuhe gegen klirrende Winterkälte. Handgewerkte Holzspielsachen und selbstgemachte Puppen lassen die eigene Kindheit aufleben.

Plastik Spielsachen werden hier vergebens gesucht. Dafür trifft man die Leidenschaft von unzähligen Handwerkerinnen an, welche mit unvorstellbarer Geduld zauberhafte Sachen herstellen.

Boutique Pentalfa, Gemeindestrasse 62, 8032 Zürich - keine Homepage!

Die Teeoase in Winterthur , von Reto Hügli Die Teeoase in Winterthur

Der kleine, feine Teeladen befindet sich in einem der ältesten Gewerbehäuser der Stadt, dem Bauhof. Schon bevor man in das Lokal tritt, wird man von feinem Teeduft empfangen. Susanne Amsler und ihr Team bieten über 200 Sorten an, die Hälfte davon stammt aus biologischem Anbau.

Das Geschäft ist mit klassischen Objekten aus der chinesischen Teekultur eingerichtet. Was den Besucher und die Besucherin erstmal entschleunigt, nachdem er an der Theke steht. Die Sinnesreise kann beginnen...

Teehaus Winterthur, Steinberggasse 61, 8400 Winterthur, www.teehaus.ch

Spezialitätenmarkt an der ZHAW in Wädenswil , von Sabine Keller Spezialitätenmarkt an der ZHAW in Wädenswil

Jedes Jahr, wenn der Frühling zu seiner vollen Blüte gelangt, ist es Zeit ist für den alljährlichen Spezialitätenmarkt der zhaw in Wädenswil.

Die hauseigene Gärtnerei der Hochschule sowie über 30 Fachbetriebe aus der ganzen Schweiz bieten alte und seltene Pflanzensorten an, welche sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Ein Meer aus Setz- und Stecklingen betören den Besucher und lassen ihn in die wunderbare Welt der Blumen eintauchen.

Viel Wissenswertes rund um Pflanzenraritäten und aktuelle Gartenthemen vermitteln die Fachleute der Hochschule mittels Kurzvorträgen und kurzen Führungen in den Schaugärten.

Also haltet euch dieses Jahr den 11. Mai in der Agenda frei.

www.spezialitaeten-markt.ch