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Ein Buchladen zum Verlieben , von Rosmarie Bernasconi Ein Buchladen zum Verlieben

Ein herrliches Buch. Mit viel Witz geschrieben. Eine Liebeserklärung an das Lesen. Die Protagonistin Sara muss man einfach lieb gewinnen, wenn sie auch nicht nur willkommen ist. Doch was sie aus einem Dorf von "Nichtlesern" alles erreichen kann - einfach herrlich. Ich habe das Buch in einem Zug gelesen.

Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher - mehr noch als Menschen. Begeistert beschließt Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Irgendwo in Iowa. Doch Sara lässt sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Büchersammlung eine Buchhandlung. Und sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern: "Keine unnötigen Wörter", "Für Freitagabende«, »Gemütliche Sonntage im Bett«. Ihre Empfehlungen sind so skurril und liebenswert wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel zu lesen - währenddem Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben gibt außer Büchern.

Ein wunderbarer, ganz erstaunlicher Roman. Man wird noch viel von Katarina Bivald hören! Dieses Taschenbuch ist in vielen kleinen Buchhandlungen erhältlich und auch zum Verschenken geeignet.

Stella Merz und die Königin der Nacht , von Rosmarie Bernasconi Stella Merz und die Königin der Nacht

Ein Krimi von Fatima Vidal, der sich leicht und locker liest. Wer ist bald bekannt, aber das Wie überrascht und am Schluss gibt es eine unerwartete Wendung. Ein Krimi der in Zürich und Umgebung spielt. Äusserst spannend.

Ein verschollener Vater, eine skrupellose Ärztin und ein attraktiver Mann: Stella Merz, Anwaltssekretärin, ermittelt in eigener Sache. Stella Merz, fünfunddreissig, arbeitet als Temporärsekretärin in einer Zürcher Anwaltspraxis. Als sie erfährt, dass der früh verstorbene Mann ihrer Mutter nicht ihr leiblicher Vater gewesen war, macht sie sich auf die Suche. Heidi Merz, Stellas Mutter, hüllt sich in Schweigen. Vor dreissig Jahren liess sie die rothaarige Tochter für immer bei der Tagesmutter Zara und der kleinen Viola. Viola, Opernsängerin in Mailand, plant eine Reise in die Schweiz. Sie ist Stellas beste Freundin. Ihr Hobby: Geräusche und Tierstimmen nachahmen. Violas Halbbruder, Alexej, lebt an der Costa Blanca, sein Arbeitgeber: die russische Regierung. Als ihn ein Cheesy aus der Schweiz anruft und mitteilt, die hübsche Lady mit dem Sternring sei in Gefahr, packt er seine Reisetasche und fährt los. Oriana, »Mrs. Smith, the Hacker«, arbeitet für Alexej. Cheesy, dreiundfünfzig, arbeitslos und ausgesteuert, wird vom Sozialamt zu Einsätzen in einer Bar verdonnert. Dort erfährt er allerhand. Eine Information, die er zufällig aufschnappt, will er dem reichen Russen für viel Geld verkaufen. Die Wildschweine im Wald: Sie tauchten aus dem Nichts auf, grunzend und quiekend.

www.fatimavidal.ch

Plötzlich und das Leben steht Kopf , von Rosmarie Bernasconi Plötzlich und das Leben steht Kopf

Ein Buch von Edith Schelbert-Bisig, das das Herz berührt, zum Nachdenken anregt und sich immer wieder mit der veränderbaren Wirklichkeit beschäftigt. Ein Buch, das mir sehr am Herzen liegt.

Zum Buch: Ein Schicksalsschlag veränderte ihr Leben. Der neue Tag begann mit einem unersetzbaren Verlust. Obwohl sich dieses Unerwartete mit einem einzigen entscheidenden Akt in die Wirklichkeit drängte, galt es, Schritt für Schritt in ihrem eigenen Tempo den unbekannten Weg zu gehen. Dies bedeutete Anpassung, Aufmerksamkeit, Achtung, Ehrlichkeit, viel Liebe und eine Prise Abenteuerlust. Ihre Reise in unbekannte Gegenden zeigt das Entfalten der Vergangenheit und das vor ihr Aufblättern ihrer veränderten Zukunft. Die Karten sind neu gemischt, das Spiel kann weitergehen.

www.persoenlich.org

Emilia - eine Frau auf dem Weg zu sich selbst , von Rosmarie Bernasconi Emilia - eine Frau auf dem Weg zu sich selbst

Die Lebensmitte als eine Art spirituelle Adoleszenz? Das fragt sich Emilia Kramer, Anfang fünfzig, verheiratet, zweimal geschieden, Mutter einer verheirateten Tochter und eines erwachsenen Sohnes. Sie steht vor dem Scherbenhaufen ihrer dritten Ehe. Zeit, ihre Vergangenheit Revue passieren zu lassen. Verdrängtes hervorzuholen, sich den Lebensfragen zu stellen und zurückzublicken. Gestützt durch zwei Freundinnen, scheint alles nicht so dramatisch zu sein. Oder doch?

Da ist vieles, was im Verborgenen bleibt. Ihr Vater zum Beispiel, den sie nie kennengelernt hat. In ihrer scheinbar ausweglosen Situation kehrt Emilia zu ihrer Mutter zurück, die sie seit ihrer letzten Hochzeit nicht mehr gesehen hat. Die Mutter ist nun, am Ende ihres Lebens, bereit, Licht in die Familiengeschichte zu bringen. Doch nichts verläuft so, wie es sich Emilia vorgestellt hat.  

Silvia Götschi versteht es, die Geschichten der vier Frauen gekonnt zu verweben. Es gibt viel zu lachen, wenn auch das eine oder andere Klischee von Frauen über fünzig nicht fehlen darf. Ich habe mich köstlich amüsiert und Silvia ist eine hervorragende Geschichtenerzählerin. Dies nicht nur in ihren bekannten Krimis, sondern auch in Geschichten, die das Leben schreibt.

www.silvia-goetschi.com

In die Matte gucken , von Stefan Hugi In die Matte gucken

Der Matte-Gucker ist eine Quartierzeitung, die mit Leib und Seele entsteht. Aus den schmalen Leist-Nachrichten von 1981 ist über die Jahre ein kunterbuntes und pralles Magazin geworden. Kürzlich ist die Jahresausgabe 2016 erschienen, vollgepackt mit Geschichten über das Leben in der Matte.

Einmal pro Jahr geht ein Ruck durch Running-Rousy. Sie bekommt diesen speziellen «Es ist Zytig-Zyt»-Gesichtsausdruck, rennt mit roten Backen im Quartier hin und her, scheucht Autorinnen und Autoren auf, schiesst Fotos, kümmert sich gleichzeitig um Texte, Layout, Inserate und Druck. Doch wer ist Running-Rousy? Es ist Rosmarie Bernasconi, das Energiebündel von der Buchhandlung «Einfach Lesen» sowie Herz und Motor des Matte-Guckers. Sie ist 1991 zum Redaktionsteam der damaligen Matte-Zytig gestossen und seit 2008 Herausgeberin.

Die aktuelle Nummer steht unter dem Leitgedanken «Kommen und Gehen». Bei den Schulen in der Matte stehen Veränderungen an, weshalb Schülerinnen und Schüler ein Bild von ihrem Quartier beschrieben, gezeichnet und fotografiert haben. Es ist eine erfrischend unkomplizierte Sichtweise entstanden auf den Lebensraum unten an der Aare. Hintergrundberichte, Interviews und Matte-News runden die Ausgabe ab.

Rosmarie ist mit Haut und Haaren dabei. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen. Ohne die Mitarbeit und Unterstützung von vielen engagierten Leuten aus dem Quartier wäre eine Ausgabe gar nicht möglich. Der Aufwand ist gross, ausserdem ist der Matte-Gucker finanziell nicht auf Rosen gebettet. So kommt es ab und zu vor, dass sich Rosmarie sagt: «Nie mehr mache ich einen Matte-Gucker, nie mehr!» Doch wenn sie dann die druckfrische Ausgaben in den Händen hält, verfliegen solche Gedanken schnell. Die Freude ist gross. Und das Datum für die nächste Ausgabe auch gleich festgelegt.

Matte-Gucker 2016 auf www.mattegucker.ch, mehr über die Matte auf www.matte.ch und zur Buchhandlung Einfach Lesen auf www.einfachlesen.ch.

Fugu - ein Roman von Bruno Heinzer , von Rosmarie Bernasconi Fugu - ein Roman von Bruno Heinzer

Bruno Heinzer hat einen spannenden und hervorragenden Umweltroman geschrieben. In seine Erzählungen fliesst viel Autobiografisches mit hinein. Seine Liebe zu Japan und seine Abenteuerlust bringt er in seinem Roman „Fugu" zum Ausdruck. Der japanische Kugelfisch spielt in seiner Geschichte immer wieder eine Rolle.

Remo Schneider wird von der internationalen Umweltorganisation Terra für ein Jahr nach Tokio geschickt, um eine Kampagne gegen Gentech-Soja zu lancieren. Es dauert eine Weile, bis Remo mit einer verwegenen und witzigen Idee der Durchbruch gelingt und er die umweltfeindlichen Machenschaften der Nahrungsmittelindustrie aufdecken kann. Doch dabei legt er sich unwissentlich mit der Yakuza an, der japanischen „Mafia", die grosse Teile der Fleischproduktion kontrolliert und aus der Katastrophe von Fukushima in abscheulicher Weise Profit zu machen versucht. Remo kommt ins Gefängnis und muss schliesslich untertauchen. Wie beim titelgebenden Fugu, dem Kugelfisch, der sowohl tödliches Gift als auch Delikatesse sein kann, liegen Glück und Gefahr in diesem Roman nahe beisammen. Frisch und witzig geschrieben, zeichnet er ein farbiges Bild des heutigen Japan und bietet gleichzeitig Einblick in die Arbeit einer engagierten Umweltorganisation.

www.brunoheinzer.ch

Restenlos glücklich , von Sophie Frei Restenlos glücklich

Ein Kochbuch für den Genuss und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln! In der Schweiz landen jedes Jahr ein Drittel aller produzierten Lebensmittel zwischen Acker und Teller im Abfall. Fast die Hälfte dieser Lebensmittelverluste entstehen im privaten Haushalt: Zum Beispiel weil wir mehr eingekauft haben als wir benötigen, oder weil wir nicht wissen was wir mit hartem Brot, Essensresten oder schrumpeligen Äpfeln anfangen sollen?

Das neu erschienene Kochbuch «Restenlos glücklich» zeigt wie jeder etwas gegen die Verschwendung von Lebensmitteln tun kann. Mit 42 leckeren, einfachen und alltagstauglichen Rezepten des Berner Anti-Food-Waste-Kochs Mirko Buri. Neben dem genüsslichen Teil bietet das Buch noch mehr: Hintergrundinformationen zum Thema sowie 12 Porträts von Pionieren und Vordenkern, die sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzen und ihre kreativen Ideen in die Tat umsetzen.

Herausgeber des Buches ist die Oekonomische Gemeinnützige Gesellschaft Bern (OGG). Weitere Informationen: www.ogg.ch.

Matteänglisch - die nächste Generation , von Rosmarie Bernasconi Matteänglisch - die nächste Generation

Ich muss gestehen, ich spreche diese Sprache nicht und ich kann sie auch nicht verstehen. Wenn vor allem ältere Mätteler untereinander reden und ich es nicht verstehen soll, dann reden sie Matteänglisch. Meist bekomme ich dann die Übersetzung geliefert.

Das vergriffene Standardwerk «Matteänglisch» aus den Sechzigerjahren hat einen würdigen Nachfolger gefunden: Hans Markus Tschirren und Peter Hafen haben Geschichte und Geschichten aus dem Berner Mattequartier zusammengetragen und stellen den historischen Quartierdialekt «Matteänglisch» vor. Matte gestern, vorgestern und heute: Auf über hundert Seiten werden wir auf zwei Rundgänge – Klassisch oder Gewerbegebiet - durch die Matte mitgenommen. Ob Mattegiu, ob neu zugezogen oder ob Spaziergänger, jeder wird fündig: Historisches, heutige Sorgen, Sagen, Statistiken, Gespenster und Erinnerungen an eine vergangene und dennoch heutige Matte. Weiter kommen Autorinnen und Autoren rund um die Matte zu Wort; etwa Ernst Marbach, Arthur Brunner, Andreas Jäggi, Hedi Blank, Peter Maibach, Imi Banlaki, und natürlich Mattegiele und Mattemodi: «Ich glaube, meiner Katze gefällt es auch in der Matte, jedenfalls ist sie viel draussen».  

Für nicht bärndütsche Ohren sehr komfortabel ist, dass die Mundartgeschichten zusätzlich in Hochdeutsch abgedruckt wurden. Schön auch die zahlreichen grossformatigen Illustrationen – aus den Anfängen Berns bis zum heutigen Leben im Aarequartier. Die Matte-Sprachen Der zweite Teil des Buches widmet sich auf über 40 Seiten den Sprachen in der Matte, von Bärndütsch bis Matteänglisch. Er umfasst zudem einen Lehrgang zu den historischen Geheimdialekten, um die sich allerhand Legenden ranken. Einige der im Buch enthaltenen Geschichten können auf der beiliegenden CD sowohl in Berndeutsch wie in Matteänglisch angehört werden. Ein solides, schönes Buch zum Berner Mattequartier und dessen Sprachen.

Eine unterhaltsame Lektüre für Mattefans – ein Standardwerk für alle Matte-Froue und Mätteler. Erhältlich im Buchhandel – speziell natürlich auch im Matte-Buchladen Einfach Lesen an der Badgasse 4, einfach in der Matte. Buchinformationen: Ittu'me inglisch'e – Matteänglisch. Die Matte und ihre Sprachen. Dieses lesenswerte Nachschlagewerk ist im Weber Verlag, Thun erschienen und hat 156 Seiten.

www.einfachlesen.ch / www.weberverlag.ch

Die Rückkehr des Herrn de Mourbach (Krimi) , von Rosmarie Bernasconi Die Rückkehr des Herrn de Mourbach (Krimi)

Justus Imfeld: Die Rückkehr des Herrn de Mourbach (1953) - "Die Rückkehr des Herrn de Mourbach" ist eine Entdeckung. Anfang der 50er-Jahre geschrieben, also zeitgleich mit den Kriminalromanen von Friedrich  Dürrenmatt, atmet der Text den Zeitgeist. Ein Landarztkrimi, verfasst von  einem weithin bekannten Stadtarzt. Liebevoll und nah bei den Menschen  ermittelt Balthasar Gerber in der Gegend um Biel.

Baron Eugene de Mourbach, ein in Frankreich reich gewordener Rückkehrer,  will seinen Etishof, ein Wasserschloss aus dem 15. Jahrhundert, zu altem Glanz führen. Er lässt sich mit seiner Entourage im ,,Bären“ nieder, seine  Adoptivtochter, die betörende Sylvie, verwirrt die jungen Männer des Dorfes.  Oben am Schüssgraben wohnen als Gegenspieler der Wunderdoktor Grabenueli und seine Frau Marie, die in der Schwarzen Kunst bewandert ist. 

Als Baron de Mourbach ermordet wird, gerät das Dorfgefüge durcheinander. "Der Doktor hob den Blick und sah durchs Fenster in die dunkle Nacht hinaus. Gute Mittel waren das, zweifellos, aber es war nicht, was er suchte. Gab es keine Pillen gegen das Heimweh oder Pulver gegen die Unterdrückung der  Schwachen, wo waren die Tropfen, die den bohrenden Schmerz des erlittenen Unrechts beseitigten? Hier war mit allen Fläschchen und Salbentöpfen nichts anzufangen.“  

Die Edition Mordstage hat sich zum Ziel gesetzt alte Krimis von namhaften Persönlichkeiten neu aufzulegen. Es sind Herzensprojekte von Paul Ott und Kurt Stadenmann. Im hinteren Teil des Buches lesen Sie jeweils die ausführliche Biografie des Autoren. Spannend ist es alleweil und ich finde, dass Paul und Kurt viel Aufwand betrieben, um unvergessliche Literatur unvergesslich zu machen.

Die Bücher von Edition Mordstage finden Sie in vielen symphatischen und kleinen Buchhandlungen.

Der Fall Weil - Raoul Weil , von Rosmarie Bernasconi Der Fall Weil - Raoul Weil

Am 19. Oktober 2013 wurde Raoul Weil, einer der ganz Grossen des weltweiten Private Bankings, um 1.30 Uhr in einer filmreifen Szene in seinem Hotelzimmer in Bologna verhaftet und aufs nahe Polizeikommissariat abgeführt. Die Vorgeschichte zu diesem Krimi: 2007 war die Schweizer Bank, für die Raoul Weil arbeitete, von der US-Justiz der Beihilfe zur Steuerhinterziehung bezichtigt worden. Kurze Zeit später wurde einer von Weils 63’000 Mitarbeitern in den USA festgenommen. Dieser ging mit der amerikanischen Justiz einen Deal ein und erhielt dafür Straffreiheit. Ende 2008 wurde Raoul Weil dann von den amerikanischen Behörden wegen Verschwörung zum Zweck des Steuerbetrugs angeklagt und fast fünf Jahre später in Bologna verhaftet. Was folgte, hätte ihn, wären da nicht seine Frau Susanne und seine treuen Freunde gewesen, zerbrechen lassen können: 56 Tage Untersuchungshaft in einem Hochsicherheitsgefängnis in Italien, Auslieferung nach Amerika, erneute Inhaftierung, gefolgt von zehn Monaten striktem Hausarrest mit Fussfessel in New Jersey. Und schliesslich ein dreiwöchiger, nervenzerreissender Prozess in Fort Lauderdale. Am 3. November 2014 wurde Raoul Weil von den zwölf Geschworenen in Rekordzeit freigesprochen. Einstimmig. In seinem packenden Buch erzählt Raoul Weil von Enttäuschungen und Ängsten, vor allem aber auch von Hoffnung, und macht klar, dass das Aufwachen aus einem Albtraum nur dann gelingen kann, wenn man im Sturm des Lebens nicht alleingelassen wird.

Ich habe das Buch in einem Zug gelesen. Es liest sich wie ein Krimi und oft habe ich den Kopf geschüttelt - und manchmal auch gestaunt. Berührt hat mich, wie wichtig es ist, Menschen um sich zu haben, die einem unterstützen und einem auch begleiten, wenn das Leben mal nicht so läuft wie man es gerne hätte. Die einen werden wohl einfach sagen "Tja es war ein Banker, geschieht ihm recht." Ich persönlich finde, dass in diesem Buch das ganze Menschsein in ihren hellen und dunklen Facetten zum Ausdruck kommt.

Das Buch ist in vielen Buchhandlungen erhältlich