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Café für Bürgertum & Bohème , von Kristina Roder Café für Bürgertum & Bohème

Nostalgisches Interieur, Aussensitzplätze zum Menschenbeobachten und guten Kaffee – was will man mehr? Ah, vielleicht eine zentrale Lage (damit es auch wirklich was zum Beobachten gibt), was Unkompliziertes zum Essen und nach Feierabend gerne noch einen Drink? Na dann, ab ins Café Lang!

Als selbst ernannten Ort für «Bürgertum und die Bohème, für Träumer und Analytiker, Literaten und Handwerker» bietet das Lokal fast alles für fast jeden, ohne jedoch in ein unpersönliches Massenprodukt abzurutschen. 

Ein neuer Dorfladen , von Sarah Galatioto Ein neuer Dorfladen

Seit einem Jahr fahre ich fast täglich daran vorbei  - und sah, wie langsam Leben einzog in der alten Filiale der Jägerbäckerei, welche nach 44 Jahren wegen fehlender Rentabilität, an der Dorfstrasse in Mittelhäusern schloss. Kleinere Gemeinden verlieren immer häufiger ihre Dorfläden. Die Konkurrenz durch Grossanbieter und das veränderte Kaufverhalten der Kunden machen die kleinen Läden obsolet.

Das Dorf Mittelhäusern wehrt sich allerdings dagegen und gleiste nun in Eigeninitiative einen ­neuen Gemeinschaftsladen auf. Ziel war es, mindestens 100 Mitglieder für den Trägerverein zu gewinnen. Dies wurde sogar übertroffen. Die Mitglieder verpflichteten sich zudem, an der Gründungsversammlung je 100 Franken in die Vereinskasse einzuzahlen für die Startphase. Aktuell garantiert der Laden primär die Grundversorgung der Dorfbevölkerung mit ­Lebensmitteln sprich vor allem mit frischem Brot, Milchprodukten und Gemüse aus der Region. Es ist sicher eine Herausforderung, aber ich bin überzeugt, dass das Konzept funktioniert. Das Beteiligungsmodell ist sehr interessant, dynamisch und offen für weitere spannende Produkte.

dorfladenmittelhaeusern.wordpress.com

Valencia, Valencia! – zum Zweiten und wohl auch nicht zum Letzten! , von Nina Hübner Valencia, Valencia! – zum Zweiten und wohl auch nicht zum Letzten!

Eine Reminiszenz an den Blogbeitrag von Regula Keller vom 26. Dezember 2016!

Valencia berauscht alle Sinne – die Farben sind prächtig, das Treiben in den Markthallen emsig und laut, die Gerüche betörend. Das Leben flirrt in den Strassen und Historie spiegelt sich auf den Fassaden wider. Egal, welches Restaurant, Café oder welche Bar wir betreten, wir werden herzlich begrüsst und mit kulinarischen Spezialitäten verwöhnt. Tapas, die Paella Valenciana, das pulsierende Barrio del Carmen, die spanische Gastfreundschaft füllen Bauch und Herzen gleichermassen. 

Zum Glück bietet Valencia sich für lange Spaziergänge an. Das Fahrrad ist eine passende Alternative und bringt einen etwas leichter ans Meer. Der lange Strand lädt zum Flanieren in der Abendsonne ein. Auf der Suche nach einem passenden Durstlöscher (Strandpromenade meiden!), entdecken wir unseren Geheimtipp und wahren Tapashimmel, La Otra Parte Taberna Experimental: Verdejo, wunderbare Tapas und zum Schluss noch eine Auswahl an Dulces – pures «vida valenciana»! Was waren wir traurig, dass wir den kommenden Flamencoabend nicht mehr miterleben konnten. Ein Grund mehr, wieder nach Valencia zu kommen und die herrliche Stadt zu geniessen! 

La Otra Parte Taberna Experimental (Facebook),  La Otra Parte Taberna Experimental (Instagram)

Ein Mord, ein Raub und keine Ahnung , von Rosmarie Bernasconi Ein Mord, ein Raub und keine Ahnung

Ein Mord, ein Raub und keine Ahnung - Mattekrimi

Was hat ein Toter in der Aare mit zwei Einbrüchen zu tun? Oder ist alles ganz anders und der Weihnachtsbaum brannte wegen falscher Süssigkeiten? Wer löst die verzwickten Fälle? Die beiden Polizeiteams oder die Detektive aus der Matte, wo jeder jeden kennt?

Warum ein Buch als Schreibprojekt?

In der Schule lernen Kinder nach formalen Regeln zu schreiben. Nicht wenigen bereitet dies keinen rechten Spass. Kreatives Schreiben fördert die Fantasie und die Freude, das Gelernte anzuwenden. Und wenn in gruppendynamischer Gemeinschaftsarbeit daraus dann sogar noch ein gedrucktes Buch entsteht, das man in Händen halten und verkaufen kann, dann ist der Sinn des Schreibens wortwörtlich fassbar! Das Projekt «Mini Matte», bei dem die Kinder des Matteschulhauses ihr Quartier von geschichtlicher, naturkundlicher und geografischer Seite her neu kennenlernten, bot den Lehrerinnen Doris von Wurstemberger und Natalie Freiburghaus den Anlass, zusammen mit der Verlegerin Rosmarie Bernasconi einen Matte-Krimi zu planen – eine Arbeit, die mit dreissig Schülern und Schülerinnen der 5. und 6. Klasse auch dem Projektteam ganz schön zu denken und zu grübeln gegeben hat.

Und es hat ganz grossen Spass gemacht - ein spannendes Projekt und eine spannende Geschichte.

ISBN 978-3-906860-15-2, 140 Seiten. Das Buch kann zum Preis von 20 Franken bestellt werden - mail@einfachlesen.ch

GmüesEsel , von Sarah Galatioto GmüesEsel

Anbau und Verarbeitung mit Sinn: der GmüesEsel! Vom Anbau bis zum Endprodukt produziert er mit möglichst einfachen Hilfsmitteln Nahrungsmittel; dabei arbeitet er vor allem mit Muskelkraft. Im produktiven Fitnessraum (an der Erlachstrasse 5 in Bern) wird mit Fitnessgeräten und der Muskelkraft der Trainierenden u.a Mais und Hartweizen gemahlen und Samen gepresst. Die Rohstoffe stammen grösstenteils aus dem eigenem Anbau. Es stehen Gratis-Fitness-«Geräte» parat; jeden Mittwoch und Donnerstag von 17 bis 20 Uhr stehen sie allen Interessierten zur Verfügung. Rund ein Viertel der produzierten Menge kann mitgenommen werden.

Der Hintergrund der Idee des Gmüesesels ist die Verbesserungsfähigkeit der heutigen Lebensweise, welche unter anderem durch Konsum und Energieverbrauch nicht nur schöne Fäden in die ganze Welt zieht. Mit diesem etwas anderen Berner Fitnessprogramm sollen Wege für die Grundnahrungsmittelproduktion gesucht werden, die für die Gesundheit, die Mitmenschen und die Umwelt zukunftsträchtig sein könnten.

www.gmüesesel.ch

Unverpackt in die Zukunft , von Michel Gygax Unverpackt in die Zukunft

Heute verbrauchen wir mehr als dreimal so viele Ressourcen als die Erde bereitstellen kann. Lebensmittelverschwendung und unnötiges Verpackungsmaterial machen einen Grossteil davon aus. Das Team von Palette Bern will das ändern: An der Münstergasse 18 in der Berner Altstadt kauft man nur soviel wie benötigt. Unverpackt und abgefüllt in einen Mehrwegbehälter. So lokal wie möglich – so global wie nötig. Nach diesem Motto suchen die idealistischen Betreibenden aus, was in die Behälter kommt.

Innovative Produkte von lokalen Herstellern zuerst, beim übrigen Sortiment werden die Produktionsbedingungen sorgfältig überprüft. Sie legen Wert auf eine umweltverträgliche Produktionsweise und faire Arbeitsbedingungen. Bring also dein eigenes Gefäss mit, beispielsweise ein Vorratsglas oder einen Stoffsack oder wähle im Laden ein passendes Gefäss aus und fülle es mit einem Produkt deiner Wahl.

www.palette-bern.ch

«Badwannepirate» stechen in See , von Nina Hübner «Badwannepirate» stechen in See

Am 16. September 2018 wird die neue Kinderlieder-CD im La Cappella in Bern getauft. Blubbernd, schaumig wohlig und spritzig kommen die Lieder daher und frischen den bekannten Kinderliederzirkus auf. Die Berner Musikerinnen und Komödiantinnen Jacqueline Bernard und Simone Schranz (ebenfalls mit dem Trio «siJamais» unterwegs) liessen das richtige Mass an Badesalz und wohltuenden Kräutern ins Wasser rieseln und komponierten Lieder über Tiere und Trost, Erinnerungen und Gedankenschlösser beim Einschlafen.

Gemeinsam mit einer spannenden Crew steuern die beiden Kapitäninnen geschickt über die weichen Wellen des Chansons, die Wirbel der Volksmusik und über das Wildwasser des Rock’n’Rolls. Kleine wie grosse Ohren dürfen sich auf das «Klangbad» freuen. Die Tickets für die Plattentaufe – ohne Flaschenwurf – sind direkt bei La Cappella erhältlich. CD, Liederproben und weitere Konzertdaten der «Badwannepirate» gibt es auf der Webseite. Leinen los!

Prix herz-haft.ch: Theater Central , von Regula Keller Prix herz-haft.ch: Theater Central

Die KG Gastrokultur GmbH hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich und unterstützt deshalb Menschen, die tolle ehrenamtliche Kulturarbeit leisten. Dies mit einem einmaligen finanziellen Zustupf, dem Prix herz-haft.ch - zum Beispiel für Theater Central.

Seit mittlerweile einer Dekade bringt das kleine Berner Kollektiv jedes Jahr ein Stück auf die Bühne. In der Regel sind es Werke, die in der Schweiz oder gar im deutschsprachigen Raum noch nicht zu sehen waren. Theater Central lädt mit seinen Inszenierungen das Publikum stets dazu ein, sich auf die Protagonisten und ihre Geschichten einzulassen: auf ihre Meinungen und Absichten, ihre emotionalen Hochs und Tiefs, ihre mitunter schmerzlichen oder freudigen Erkenntnisse und Erlebnisse. Das ist oftmals berührend und lässt einen für eine Weile nicht mehr los.

Theater Central will die Zuschauerinnen und Zuschauer zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen und ihnen wunderbare Theaterabende bescheren. Das gelingt ihnen, indem sie jede Produktion von der ersten Idee, über das kreative und kommerzielle Schaffen, dem Zusammensetzen der einzelnen Puzzleteile, bis hin zum letzten Vorhang lustvoll und mit viel Leidenschaft realisieren.

Theater Central, www.theater-central.ch

Abfallfrei einkaufen im FOIFI , von Kristina Roder Abfallfrei einkaufen im FOIFI

Das FOIFI ist ziemlich sicher charmanteste Unverpackt-Laden Zürichs! Im DIY-Stil eingerichtet bietet er vielerlei Produkte aus der Region und diese meistens in Bioqualität. Das Abfüllen der Trockenware ist einfach, Waage, leere Gefässe (für Erstlinge) und Schreiber stehen bereit. Auch Biogemüse gibt es zu kaufen – dieses wird nach eigenem Gutdünken bar in ein Kässli gezahlt – und zahlreiche andere, nützliche Produkte, die dem Einmalgebrauch unserer Zeit den Kampf ansagen! 

Das FOIFI ist aber mehr als ein Lebensmittelladen: Der Shop lädt zum Kaffeetrinken ein, es hat eine Büchertauschecke und sogar eine kleine Auswahl Second Hand Kleider hat Platz. Dank der umfassenden Auswahl auf kleinem Raum kann es der Laden mit den klassischen Convenience-Stores aufnehmen und ist darum der perfekte, nachhaltige Ersatz für diese!

Tag der offenen Gartentüren , von Sarah Galatioto Tag der offenen Gartentüren

Durch Privatgärten schlendern, sich austauschen, fachsimpeln, Erfahrungen sammeln oder einfach bewundern, was sich aus den verschiedenen Gartensituationen so machen lässt. Während der gesamten Gartensaison können zahlreiche Gärten mit ganz unterschiedlichen Charakteren besucht werden. Die Besichtigung eines fremden Gartens gibt Ideen für den eigenen oder vielleicht einer Neuanlage und ist ein willkommener Anlass für den Austausch von Wissen, Erfahrung - und ein wenig Gärtnerlatein - so der Gedanke hinter der Aktion «Offener Garten». Die Mitglieder der sechs schweizerischen Garten- und Pflanzenvereine sowie dem Verein ProIgel öffnen gemeinsam ihre Gartentore und laden herzlich zu einem Besuch ein.

www.offenergarten.ch