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Berlin, Mitte , von Karin Müller Berlin, Mitte

Wenn die Lesenden dann schon mal in Berlin sind: Ein Ausflug nach Mitte an die Alte Schönhauser Strasse 12 lohnt sich. Der Name Mädchenitaliener mag zuerst etwas komisch anmuten, aber kaum sieht man die Karte und probiert vom Essen, ist alles vergessen. Man geniesst nur noch.

Das kleine italienische Restaurant verwöhnt seit vielen Jahren mit bester Pasta und gutem Wein. Das Ambiente ist gemütlich, die Einrichtung schlicht und geschmackvoll. Die Bedienung ist extrem freundlich und kompetent. Es ist einfach alles wunderbar! Kein Wunder ist das Lokal häufig voll und man muss warten, bis man einen Tisch kriegt - oder halt reservieren.

Wenn's hart auf hart kommt, kann man immer noch über die Strasse zu Monsieur Vuong, wo's fantastische vietnamesische Küche gibt.

www.facebook.com/maedchenitaliener / www.monsieurvuong.de

Berlin, Schiller-Kiez , von Karin Müller Berlin, Schiller-Kiez

Berlin ist jung. Berlin ist trendy. Berlin ist innovativ. Berlin ist international. Nicht zuletzt deshalb verändert sich diese Stadt wohl auch rasend schnell. Quartiere werden entdeckt, belebt und gentrifiziert, dadurch teuer, worauf die innovativen Kräfte weiterziehen.

Das Schiller-Kiez in Neukölln, vor ein paar wenigen Jahren noch ziemlich desolates 'Niemandsland' in der Flugschneise mit unattraktiven Strassen, und unglaublich viel Hundekot, hat sich in der Zwischenzeit, natürlich auch wegen der unmittelbaren Nähe zum wunderbaren Tempelhofer Feld, zum hippen Trendquartier entwickelt.

Namhafte Schweizer Filmkritiker treffen sich mit aufstrebenden Schweizer Schauspielerinnen im Café Engels an der Herrfurthstrasse, wo es wunderbares Frühstück gibt. Bei Schillerburger (ebenda) bekommt man fantastische Burger und Pommes. Und bei Zio Felix, an der Okerstrasse, die wohl besten Pizzen der Stadt (oder der Welt?). Es gibt weitere nette Cafés und Bars zu entdecken in diesem Quartier. Ein Besuch ist durchaus lohnenswert.

Fahrräder fürs Feld oder die Quartiertour kriegt man bei den unkomplizierten und sympathischen Rent a bike 44 an der Mahlowerstrasse äusserst günstig.

Und wenn man in Neukölln ist, sollte man unbedingt zum Klunkerkranich, wo man sieht, wofür Parkhäuser eigentlich dienen, und zu König Otto im Kindl, einer alten Brauerei, wo man vor oder nach dem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen auch spannende Kunstaustellungen besuchen kann oder einfach die Architektur und die Aussicht bewundern.

www.facebook.com/engelsberlin  / www.facebook.com/RentABike44 www.schillerburger.com / www.facebook.com/ziofelixpizza / www.klunkerkranich.de / www.kindl-berlin.de/cafe/

Charmantes B&B und Ferienwohnung Trin , von Regula Keller Charmantes B&B und Ferienwohnung Trin

Ich kenne die Gastgeberin Ursina Tischhauser als leidenschaftliche und exzellente Köchin. Nun führt sie zusammen mit ihrem Partner Raffaele in Trin ein charmantes B & B, das bereits ein Bijou ist, bevor es umgebaut wird.

Das Haus ist voll vom Charme der Jahrhundertwende, liebevoll und minimalistisch. Zwischen Garten, Dachterrasse, Hinterhof und Balkonen finden sich zahlreiche hübsche Orte zum Verweilen. Ursina und Raffaele haben das Flair, dass man sich als Gast von der ersten Minute an wohl und willkommen fühlt. 

Unweit von Trin sind die wunderschönen Bergseen; Crestata- und Caumasee, die immer wieder einen Abstecher wert sind.

https://www.airbnb.ch/rooms/17940299?location=Trin%2C%20Schweiz&s=OD4JA7TG

Valencia, Valencia! , von Regula Keller Valencia, Valencia!

Während der diesjährigen Spanienreise hat es mich nach Valencia verschlagen. Hier könnte ich leben. Mildes, mediterranes Klima, eine wunderschöne Altstadt, alternative Kneipen und Tapasbars, Gourmetlokale zum Studententarif, ein schöner Stadtstrand und viele Parks und Pärkchen rund um das Stadtzentrum. Grossartig und wunderbar!

Die Jugendstil-Markthalle mitten in der Altstadt lädt zu vielen kulinarischen Inspirationen und gastronomischen Freuden ein. Unter anderem folgender Kaffeestand welcher von einer leidenschaftlichen Barista geführt wird.

Wenn du dich in Städten auch immer besonders an grünen Flecken erfreust, dann wird dich der Jardin del Turia begeistern. Eine zwölf Kilometer lange Oase mit unzähligen Sitz- und Sportgelegenheiten. Von der Altstadt aus kann man durch diesen Park einen ausgiebigen Spaziergang an viele schöne und gepflegte Badestrände unternehmen. Unterwegs triffst Du auf die beeindruckende «Stadt der Künste und Wissenschaften» vom bekannten Architekten Santiago Calatrava. 

www.tabernasenia.nethttp://muez.es / http://retrogustocoffeemates.com/

La rossa , von Maja Boss La rossa

Im Mai wurde an dieser Stelle schon einmal von „la rossa“ - der Stadt Bologna - geschrieben und zu recht geschwärmt. Ach, ich kann es mir nicht verkneifen den zukünftigen Besuchern einen weiteren kulinarischen Tipp auf den Weg zu geben.

Ist man in der Emilia-Romagna ist die Piadina - das in der Pfanne ohne Fett gebackene Fladenbrot – ja nicht zu verschmähen und zu vergessen. In einer unbedeutenden Gasse Bolognas, weg vom Touristenstrom und dennoch zentral, findet sich das kleine Lokal, wo Davide Anzillo täglichmit einem kleinen Team und grosser Leidenschaft ausgezeichnete Piadine "zaubert“.

Jede Piadina wird gleich frisch zubereitet und wahlweise gefüllt, sei es mit gebackenem Gemüse, mit Rohschinken aus Modena, mit frischen Pilzen, mit Squacquerone (regionale Frischkäsespezialität) oder gleich mit allem zusammen - an Auswahl fehlt es nicht. Die Wartezeit nimmt man gerne in Kauf, denn frische Zutaten zu verarbeiten braucht seine Zeit. Schade, reicht es nicht, sich durch alle Variationen durchzuessen, aber vielleicht ja beim nächsten Besuch...

www.latuapiadina.it, La tua Piadina, Via Borgonuovo, 17/A, Bologna

Bolsena - Agriturismo Le Vigne , von Rosmarie Bernasconi Bolsena - Agriturismo Le Vigne

Für einmal schweife ich in die Ferne - nachdem ich zwei herrliche Ferienwochen in der Toskana, Umbrien und Rom verbracht habe, ist mir eine Unterkunft speziell aufgefallen. Eine Freundin von mir war im letzten Jahr in dieser Gegend und an diesem Ort und hat mir diesen Tipp gegeben. Wir staunten nicht schlecht - einfach und doch komfortabel - hoch über dem Bolsenasee gelegen mit herrlicher Aussicht zu vernünftigen Preisen. Ich bin und war begeistert.

Der Betrieb wird von Frauen geleitet. So sind Stefania und ihre Mutter dafür besorgt, dass es den Gästen gut geht und man sich wohlfühlen kann. Die Köchin hatte ein Händchen für leckere Kuchen und Süssspeisen.  Freundlich, bescheiden und sehr hilfsbereit haben wir diese Frauen erlebt. Das Essen war hervorragend, auch für Vegetarierinnen geeignet. Es war den Frauen wichtig, dass die Ernährung ausgewogen ist.

Wer die vielen Parks (Tarotgarten, Spörrypark, Sacro Bosco) in der Umgebung besichtigt, findet am Abend Ruhe und kann die Stille und die herrliche Aussicht geniessen.

www.levigne.it

Bed, Breakfast, Breitenrain , von Reto Hügli Bed, Breakfast, Breitenrain

Das Berner Nordquartier ist um eine Übernachtungsmöglichkeit reicher: An der Allmendstrasse hat das Bed & Breakfast «The B.» seine Türen geöffnet. Wofür steht «The B.»? Für Bern, Breitenrain und Bed & Breakfast.

Gastgeberin Annemarie Glaser und ihr Mann haben die Liegenschaft aufwändig renoviert. Das 1906 erbaute Haus besitzt viele Elemente aus des Jugendstil: «Die Struktur mit drei Wohnungen war ideal, um daraus ein Bed & Breakfast zu machen» erzählt Glaser. 

Erdgeschoss und den ersten Stock bewohnen Meier-Glasers. Im dritten Stock befinden sich der Frühstücksraum und drei mit einem Mix aus Antiquitäten, modernem Design und Brocki-Fundstücken eingerichtete Zimmer. Jedes mit eigener Nasszelle, eines mit einer kleinen Terrasse. Glasers Mann holt jeden Morgen für die Gäste frisches Brot aus einer der Quartierbäckereien.

«The B.» ist für Touristen, Geschäftsleute, Künstler, Wissenschaftler, Handwerker oder Verwandte von Nachbarn, die zu Hause nicht genügend Platz haben, um ihre Gäste zu beherbergen. Klein, fein und charmant. (wdh)

Bed & Breakfast «The B.», Allmendstrasse 26, Bern

Schlafen zwischen Himmel und See , von Léa Urben Schlafen zwischen Himmel und See

Jeder kennt ihn: den Moment, wenn der Intercity kurz vor Lausanne aus dem Tunnel fährt und sich unter dem staunenden Blick der Glücklichen, die in Fahrtrichtung links sitzen die ganze Weite des Lac Léman bis hinunter nach Genève ausbreitet. Besser könnte ein Wochenend-Ausflug kaum beginnen.

Auf dem Weg zum eigentlichen Ziel St-Saphorin lohnt sich ein Zwischenstopp in Vevey: Diese Perle an der Schweizer Riviera erinnert mit den prächtigen Hotels und der mit Palmen gesäumten und blumengeschmückten Seepromenade auch heute noch an die Hochblüte in der Zeit der Belle Epoque Ende des 19. Jahrhunderts.

Drei S-Bahn–Minuten von Vevey entfernt liegt das Winzerdorf St-Saphorin, das wegen seiner schmalen Gassen, dem originellen Kirchturm und natürlich wegen des gleichnamigen Chasselas bekannt ist. Etwas erhöht und mitten in den Weinbergen befindet sich das Anwesen Domaine du Burignon, "un lieu dédié à la production de vin, un lieu de détente mythique, une escapade hors du temps.“ Wahrlich ein Bijou mit fantastischer Aussicht auf den See, geschmackvoll eingerichteten Zimmern und einem fantastischen Frühstück, welches bei schönem Wetter sogar auf der Terrasse serviert wird.

Kurz und gut – auf jeden Fall einen Besuch wert – ob kurz oder lang!

www.burignon.ch

Ein Blick hinter die Kulissen der SAC Hütten , von Sarah Galatioto Ein Blick hinter die Kulissen der SAC Hütten

Kennen Sie die 152 SAC-Hütten? Der Schweizer Alpen-Club SAC beziehungsweise seine Sektionen betreiben 152 Hütten mit rund 9200 Schlafplätzen in den Schweizer Alpen. In einmaliger Bergkulisse bieten sie einfache und gemütliche Unterkunft für Alpinisten, Klettererinnen, Wanderer, Familien und Naturgeniesserinnen. Ein Besuch in einer SAC-Hütte bleibt ein unvergessliches Bergerlebnis und bietet die Möglichkeit, Natur, Umwelt und Kultur im Hüttenumfeld hautnah mitzuerleben. Die Saison in den SAC-Hütten ist eröffnet!

Vom 2.-4. September 2016 sind alle eingeladen, am "Tag der offenen Hüttentüre" teilzunehmen und einen Blick hinter die Kulissen einer Hütte zu werfen. Dort, wo unzählige gute Geister zu Hause sind und für das Wohl der Gäste sorgen. Wie funktioniert die Stromversorgung? Woher kommt das klare Wasser? Wieviel Ware bringt ein Helikopter pro Flug? Wie wohnt die Hüttenwartsfamilie? Täglich um 9.30 Uhr sowie um 15.00 Uhr gibt es eine spannende Führung durch die sonst verschlossenen Räume der Hütten, beispielsweise der Trifthütte.

www.sac-cas.ch

La rossa e la città dei bici , von Léa Urben La rossa e la città dei bici

So werden sie genannt, die beiden Städte Bologna und Ferrara in der Region Emilia-Romagna im Norden Italiens. Alle beide sind sie eine Reise wert und mit dem Zug ab Bern in gut 5 Stunden erreichbar.

Bologna, gleichzeitig Hauptstadt der Emilia-Romagna, wird auch "la dotta" genannt, die Gelehrte, da sie die älteste Universität Europas beherbergt. Eine weitere Besonderheit von Bologna sind die fast 40 km langen Arkadengänge, die bei Regen Schutz und Trockenheit und bei sommerlicher Hitze angenehmen Schatten spenden. Bologna hat viele Gesichter: "la rossa", die Rote, ist ein Hinweis auf die roten Ziegel der Häuser und die vorherrschende politische Richtung, "la grassa", die Fette steht für gehaltvolles Essen - Tortellini al ragù, Tagliatelle Bolognese oder Lasagne al forno sind nur einige Leckereien, die nirgends in Italien so gut schmecken wie in dieser Gegend.

Ferrara hingegen gilt als DIE Fahrradstadt Italiens, was auf den ersten Blick verwundern mag; fast 90% aller Einheimischen benützen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel: zum Radfahren laden breite Fußgängerzonen, zahlreiche mittelalterliche Gassen und der 9 km lange Stadtwall ein, auf dem ohne Unterbrechung geradelt werden kann. Im Gegensatz zu nordeuropäischen Städten gehört die Raserei auf Fahrrädern nicht zum alltäglichen Straßenbild. Man radelt gemütlich nebeneinander, um sich zu unterhalten. Das Fahrradfahren gilt in Ferrara als das geeignetste Mittel, um die Stadt und ihre mittelalterlichen Straßen und Winkel näher kennenzulernen.

Kulinarische Tipps:
Bologna: Ristorante Drogheria della Rosa, Via del Pratello (Strasse mit vielen Restaurants, sehr beliebt bei den Einheimischen)
Ferrara: Ristorante quel fantastico giovedi,  Ristorante l'oca giuliva