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Gepunktet oder geblümt , von Stefan Hugi Gepunktet oder geblümt

Auf der Suche nach Kleinem und Praktischem für daheim oder zum Verschenken? Fuchs und Gretel bietet eine bunte Auswahl an Tassen, Schüsseln und Tellern für die Küche, grossen und kleinen Taschen für jeden Zweck oder verschiedenen Accessoires. Gepunktet, gestreift, geblümt oder getiert. Alle Produkte werden von Cornelia Hermann mit Freude und Begeisterung ausgesucht. Und sie bringen Farbe in die Wohnung.

Fuchs und Gretel, www.fuchs-und-gretel.ch

Einkaufen im Quartierladen , von Michel Gygax Einkaufen im Quartierladen

Es gibt sie noch, die Dorf- und Quartierläden. Obwohl immer seltener anzutreffen, bieten sie echte Lebens- und Einkaufsqualität. Abseits vom Mainstream der Einkaufszentren. Mit guten, schmackhaften und oft biologischen Produkten.

Der Quartierladen, der mir besonders ans Herz gewachsen ist, liegt im Berner Fischermätteli und nennt sich Biolino oder Fischermätteli-Lade. Offene Käsetheke mit Spezialitäten wie Etivaz oder Seisler, Brote von Berner Biobäckereien, frisches Gemüse und Milchprodukte von Bauern aus der Region werden feilgeboten.

Es leben handwerklich hergestellte Lebensmittel. Als echte Alternative zu den geschmacksfreien Industrieprodukten von den Grossverteilern.

Fischermätteli-Lade, Weissensteinstrasse 29a, 3008 Bern,  biolino@gmx.ch, 031 371 77 59

1, 2, 3 oder 30 Shirts , von Patrik Zeller 1, 2, 3 oder 30 Shirts

30shirts.ch ist exklusiv, schick und unterhaltsam. Gestaltet von einer auserwählten Kleinschar an Designern werden die T-Shirts in Handarbeit selber gedruckt. Ob elegant, trendy oder humorvoll, in diesem Shop findet sich so ziemlich alles.

Und jene, die neben der Bestellung zusätzlich auf den Geschmack kommen wollen, denen sei die spielerische Battle mit der monatliche Vergabe von Podestplätzen ans Herz gelegt: Eine Entscheidung zwischen zwei Sujets, das stärkt spätestens in der dreissigsten Runde auch das ästhetische Auge.   

http://www.30shirts.ch

Kaffeeladen yocafe , von Michael Klesse Kaffeeladen yocafe

Auf die Idee des eigenen Online-Kaffeeladens yocafe.ch brachten den Berner Philippe Dentan seine wissenschaftliche Studie in Südwesthonduras und in vielen Gesprächen mit Kleinproduzenten, die ihm über die schwierige Situation im Zusammenhang mit dem tiefen Kaffeepreis berichteten. Philippe Dentan beschloss, eine direkte Verbindung zwischen den Kaffeeproduzenten in Honduras und Kaffeegeniessern in der Schweiz zu schaffen. 

Dazu gründete er yocafe.ch und kreierte den Café Campesino: Kaffeegenuss für höchste Ansprüche, vom Anbau bis zur Röstung. Dieser besteht zu 100% aus seltenen Variationen der edlen Arabicasorte mit einer dezente Zitrus-Kakao-Note und entsteht ohne Einsatz von Pestiziden oder chemischen Düngemitteln in energie- und wassersparender Verarbeitung. Yocafe gewährt die Rückverfolgbarkeit, die soziale und ökonomische Nachhaltigkeit und die Qualität.

Die Kaffeebauern erhalten von yocafe für ihren Kaffee einen fairen Preis, welcher weit über dem Börsenpreis liegt. So können sie ihre Kinder zur Schule schicken und ihre Familien besser ernähren. Der Café Campesino wird in Bern bei der Rösterei Regina traditionell und in kleineren Mengen und langsamer geröstet, weil dies den Magen schont.

www.yocafe.ch, Verkauf u.a. im Fischermätteliladen, Weissensteinstrasse 29, 3008 Bern

Wein vom äussersten Winkel der Schweiz , von Stefan Hugi Wein vom äussersten Winkel der Schweiz

Man möchte stundenlang in der Weinstube mit Giuliano und Ivana Zanolari zusammensitzen. Zuallererst, weil ihre Weine vorzüglich schmecken. Zanolari ist einer der ersten Biowinzer der Schweiz und der erste, der in der Region diesen Schritt wagte. Das Weingut der Familie liegt ennet der Grenze an den Sonnenhängen des Veltlins. Lager und Laden befinden sich in Poschiavo.

Dann möchte man Giuliano Zanolari einfach dabei zuhören, wie er davon schwärmt, den schönsten Beruf der Welt zu haben. Und wie er dabei schmunzelnd erwähnt, wer sonst ausser dem Winzer könne bei der Arbeit Wein trinken. Wie er von sich als «Staibock-Tschinggeli» spricht und Geschichten aus dem Puschlav von früher und heute erzählt. So lassen sich jedenfalls gemütliche Stunden in einem der äussersten Winkel der Schweiz verbringen.

Casa Vinicola La Torre, Via di Curtin 187, 7742 Poschiavo, www.la-torre.ch

Verführung mit Honignote , von Reto Hügli Verführung mit Honignote

Met tranken schon unsere Urahnen – der frühste archäologische Fund stammt von 2000 vor Christus. Im Indogermanischen bedeutet «met» dieser Wortstamm Honig. Damit und mit Wasser, Hefe und Kräutern stellt Alexander Eckert in seiner Metsiederei im Innerberg sein edles Getränk her. Der verwendete Honig ist biozertifiziert und das Wasser stammt aus der hauseigenen Quelle. Eckert liegen die bedrohten Bienen am Herzen, deshalb ist er nicht nur Metproduzent sondern auch Imker.

Das flüssige Gold schmeckt. Ob als altnordische Variante «Norse» beispielsweise zu Käse oder in der süsseren Version «Milfion» zum Dessert. Met ist eine neue Geschmackserfahrung – obwohl das Rezept und die Herstellungsmethode schon Jahrtausende alt ist.

Der Met aus Eckerts Metsiederei ist ein ideales Geschenk für Weinliebhaber mit Entdeckersinn. Unbedingt degustieren! 

Metsiederei Alexander Eckert, Schärgummenstrasse 95, 3044 Innerberg, www.metsiederei.ch

Ferienstimmung auf dem Teller , von Reto Hügli Ferienstimmung auf dem Teller

Allen, die sich gerne mit italienischen, spanischen und Schweizer Spezialitäten kulinarisch verwöhnen lassen, sei ein Besuch in der Markthalle Trivisano in der Winterthurer Altstadt empfohlen. Das Verkaufslokal ist in einem mittelalterlich anmutenden Stadthaus untergebracht.

Bereits beim Eintreten nimmt man die frischen Fleisch- und Käseleckerbissen wahr. Neben der grossen Theke, wo einem das Personal mit Charme zum Probieren animiert, gibt es ein grosses Gemüse- und Früchterayon und Regale mit auserlesenem Olivenöl, hausgemachten Saucen, speziellem Sirup und Weinen und Apérogetränken.

Das Team der Markthalle organisiert regelmässig Events mit neuen Produkten und Degustationen. Damit das Urlaubsgefühl möglichst lange anhält…

Markthalle Trivisano, Marktgasse 25, 8400 Winterthur, Telefon 052 212 44 10, www.markthalle-trivisano.ch

Aufs Land zu den Beeren! , von Michael Klesse Aufs Land zu den Beeren!

Wer wissen und erleben will, wo die Beeren im Dessertbecher bei sich auf dem heimischen Balkon im abendlichen Sonnenlicht herkommen, der kann aufs Land fahren und seine eigene Ernte einholen.

In Liebewil auf Burrens Burehofmärit kann im Sommer bis Spätherbst selber gepflückt werden. Daneben bieten die Burrens ein reichhaltiges Sortiment an Selbsthergestelltem zu fairen Preisen an. Saisongemüse, Brote aus dem Holzbackofen, Frischfleisch, Teigwaren, Eingemachtes, Eier, Milch, uvm. kann direkt vom Erzeuger eingekauft werden.

Bei diesem Einkauf kann erlebt werden, wie und wo die Produkte entstehen. Super auch mit Kindern, die noch nicht wissen, dass Lebensmittel nicht im COOP wachsen. Mit einer erfrischenden Tour auf dem Zweirad kommt dies Herz und Seele, Lunge und Beinen zugute. Mit dem grobstolligen Bike hatte ich vom Berner Eigerplatz 28 Min. für den Hinweg, 20 Min. für den Rückweg. 

Burrens Burehofmärit, CH-3173 Liebewil, www.burehofmaerit.ch

Du bisch e Glünggi! , von Stefan Hugi Du bisch e Glünggi!

Schon mal einen blöde Siech, einen Tubel oder einen Habasch an die Wand gehängt? Wenn nicht, bietet Germaine Egli die beste Gelegenheit dazu: Ihre Acrylbilder enthalten ein Fluchwort nach Wahl vor entwaffnendem Hintergrundmotiv. Die geblümten Beleidigungen stammen aus der Serie «Romantische Fluchwörter» der Ostschweizer Künstlerin und Designerin.

Wer es weniger deftig mag, kann sich seine kahlen Flächen in der Wohnung stattdessen mit maritimen Sujets, wunderbaren Briefmarkengeschichten, den eigenen Ferienföteli auf Leinwand oder mit kunstvollem Getier und Gemüse auf Stoffbrettli dekorieren.

Pinkpool - kreative Rettung: Multimediadesign, Grafik, Malerei, www.pinkpool.ch // Ausstellung «Blinddate mit ONO» vom 1. Juli bis 30. September 2013; ONO, Kramgasse 6, 3011 Bern, www.onobern.ch

Wissen, was man isst , von Sarah King Wissen, was man isst

Cremfarben, ungetuschte Wimpern, gross gewachsen, wenig Fett, eine ausgeprägte Muskulatur und ein Flotzmaul, nicht direkt zum Küssen, aber zum Streicheln. Eine Diva. Stark im Charakter setzt sie ihren Kopf durch, wenn nötig mit Horn: Sie will viel Platz, Liebe von ihren Besitzern, am liebsten eine eins zu eins Betreuung und sie pflegt ein inniges Verhältnis zu ihrem Kalb, so lange, bis es sich von ihr losgelöst hat und ein stattliches Rind ist. Das alles macht sie glücklich, die Charolais-Kuh, so auch das Rind, dessen Fleisch wiederum den Menschen erfreut.

Eine persönliche Begegnung mit der Diva und ihren sieben nicht minder schönen Kolleginnen ermöglicht das kleine Familienunternehmen "Bio4" in Utzenstorf – wenn gewünscht mit Kochkurs und ein paar originellen Charolais-Rezepten. Wer sich mit einer virtuellen Begegnung begnügt, findet alle Informationen über die Zucht sowie die Idee hinter dem Familienunternehmen unter www.bio4.ch und kann das Bio-Beef bequem und sicher online bestellen. Ä Guetä.