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Nachhaltiger Tourismus , von Michel Gygax Nachhaltiger Tourismus

Wir entdeckten im Herbst 2018 die sanfte und alpine Region Bregenzerwald im österreichischen Vorarlberg. Unweit der Schweizer Grenze bietet diese Region mit ihren rund zwanzig kleinen Dörfern eine unglaubliche Dichte spannender Architekturleistungen und ein gepflegter und nachhaltiger Tourismus, der Kulinarik, Gesundheit und Sport vereint.

So lohnt es sich beispielsweise einige Tage in Bizau im Hotel Schwanen mit seiner hochstehenden und regionalen Bioküche zu nächtigen. Wer sich gerne sportlich betätigt und ein hochstehendes Wellnessangebot schätzt, ist im Hotel Post in Bezau genau richtig aufgehoben. Auch dort isst man regional, trinkt biologisch und logiert in einem Gebäude aus einheimischer Architektur, umgesetzt von der regionalen Handwerkszunft. So geht Terroir-Tourismus!

Wandern mit allen Sinnen , von Nina Hübner Wandern mit allen Sinnen

Wanderreisen liegen im Trend und bieten eine wunderbare Alternative zu den überfüllten Ferienhotspots und Charter-Flügen. Gemächlich und aus eigener Kraft die Landschaften entdecken, dem Lokalkolorit auf die Spur gehen und abends in regionale Köstlichkeiten und Geschichten eintauchen, sind Balsam für Gaumen und Seele gleichermassen.

Christine Gehlken bietet solche Reisen an. Chrige verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Berner Oberland, zog anschliessend ins Tal und ist heute Buchhändlerin und Wanderleiterin mit eidg. Fachausweis. Sie liebt es, auf literarische Entdeckungstouren zu gehen, und von klein auf ist ihre Faszination für die Berge ungebrochen. Mit der Gehlos GmbH gab sie ihrer Passion einen Namen. Ihr Reiserepertoire ist äusserst vielseitig: Genusswandern im Piemont (mal mit, mal ohne Weindegustation und Kochkurs), Juratouren, Wildbeobachtung im Justistal, Schneeschuh-Wanderungen… Chrige hat mit viel Herz die Wanderrouten und Übernachtungslokalitäten gewählt, kennt die Gastgeber und ihre Geschichten, weiss über Fauna und Flora Bescheid und zaubert immer wieder Abwechslungsreiches aus ihrem Rucksack - ein unvergessliches Erlebnis ist gewiss!

Valencia, Valencia! – zum Zweiten und wohl auch nicht zum Letzten! , von Nina Hübner Valencia, Valencia! – zum Zweiten und wohl auch nicht zum Letzten!

Eine Reminiszenz an den Blogbeitrag von Regula Keller vom 26. Dezember 2016!

Valencia berauscht alle Sinne – die Farben sind prächtig, das Treiben in den Markthallen emsig und laut, die Gerüche betörend. Das Leben flirrt in den Strassen und Historie spiegelt sich auf den Fassaden wider. Egal, welches Restaurant, Café oder welche Bar wir betreten, wir werden herzlich begrüsst und mit kulinarischen Spezialitäten verwöhnt. Tapas, die Paella Valenciana, das pulsierende Barrio del Carmen, die spanische Gastfreundschaft füllen Bauch und Herzen gleichermassen. 

Zum Glück bietet Valencia sich für lange Spaziergänge an. Das Fahrrad ist eine passende Alternative und bringt einen etwas leichter ans Meer. Der lange Strand lädt zum Flanieren in der Abendsonne ein. Auf der Suche nach einem passenden Durstlöscher (Strandpromenade meiden!), entdecken wir unseren Geheimtipp und wahren Tapashimmel, La Otra Parte Taberna Experimental: Verdejo, wunderbare Tapas und zum Schluss noch eine Auswahl an Dulces – pures «vida valenciana»! Was waren wir traurig, dass wir den kommenden Flamencoabend nicht mehr miterleben konnten. Ein Grund mehr, wieder nach Valencia zu kommen und die herrliche Stadt zu geniessen! 

La Otra Parte Taberna Experimental (Facebook),  La Otra Parte Taberna Experimental (Instagram)

Sonne in Malaga , von Michel Gygax Sonne in Malaga

Fünf Tage in Andalusien sind grossartig. Insbesondere dann, wenn bei uns graue Tage, Regen, Kälte und Schnee vorherrschen. So reisten wir im Februar 2018 in die Sonnenstadt Malaga. Und verliebten uns in sie.

Frühlingshafte Wärme, tolle Gastronomie, viel Sonne, Spaziergänge am Meer, Kultur und freundliche Menschen lassen dem mitteleuropäischen Winter Frühlingsgefühle entgegenwirken. Bei Robert und Bianca, zwei Klimaflüchtlingen aus England und Norwegen haben wir grossartig und zeitgenössisch getafelt, in der Taberna Uvedoble assen wir feine Gerichte aus aller Welt in Tapasform, in der Antigua Casa de Guardia tranken wir während einer kleinen Zeitreise Malaga-Wein und Wermuth zum Apéro, im La casa del perro tranken wir feine Naturweine, bei Madame Bombay haben wir uns köstlich unterhalten und schöne (Frauen-)Kleider eingekauft und im Raw attitude machten wir unsere biologischen Besorgungen. Malaga, wir kommen wieder! 

Das spezielle Reisebüro im Marzili , von Rosmarie Bernasconi Das spezielle Reisebüro im Marzili

Seit 1984 besteht das Familienunternehmen Vaglio Reisen AG. Seit Januar 2017 ist Sergio Maurice Vaglio, der den Familienbetrieb weiterführt, am neuen Standort im Berner Marzili unterhalb der Talstation bei der Marzilibahn anzutreffen. Sergio, der früher an der Badgasse 4 eine Filiale führte, hat im Januar 2017 das Reisebüro als Geschäftsführer übernommen. Ferien ab dem Belpmoos und auf die griechischen Kykladeninseln sind seine Spezialität. Sergio ist es wichtig, Reisen ausserhalb des Massentoursimus anzubieten, deshalb hat er sich auch auf die kleineren Inseln in Griechenland spezialisiert.

Selbstverständlich besucht er die Inseln regelmässig und man spürt seine Leidenschaft und sein Engagement für dieses Land.

Im Reisebüro Vaglio Reisen AG, kann man selbstverständlich jede andere Reise buchen und eine hervorragende Beratung ist garantiert. Ein kleines Team mit Herz.

Vaglio Reisen AG, Brückenstrasse 14 E, 3005 Bern, 031 802 12 50, info@vaglio-reisen.ch

Berlin, Mitte , von Karin Müller Berlin, Mitte

Wenn die Lesenden dann schon mal in Berlin sind: Ein Ausflug nach Mitte an die Alte Schönhauser Strasse 12 lohnt sich. Der Name Mädchenitaliener mag zuerst etwas komisch anmuten, aber kaum sieht man die Karte und probiert vom Essen, ist alles vergessen. Man geniesst nur noch.

Das kleine italienische Restaurant verwöhnt seit vielen Jahren mit bester Pasta und gutem Wein. Das Ambiente ist gemütlich, die Einrichtung schlicht und geschmackvoll. Die Bedienung ist extrem freundlich und kompetent. Es ist einfach alles wunderbar! Kein Wunder ist das Lokal häufig voll und man muss warten, bis man einen Tisch kriegt - oder halt reservieren.

Wenn's hart auf hart kommt, kann man immer noch über die Strasse zu Monsieur Vuong, wo's fantastische vietnamesische Küche gibt.

www.facebook.com/maedchenitaliener / www.monsieurvuong.de

Berlin, Schiller-Kiez , von Karin Müller Berlin, Schiller-Kiez

Berlin ist jung. Berlin ist trendy. Berlin ist innovativ. Berlin ist international. Nicht zuletzt deshalb verändert sich diese Stadt wohl auch rasend schnell. Quartiere werden entdeckt, belebt und gentrifiziert, dadurch teuer, worauf die innovativen Kräfte weiterziehen.

Das Schiller-Kiez in Neukölln, vor ein paar wenigen Jahren noch ziemlich desolates 'Niemandsland' in der Flugschneise mit unattraktiven Strassen, und unglaublich viel Hundekot, hat sich in der Zwischenzeit, natürlich auch wegen der unmittelbaren Nähe zum wunderbaren Tempelhofer Feld, zum hippen Trendquartier entwickelt.

Namhafte Schweizer Filmkritiker treffen sich mit aufstrebenden Schweizer Schauspielerinnen im Café Engels an der Herrfurthstrasse, wo es wunderbares Frühstück gibt. Bei Schillerburger (ebenda) bekommt man fantastische Burger und Pommes. Und bei Zio Felix, an der Okerstrasse, die wohl besten Pizzen der Stadt (oder der Welt?). Es gibt weitere nette Cafés und Bars zu entdecken in diesem Quartier. Ein Besuch ist durchaus lohnenswert.

Fahrräder fürs Feld oder die Quartiertour kriegt man bei den unkomplizierten und sympathischen Rent a bike 44 an der Mahlowerstrasse äusserst günstig.

Und wenn man in Neukölln ist, sollte man unbedingt zum Klunkerkranich, wo man sieht, wofür Parkhäuser eigentlich dienen, und zu König Otto im Kindl, einer alten Brauerei, wo man vor oder nach dem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen auch spannende Kunstaustellungen besuchen kann oder einfach die Architektur und die Aussicht bewundern.

www.facebook.com/engelsberlin  / www.facebook.com/RentABike44 www.schillerburger.com / www.facebook.com/ziofelixpizza / www.klunkerkranich.de / www.kindl-berlin.de/cafe/

Charmantes B&B und Ferienwohnung Trin , von Regula Keller Charmantes B&B und Ferienwohnung Trin

Ich kenne die Gastgeberin Ursina Tischhauser als leidenschaftliche und exzellente Köchin. Nun führt sie zusammen mit ihrem Partner Raffaele in Trin ein charmantes B & B, das bereits ein Bijou ist, bevor es umgebaut wird.

Das Haus ist voll vom Charme der Jahrhundertwende, liebevoll und minimalistisch. Zwischen Garten, Dachterrasse, Hinterhof und Balkonen finden sich zahlreiche hübsche Orte zum Verweilen. Ursina und Raffaele haben das Flair, dass man sich als Gast von der ersten Minute an wohl und willkommen fühlt. 

Unweit von Trin sind die wunderschönen Bergseen; Crestata- und Caumasee, die immer wieder einen Abstecher wert sind.

https://www.airbnb.ch/rooms/17940299?location=Trin%2C%20Schweiz&s=OD4JA7TG

Valencia, Valencia! , von Regula Keller Valencia, Valencia!

Während der diesjährigen Spanienreise hat es mich nach Valencia verschlagen. Hier könnte ich leben. Mildes, mediterranes Klima, eine wunderschöne Altstadt, alternative Kneipen und Tapasbars, Gourmetlokale zum Studententarif, ein schöner Stadtstrand und viele Parks und Pärkchen rund um das Stadtzentrum. Grossartig und wunderbar!

Die Jugendstil-Markthalle mitten in der Altstadt lädt zu vielen kulinarischen Inspirationen und gastronomischen Freuden ein. Unter anderem folgender Kaffeestand welcher von einer leidenschaftlichen Barista geführt wird.

Wenn du dich in Städten auch immer besonders an grünen Flecken erfreust, dann wird dich der Jardin del Turia begeistern. Eine zwölf Kilometer lange Oase mit unzähligen Sitz- und Sportgelegenheiten. Von der Altstadt aus kann man durch diesen Park einen ausgiebigen Spaziergang an viele schöne und gepflegte Badestrände unternehmen. Unterwegs triffst Du auf die beeindruckende «Stadt der Künste und Wissenschaften» vom bekannten Architekten Santiago Calatrava. 

www.tabernasenia.nethttp://muez.es / http://retrogustocoffeemates.com/

La rossa , von Maja Boss La rossa

Im Mai wurde an dieser Stelle schon einmal von „la rossa“ - der Stadt Bologna - geschrieben und zu recht geschwärmt. Ach, ich kann es mir nicht verkneifen den zukünftigen Besuchern einen weiteren kulinarischen Tipp auf den Weg zu geben.

Ist man in der Emilia-Romagna ist die Piadina - das in der Pfanne ohne Fett gebackene Fladenbrot – ja nicht zu verschmähen und zu vergessen. In einer unbedeutenden Gasse Bolognas, weg vom Touristenstrom und dennoch zentral, findet sich das kleine Lokal, wo Davide Anzillo täglichmit einem kleinen Team und grosser Leidenschaft ausgezeichnete Piadine "zaubert“.

Jede Piadina wird gleich frisch zubereitet und wahlweise gefüllt, sei es mit gebackenem Gemüse, mit Rohschinken aus Modena, mit frischen Pilzen, mit Squacquerone (regionale Frischkäsespezialität) oder gleich mit allem zusammen - an Auswahl fehlt es nicht. Die Wartezeit nimmt man gerne in Kauf, denn frische Zutaten zu verarbeiten braucht seine Zeit. Schade, reicht es nicht, sich durch alle Variationen durchzuessen, aber vielleicht ja beim nächsten Besuch...

www.latuapiadina.it, La tua Piadina, Via Borgonuovo, 17/A, Bologna